In der Region und ganz Bayern sind derzeit verstärkt räudige Füchse zu sehen. Erkennbar sind die kranken Tiere an lichtem Fell. Außerdem sind sie abgemagert. Besonders oft werden sie auf Feldern und in Wäldern gesichtet. Nach einem Fuchsmonitoring kann die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft aber nicht bestätigen, dass sich die Krankheit ausbreitet. Dass derzeit verstärkt kranke Tiere unterwegs sind hat einen anderen Hintergrund: Ende Dezember beginnt die Paarungszeit der Füchse und die Rüden gehen auf Weibchenjagd. Daher sei die Wahrscheinlichkeit im Moment höher, einen Fuchs zu sehen. Fuchsräude wird durch Milben übertragen, für den Menschen ist sie ungefährlich.

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