Kahlschlag auf dem Rücken der Beschäftigten – Existenzsicherung der Galeria-Beschäftigtengefährdet. Ver.di Fordert die Anerkennung der regionalen Flächentarifverträge
Die ver.di-Bundestarifkommission hat nach der letzten Sitzung am 30.03.2023 das Galeria-Konzernmanagement scharf kritisiert, das einen dauerhaften Lohnverzicht der Beschäftigteneinfordert. „Die Einkommen der Beschäftigten sollen in Zukunft völlig unberechenbar werden. Die Fehlplanungen des Managements sind leider legendär, und davon die Existenz der Beschäftigten abhängig zu machen, ist eine Gefährdung derZukunft der Menschen bei Galeria“.
„Das Management sieht für die kommenden drei Jahren keine Entwicklung beim Entgelt und keine Rückkehr zu denregionalen Flächentarifverträgen vor“, so ver.di Sekretär Peter König. Als respektlos bewertete die ver.di-Bundestarifkommission die Pläne und erwartet, dass der Arbeitgeber endlich ein verhandlungsfähiges Angebot auf den Tischlegt.“
Das Aufatmen in den Filialen die nicht von einer Schließung betroffen sind, war leider nur von kurzer Dauer.
Jetzt plane das Management erneut Massenentlassungen, und zwar sowohl in den Filialen, die geschlossen werden sollen alsauch in denen, die erhalten werden sollen. „Ein digital und stationäres Warenhaus braucht aber nicht weniger, sondern mehrPersonal, Service und gute Beratung der Kundinnen und Kunden, um mehr Umsätze zu generieren.“ Das alles gelinge nurmit den Beschäftigten, die gerade jetzt mit Blick auf die enorm gestiegenen Lebenshaltungskosten Löhne brauchen, mit denen sie ihr Auskommen bestreiten können. Die Pläne des Managements seien das Gegenteil davon. „Die Beschäftigten haben in derVergangenheit ihren Beitrag geleistet und jährlich auf 5.500.-€ verzichtet. Jetzt ist das Management gefordert, für mehrUmsatz zu sorgen. Für die Menschen bei Galeria geht es nun darum, existenzsichernde Löhne sicherzustellen. Wir fordern dieAnerkennung der regionalen Flächentarifverträge“, so König weiter.

Quelle: ver.di Bezirk Würzburg/Aschaffenburg

Werbung