Heidi Siebenlist (links) übergibt die selbstgenähte Kleidung an die stellv. Leitende Hebamme Sandra Piede. Foto: Julia Schüler

Heidi Siebenlist bedankt sich nach einem langen Krankenhausaufenthalt mit selbstgenähter Kleidung für Sternenkinder und Frühchen.
Die Geburt eines Kindes gehört zu den schönsten Momenten im Leben. Doch leider kommen Kinder immer wieder zu früh auf die Welt und müssen gemeinsam mit ihren Eltern einen schweren Start ins Leben meistern. Doch nicht jede Schwangerschaft geht gut aus: ca. 30.000 Sternenkinder sterben jedes Jahr in Deutschland.
Die Kliniken stehen vor der Herausforderung, die kleinen Kinder mit passender Kleidung auszustatten. Darum sind wir immer wieder auf selbstgenähte Kleidung angewiesen. Umso wertvoller sind deshalb Menschen wie Heidi Siebenlist. Sie war mehrere Wochen selbst Patientin im Leopoldina gewesen und aus Dankbarkeit für die gute Betreuung wollte sie dem Haus etwas zurückgeben. Als leidenschaftliche Näherin kam ihr der Gedanke, Kleidung für Sternenkinder und Frühgeborene zu nähen. Deshalb machte sie sich in den sozialen Medien auf die Suche nach passenden Schnittmustern und kam mit verschiedenen Gruppen in Kontakt, die sich bereits intensiv damit auseinandersetzen.
Jetzt – kurz vor Weihnachten – war endlich die Gelegenheit, die Kleidung, die Heidi Siebenlist zum Teil selbst genäht hat und zum Teil über verschiedene Organisationen wie fleißige Pommerbienchen e.V. erhalten hat, an den Kreißsaal zu übergeben. Sandra Piede, stellv. Leitende Hebamme am Leopoldina-Krankenhaus, bedankte sich für die großzügige Spende „Die Kleidung kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, denn unser Kleiderschrank muss dringend wieder aufgefüllt werden.“

Quelle: Leopoldina Krankenhaus Schweinfurt

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