Wird Schweinfurt bald zum Lost Place? Wohin man auch sieht, wenn man in der Schweinfurter Innenstadt unterwegs ist: überall gibt es zahlreiche Leerstände. Inzwischen sind es knapp 80. Immer mehr Geschäfte schließen; bis neue nachfolgen vergehen oft viele Jahre. Selbst in Bestlage sind viele Geschäftsflächen ungenutzt. Da stellt sich die Frage, ob diese Entwicklung überhaupt noch aufzuhalten ist. Wir haben mit Herrn Thomas Herrmann, dem Schweinfurter City-Manager über die Problematik gesprochen. Was sind die Ursachen dafür, dass die Leerstände in der Innenstadt so hoch sind?
Sind auch die vielleicht zu hohen Mietpreise ein Problem, das zu Ladenschließungen führt?
Es kursiert das Gerücht, dass Privateigentümer von Immobilien in der Innenstadt kein Interesse an Gesprächen mit der Stadt und am Einzug neuer Geschäfte haben. Können Sie dazu ein Statement abgeben?
In gewissen Bereichen wie Handy- und Dönerläden, Friseure oder der Drogerie gibt es ausreichend Geschäfte im Zentrum, andere essenzielle Läden fehlen jedoch. Die Innenstadt treibt einen schon regelrecht zum Onlinehandel, oder?
Im Raum steht aufgrund von erneuter Insolvenz auch die Schließung der Galeria Kaufhof Filiale am Jägersbrunnen. Was würde es für die Innenstadt bedeuten, wenn der Laden schließen würde?
Herr Hermann, welche Pläne haben Sie denn den Leerständen entgegenzuwirken?
Als weiteres Projekt ist „Schweinfurt Fabulous“ geplant. Was hat es damit auf sich?
Wie könnte man die Stadt für größere Handelsketten und Geschäfte attraktiver machen?
Für viele junge Leute wird die Stadt zunehmend unattraktiver. Was wollen Sie speziell für junge Leute und junge Familien tun, damit diese bleiben?
Vielen Dank, Herr Thomas Herrmann für das ausführliche Gespräch. Wir hoffen sehr, dass in der Schweinfurter Innenstadt bald mehr Geschäfte einziehen.
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