SCHWEINFURT. Bei einem schweren Betriebsunfall zog sich am Mittwochmittag ein 33-Jähriger lebensgefährliche Verletzungen zu. Dem Sachstand nach stieß ein Portalkran gegen eine mobile Hebebühne, auf der sich der Arbeiter befand. Die Hebebühne kippte um und der 33-Jährige stürzte in die Tiefe. Gemeinsam mit dem Gewerbeaufsichtsamt Würzburg ermittelt die Kripo Schweinfurt nun den genauen Unfallhergang.
In einer großen Produktionshalle in der Madridstraße waren gegen 15:00 Uhr die Arbeiter mit verschiedenen Arbeiten beschäftigt. Dem Ermittlungsstand nach befand sich ein 33-Jähriger auf einer mobilen Hebebühne, um Elektroarbeiten durchzuführen. Gleichzeitig steuerte ein 54-Jähriger einen über die gesamte Hallenbreite reichenden Portalkran. Aus bislang ungeklärter Ursache stieß der Kran gegen die mobile Hebebühne, die daraufhin umkippte. Der 33-jährige Arbeiter auf der Bühne stürzte dadurch mehrere Meter in die Tiefe und zog sich lebensgefährliche Verletzungen. Der sofort alarmierte Rettungsdienst brachte den Verletzten nach der medizinischen Erstversorgung in ein Krankenhaus.
Die weiteren Ermittlungen zum genauen Hergang des Betriebsunfalls übernahm in Zusammenarbeit mit dem Gewerbeaufsichtsamt Würzburg die Kripo Schweinfurt.

Quelle: Polizeipräsidium Unterfranken

Werbung
Vorheriger ArtikelBad Kissingen: Leadership in Gesundheitseinrichtungen – so notwendig wie nie
Nächster ArtikelFreitag