Polizei zeigt sich mit Einsatzverlauf zufrieden
WÜRZBURG. Für Mittwochabend hatte die Stadtratsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen eine Versammlung unter dem Motto „Mehr denken statt Querdenken“ am Unteren Markt ordnungsgemäß im Vorfeld bei der Versammlungsbehörde angezeigt. Die unterfränkische Polizei befand sich mit Unterstützungskräften im Einsatz und zieht ein positives Fazit.
Bei der zuständigen Versammlungsbehörde hatte die Stadtratsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen die Versammlung am Unteren Markt für die Zeit von 17:00 bis 20:00 Uhr angezeigt. Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt befand sich gemeinsam mit Unterstützungskräften der Zentralen Ergänzungsdienste und der Bereitschaftspolizei im Einsatz, um einen störungsfreien Verlauf der Versammlung zu gewährleisten und die Einhaltung der Vorgaben nach dem Infektionsschutzgesetz bei einem zu erwartenden Gegenprotest zu überwachen.
Neben rund 100 Teilnehmern der Versammlung befanden sich bis zu 50 Personen, die der Querdenker-Szene zugeordnet werden konnten auf dem Unteren Markt. Zwischen beiden Parteien kam es zu teilweise lebhaften Diskussionen, die bis auf ein angezeigtes Körperverletzungsdelikt erfreulicherweise friedlich verliefen. Gegen 19:00 Uhr beendete der Versammlungsleiter die Versammlung und die Teilnehmer verteilten sich im Stadtgebiet. Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt zieht nach einem nahezu störungsfreien Verlauf ein positives Fazit.
Im Zusammenhang mit dem Versammlungsgeschehen wurde eine Gruppe mit vier maßnahmenkritischen Personen einer Kontrolle unterzogen. Der Verdacht eines Verstoßes gegen geltende Kontaktbeschränkungen bestätigte sich dabei nicht, da drei der Anwesenden vollständig geimpft waren. Allerdings verstießen die Personen gegen das mit Allgemeinverfügung der Stadt Würzburg erlassene Alkoholverbot im Innenstadtbereich.
Für zukünftige Versammlungen bittet die Polizei weiterhin um die ordnungsgemäße und rechtzeitige Anzeige von Versammlungen, um den Schutz der Versammlung und einen störungsfreien Verlauf gewährleisten zu können.

Quelle: Polizei

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