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Donnerstag

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Symbolfoto © PRIMATON

Pressebericht der PI Schweinfurt vom 28.01.2021

Aus dem Stadtgebiet:

 

Eigentumsdelikte

Zwei Fälle – In Pkws eingebrochen
Nachdem eine 22jährige Frau aus dem Landkreis Bad Kissingen zu ihrem in der Gretel-Baumbach-Straße geparkten Pkw, Audi A1 in Weiß, am Donnerstagmorgen zurückkam, stellte sie eine eingeschlagene Seitenscheibe hinten rechts fest. Ein Täter war über Nacht in das Fahrzeug eingedrungen und hatte dort die Handtasche mitgehen lassen. Der Entwendungsschaden beläuft sich auf ca. 150 Euro (Tasche und Inhalt). Der Sachschaden am Pkw dürfte ähnlich hoch sein. Zum diesem Täter fehlen noch die Hinweise…

Der zweite Fall ereignete sich im Parkhaus am Georg-Wichtermann-Platz. Am frühen Mittwochmorgen, meldete ein Bauleiter einen Aufbruch seines geparkten Firmen-Pkws. Der Täter war ins verschlossene Fahrzeug gelangt und hatte dort ein Notebook und mehrere persönliche Gegenstände des Geschädigten mitgenommen. Er konnte allerdings durch die installierte Videoüberwachungsanlage gefilmt werden. Da er als Obdachloser erkannt wurde, der fast jeden Tag dort übernachtet, konnte er im Laufe des gleichen Tages durch eine Streife festgenommen werden. Ein Mitarbeiter der Parkhausüberwachung hatte ihn in der Innenstadt wiedererkannt und gemeldet. Nachdem er sicher als Täter feststeht, wurde er nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt am Donnerstag einem Ermittlungsrichter vorgeführt.

 

Aus dem Landkreis:

Niederwerrn – Erneuter Fahrraddiebstahl
Aus dem Eingangsbereich eines Mehrfamilienhauses verschwand ein nicht abgeschlossenes Mountainbike in der Schweinfurter Straße 54. Das schwarz/gelbe Cube Mountainbike, Wert noch ca. 300 Euro, war von Mittwochmorgen, 9 Uhr, bis Nachmittags, 16 Uhr, dort abgestellt. Da die Eingangstüre ebenfalls nicht versperrt war, gelang es dem Täter leicht, das Rad an sich zu nehmen und die Flucht unerkannt anzutreten.

Sachdienliche Hinweise erbittet die Polizei unter Tel. 09721/202-0.

 

Pressebericht PI Hammelburg vom 28.01.2021

Betäubungsmittel beschlagnahmt

Hammelburg, Lkr. Bad Kissingen: Am Mittwochnachmittag wurden zwei Personen am Bahnhof Haltestelle Ost durch eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Hammelburg einer Personenkontrolle unterzogen. Hierbei stellten die Beamten bei einem 22-Jährigen Auffälligkeiten fest, die auf einen zeitnahen Konsum von Betäubungsmittel hinwiesen.
Im weiteren Gespräch räumte der junge Mann ein, an seiner Wohnanschrift eine geringe Menge Haschisch aufzubewahren. Das Betäubungsmittel wurde daraufhin beschlagnahmt.

Den Besitzer erwartet ein Strafverfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz.

Wildunfall mit Reh

Oberthulba, Lkr. Bad Kissingen: Am Donnerstag, gegen 03:50 Uhr, kreuzte auf der Kreisstraße 37 zwischen Elfershausen und Oberthulba ein Reh die Fahrbahn. Ein VW-Fahrer konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern und erfasste mit seinem Pkw das Reh tödlich.
Am Pkw entstand ein Schaden in Höhe von ca. 1.000 Euro. Der zuständige Jagdpächter wurde verständigt.

 

Pressebericht des PP Unterfranken vom 28.01.2021 – Bereich Main-Rhön

Nach Wohnhausbrand – hoher Sachschaden – Ursache ermittelt

ZEIL A.MAIN, LKR. HASSBERGE. Nach dem Brand eines Mehrfamilienhauses in der Bamberger Straße sind die Ermittlungen der Kripo Schweinfurt weitestgehend abgeschlossen. Demnach dürften Glut und Aschereste das folgenschwere Feuer ausgelöst haben, bei dem 4 Bewohner verletzt wurden, Sachschaden von rund einer halben Million Euro entstand und sechs Katzen verendeten.

Wie bereits berichtet, war eine Bewohnerin am Mittwoch, gegen 01.20 Uhr, von einem Rauchmelder geweckt und auf Rauch aufmerksam geworden. In der Folge waren Streifen der Haßfurter Polizei, knapp 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Rettungsdienst mit 2 Notärzten vor Ort. Nachdem die Bewohner das Anwesen durch das verrauchte Treppenhaus nicht mehr verlassen konnten, rettete sie die Feuerwehr mittels Leitereinsatz.

Am Mittwoch besichtigten Brandfahnder der Schweinfurter Kripo den Brandort. Demnach dürfte die Ursache im Zuge der Entsorgung von noch nicht erkühlten Glut- und Ascheresten liegen. Das Wohnhaus ist aktuell nicht bewohnbar.

 

 

Pressebericht der PI Mellrichstadt vom 28.01.2021

Verkehrssituation zu spät erkannt

Stockheim, Lkr. Rhön-Grabfeld: An der Eisenbahnbrücke in Stockheim musste am Mittwochnachmittag ein 37-jähriger Fahrzeugführer verkehrsbedingt halten, da ihm ein Lkw mittig entgegen kam. Währenddessen wollte eine 27-Jährige an ihm vorbei fahren, bis sie die Situation erkannte. Beim Wiedereinscheren blieb sie dann mit der rechten Vorderseite ihres VW hinten links am Lkw hängen. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt ca. 3.000 Euro. Die junge Frau wurde vor Ort verwarnt.

Beim Rangieren an Mauer hängen geblieben

Mellrichstadt, Lkr. Rhön-Grabfeld: Am Mittwochmorgen ist ein 47-Jähriger mit seinem Lkw beim Rangieren am Gemäuer eines Wohnanwesens in Roßrieth hängen geblieben. Durch den Aufprall wurde die Wand leicht beschädigt, auch die Beschädigung am Lkw hielt sich in Grenzen. Es entstanden lediglich leichte Lackkratzer. Der 47-Jährige wurde vor Ort verwarnt.

Unerlaubte Personenbeförderung

Mellrichstadt, Lkr. Rhön-Grabfeld: Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle stoppten die Beamten am Mittwoch gegen 09 Uhr einen Kleinbus und unterzogen die Fahrzeuginsassen einer Personenüberprüfung. Hierbei wurde festgestellt, dass es sich um eine entgeltliche Personenbeförderung handelte, für welche keine Genehmigung vorlag. Nach Rücksprache mit der Regierung von Unterfranken, als zuständige Behörde, wurde eine Sicherheitsleistung in dreistelliger Höhe einbehalten. Nachdem die Kontrolle keine weiteren Auffälligkeiten ergab, konnten die Personen ihre Weiterfahrt nach Polen fortsetzen.

 

 

Pressebericht der PI Gerolzhofen vom 28.01.2021

Wildunfall
Kolitzheim – Mittwochnacht befuhr ein PKW-Fahrer die Staatsstraße von Unterspiesheim in Richtung Kolitzheim. Plötzlich querte ein Wildschwein die Fahrbahn, kollidierte mit dem VW und flüchtete. Der zuständige Jagdpächter wurde verständigt. Am Fahrzeug entstand geringer Sachschaden in Höhe von ca. 500 Euro.

Wildunfall
Lindach – Eine PKW-Fahrerin befuhr Mittwochfrüh die Kreisstraße von Kolitzheim kommend in Richtung Lindach, Auf der Strecke erfasste sie ein trächtiges Reh, welches über die Fahrbahn sprang. Das Tier sowie die ungeborenen Rehkitz wurden getötet. Am Fahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von ca. 4000 Euro. Der zuständige Jagdpächter wurde verständigt.

Wildunfall
Hofheim i.Ufr. – Ein PKW-Fahrer erschien bei der Polizeiinspektion Gerolzhofen und teilte mit, dass er Mittwochfrüh auf der Strecke von Lendershausen in Richtung B 303 einen Wildunfall hatte. Auf der Fahrbahn liefen mehrere Rehe und eins davon prallte gegen seine Fahrzeugseite. Das Tier sprang nach der Kollision auf und verschwand in den angrenzenden Wald. Wildhaare wurden gesichert. Lt. Kostenvoranschlag wird der Schaden auf ca. 1000 Euro geschätzt.

Zeuge gesucht
Sulzheim – Mittwochfrüh, gegen 05.40 Uhr, fuhr der Fahrer eines VW, Golf E, auf der Staatsstraße von Gerolzhofen kommend in Richtung Alitzheim. Auf dieser Strecke kam ihn ein bisher unbekanntes Fahrzeug leicht auf seiner Fahrbahnseite entgegen und es kam zur Berührung der beiden Außenspiegel, wobei seiner komplett zerstört wurde. Der geschädigte Autofahrer hielt am Fahrbahnrand an und der bisher unbekannte Fahrzeugführer fuhr ohne Anzuhalten weiter. An der Unfallörtlichkeit konnte ein Teil eines grau/silbernen Außenspiegels sichergestellt werden, was auf einen Audi oder VW schließen lässt. Geschätzter Schaden ca. 1000 Euro.
Zur Unfallzeit fuhr hinter dem bisher unbekannten Fahrzeug ein dunkelfarbener VW Golf bzw. Golf +. Dessen Fahrzeugführer könnte den Unfall beobachtet haben und vermutlich sachdienliche Hinweise geben. Die PI Gerolzhofen richtet sich deshalb speziell an diesen Zeugen und bitte um Hinweise unter Tel. 09382-9400.

 

Pressebericht der PSt. Bad Königshofen vom 28.01.2020

 

Käufer wartet auf seine Harley Davidson

Lkr. Rhön-Grabfeld
Ein 66-Jähriger entdeckte Ende Dezember auf der Internet-Plattform „autoscout24“ eine gebrauchte Harley Davidson und wurde sich mit der Verkäuferin einig. Die Dame teilte ihm mit, dass das Motorrad in Norwegen bei der Spedition steht und von dort aus versandt wird. Der Käufer überwies den Kaufpreis in Höhe von 11.000,- € an die Spedition und erhielt auch einen Link zur Sendungsverfolgung – danach jedoch brach der Kontakt ab. Auf seine Harley wartet er immer noch.

 

Unbekannter versucht Überweisung durchzuführen

Obereßfeld, Lkr. Rhön-Grabfeld
Ein 57-Jähriger wurde von seiner Bank darauf aufmerksam gemacht, das ein Unbekannter am Dienstag versuchte 1000,- € von seinem Konto aus nach Holland zu überweisen. Er gab sich als Kontoinhaber aus und beantwortete sogar die Sicherheitsfrage. Die Mitarbeiterin der Bank wurde jedoch dennoch misstrauisch und informierte ihren „echten“ Kunden.

 

Auto gestreift und weitergefahren

Bad Königshofen, Lkr. Rhön-Grabfeld
Ein 70-Jähriger stieß vermutlich beim Rangieren gegen den geparkten PKW einer 24-Jährigen. Als die Dame zu ihrem PKW zurückkam, war der Unfallverursacher zunächst nicht vor Ort. Wenig später erschien der Mann, leugnete jedoch seine Schuld und fuhr davon. Die Dame informierte die Polizei. An dem Fahrzeug des Mannes konnten eindeutige Beschädigungen festgestellt werden. Die Schäden an den beiden Fahrzeugen belaufen sich auf etwa 950,- €. Auf den Mann kommt nun eine Anzeige zu.

 

Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz

Höchheim, Lkr. Rhön-Grabfeld
Obwohl der Versicherungsschutz für ihren PKW erloschen war benutzte eine 44-Jährige ihr Fahrzeug. Auf Sie kommt nun eine Anzeige zu.

 

Pressebericht vom 28.01.2021

Bad Kissingen

Freie Bahn schaffen missglückt

Ein 22-jähriger Fahrer eines Pkw Renault Zoe wollte am Mittwoch, gegen 15:30 Uhr, den herannahenden Rettungskräften mit Sondersignalen auf der Fahrt von Bad Kissingen in Fahrtrichtung Oerlenbach auf der Bundesstraße B 286 „freie Bahn verschaffen“. Kurz vor der Einmündung nach Eltingshausen bemerkte er das Rettungsfahrzeug, das sich hinter ihm mit zugeschalteten Blaulicht und Martinshorn näherte. Er beschleunigte daraufhin und zog mit sein Fahrzeug zur Seite. Dabei rutschte er in den Straßengraben. Am Pkw entstand leichter Sachschaden im Frontbereich von etwa 1.000,- Euro.

Alkoholisiert im Stadtgebiet unterwegs

Kurz nach 22.00 Uhr wurde am Mittwochabend ein 25-Jähriger im Rahmen einer Streifenfahrt von Beamten der Polizeiinspektion Bad Kissingen in der Maxstraße torkelnder Weise angetroffen werden. Der deutlich alkoholisierte Mann konnte den Beamten keinen triftigen Grund nennen, weshalb er trotz Ausgangsbeschränkung nach 21.00 Uhr draußen unterwegs war. Gegen den jungen Mann wird ein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet.

Gegen parkendes Fahrzeug gerollt

Am Mittwochnachmittag, gegen 15.30 Uhr, machte sich in der Peter-Heil-Straße ein an einer Steigung geparkter Pkw Audi selbstständig und rollte gegen das Heck eines geparkten Pkw Audi. Es entstand ein Schaden von circa 1.000,- Euro. Es ist davon auszugehen, dass das Fahrzeug nicht ordnungsgemäß gegen Wegrollen gesichert war.

Auffahrunfall in der Kurhausstraße

Der Fahrer eines Pkw Renault mit Anhänger und ein VW-Fahrer befuhren am Mittwochmorgen, gegen 11.20 Uhr, die Kurhausstraße in Richtung Stadtmitte, dabei kam es zu einem Auffahrunfall, bei dem ein Schaden von circa 2.500,- Euro entstand. Als der Renault-Fahrer verkehrsbedingt halten musste, erkannte dies der VW-Fahrer zu spät und fuhr auf den Anhänger auf. Der Unfallverursacher erhielt eine Verwarnung.

 

Bad Bocklet

Reh flüchtet nach Kollision

Gegen 09.20 Uhr erfasste am Mittwochmorgen auf der Kreisstraße KG 20 ein VW-Fahrer ein Reh, das von links nach rechts die Fahrbahn querte. Nach dem Zusammenstoß flüchtete das Tier in ein Waldgebiet. Am Fahrzeug entstand ein Schaden von circa 1.000,- Euro. Der Jagdpächter wurde über den Wildunfall informiert.

 

 

Pressebereicht der Polizeiinspektion Haßfurt vom 28.01.2021

Zeugen gesucht

Haßfurt – Am Mittwoch, gegen 18:05 Uhr, ging die Mitteilung über ein unbeaufsichtigtes „Lagerfeuer“ auf dem Friedhofsgelände in der Friedhofstraße ein. Der Mitteiler löschte das Feuer, welches im nord-/westlichen Bereich war, mittels Schnee ab. Beim Nachsehen der Polizei handelte es sich bei den verbrannten Gegenständen um Playmobil-Spielzeug und mehrere Bücher.

Roßstadt – In der Zeit vom 26.01.2021 bis 27.01.2021 verkratzte ein unbekannter Täter vermutlich mit einem Schlüssel oder einem ähnlichen Gegenstand einen weißen Skoda Fabia. Das Auto stand auf dem Hof des Anwesens in der Frankenstraße. Die festgestellte Kratzspur verläuft geradlinig und zieht sich vom rechten vorderen Kotflügel bis hin zum Tankdeckel. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 2.000 Euro.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Haßfurt unter der Tel.: 09521/927-0 entgegen.

 

Pressebericht der Verkehrspolizeiinspektion Bamberg vom 28.01.2021

 

Landkreis Bamberg

Unfallfluchten

Unfallmeldung erfolgte zu spät
Buttenheim Erst einen Tag nachdem er Dienstagnacht auf der A 73, Richtung Norden mit seinem VW mehrfach die Mittelschutzplanke gestreift hatte, meldete am späten Mittwochabend der 62jährige Fahrer den Unfall bei der Autobahnpolizei. Der Schaden an Fahrzeug und Schutzplanke summiert sich auf rund 6000 Euro. Gegen ihn wird nun wegen Unfallflucht ermittelt.

Verkehrsunfälle

LKW gegen Sattelzug
Pommersfelden Beim Ausfahren aus einem Parkplatz auf die B 505 war der 53jährige Fahrer eines Lkw unaufmerksam und fuhr auf den vorausfahrenden Sattelzug eines 64jährigen auf. Dabei entstand Sachschaden von rund 2000 Euro.

Sonstiges

Lkw war deutlich überladen
Hirschaid Eine erhebliche Überladung von fast 70 Prozent des zulässigen Gesamtgewichts eines polnischen Lkw stellte die Schwerlastkontrollgruppe der Verkehrspolizei bei einer Kontrolle auf der A 73, im Bereich der AS Hirschaid fest. Das Übergewicht von mehreren Tonnen ergab sich bei einer Verwiegung des Fahrzeugs samt Ladung und führte für den 41jährigen Fahrer zur Untersagung der Weiterfahrt und zu einem Bußgeld in Höhe eines mittleren dreistelligen Eurobetrags.

 

Pressebericht der PI Kitzingen vom 28.01.21

Verkehrsgeschehen

Am Mittwoch ereigneten sich im Dienstbereich der Polizeiinspektion Kitzingen insgesamt zwei Verkehrsunfälle.

Abkommen von der Fahrbahn

Volkach, Lkr. Kitzingen – Am Mittwochnachmittag ereignete sich auf der Staatsstraße 2274 zwischen Krautheim und Obervolkach ein Verkehrsunfall. Ein 36-jähriger Fahrzeugführer kam aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf nasser Fahrbahn mit seinem Pkw nach links von der Fahrbahn ab. Hier durchfuhr das Fahrzeug einen mit Winterweizen frisch eingesäten Acker auf eine Länge von etwa 50 Metern. Es entstand ein Schaden von etwa 500 EUR.

Reifen am Anhänger geplatzt

Dettelbach, Lkr Kitzingen – Am Mittwochnachmittag fuhr ein 48-jähriger Fahrzeugführer mit seinem Pkw und Anhänger dahinter die Staatsstraße 2450 zwischen dem Mainfrankenpark und Dettelbach. In der Gefällstrecke drehte sich plötzlich der Anhänger und stieß hierbei mehrmals nach rechts gegen die dortige Leitplanke. Bei der Unfallaufnahme konnten die Ordnungshüter feststellen, dass vermutlich am Anhänger während der Fahrt ein Zwillingsreifen platzte. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 8000 EUR.

Sonstiges

Fahren ohne Fahrerlaubnis und verbotener Gegenstand

Kitzingen, Lkr. Kitzingen – Am Mittwochabend führten die Ordnungshüter in der Lindenstraße eine Verkehrskontrolle durch. Hierbei konnte bei einem 24-jährigen Fahrzeugführer festgestellt werden, dass sich der Mann nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis befand. Diese wurde ihm bereits vor einigen Wochen gerichtlich entzogen. Außerdem konnte im Fahrzeug des Mannes ein sogenanntes „Faustmesser“ aufgefunden werden. Dieses stellt laut dem Waffengesetz einen verbotenen Gegenstand dar. Die Weiterfahrt des Mannes mit seinem Pkw wurde unterbunden und das Messer sichergestellt. Den Mann erwartet nun eine Strafanzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes nach dem Waffengesetz.

 

 

Pressebericht der PI Bad Neustadt vom 28.01.2021

Wildunfälle

Bad Neustadt

Im Bereich der PI Bad Neustadt ereigneten sich am vergangenen Mittwochmorgen zwei Wildunfälle, bei denen jeweils Rehe die Fahrbahn überqueren wollten, sie dabei aber von Fahrzeuge erfasst wurden. Dabei wurden Schäden von jeweils ca. 500 Euro an den Pkws verursacht. Die zuständigen Jagdpächter wurden verständigt und Wildunfallbescheinigungen ausgestellt.

Figur von Gedenkstein entwendet

Bad Neustadt

Im Laufe der letzten Woche stellte eine Frau fest, dass ihre abgelegten Gegenstände, die sie auf einem Gedenkstein neben den Urnengräbern abgelegt hat, von Unbekannten entwendet wurden. Im konkreten Fall handelt es sich um einen Engelskopf mit einer Länge von 30cm und einem Blumentopf sowie mehrere kleine Gegenstände. Diese haben einen ideellen Wert. Hinweise über Beobachtungen bitte
an die PI Bad Neustadt unter Tel. 09771/6060.

Am Telefon als Enkelin ausgegeben

Bischofsheim

Am Mittwoch, kurz vor Mittag erhielt eine 87-jährige Dame aus Bischofsheim einen Telefonanruf, indem sich eine weinerliche Stimme als deren Enkelin ausgab, die einen Unfall gehabt hat. Sie fragte außerdem nach, ob die Dame alleine Zuhause ist. Als die Seniorin erklärte, dass noch jemand da wäre, wurde das Telefonat beendet.

Auf haltenden Pkw aufgefahren

Schwedenschanze

Am Mittwoch, gegen 16.30 Uhr, fuhr ein 21-jähriger BMW-Fahrer in Richtung Schwedenschanze. Als er an einem aufgrund schneeglatter Fahrbahn festhängenden Lkw vorbeifuhr, musste eine entgegenkommende VW-Fahrerin abbremsen. In der Folge fuhr ihr ein dahinter fahrender Seat-Fahrer in ihr Fahrzeugheck, welches dadurch eingedrückt wurde. Verletzt wurde niemand.
Die B279 war kurzzeitig total gesperrt, die Straßenmeisterei Rödelmaier war zum Abstreuen vor Ort. Die Unfallfahrzeuge waren noch fahrbereit, die Schadenshöhe beträgt ca. 4500 Euro.

 

Pressebericht der PI Bad Brückenau vom 28.01.2021

Schockanrufe mit Geldforderung im Bereich Bad Brückenau
Bad Brückenau, Lkr. Bad Kissingen
Im Laufe des vergangenen Tages gingen bei der Polizeiinspektion Bad Brückenau mehrere Mitteilungen über sogenannte Schockanrufe ein. Dabei stellte sich eine unbekannte Person als Polizeibeamter vor und gab an, dass sich die jeweilige Tochter/Enkel nach einem Verkehrsunfall bei der Polizei befinden würde und eine Kaution gezahlt werden solle. Bei einem Anruf habe eine weibliche Stimme heulend und aufgelöst gesprochen um die Forderung noch glaubwürdiger zu machen.
Alle Mitteiler haben vorbildlich gehandelt. Sie sind nicht auf die Geldforderung eingegangen, haben aufgelegt und die Polizei verständigt.

Reh gerettet, Auto Totalschaden
Wildflecken, Bad Brückenau Lkr. Bad Kissingen
Am Mittwochmorgen wich eine junge Pkw Fahrerin einem ihr kreuzenden Reh aus. Dabei geriet sie mit ihrem Pkw ins Schleudern und fuhr in die Leitplanke. Das Reh konnte unversehrt weiterlaufen. Der Pkw wurde stark beschädigt und auch die Leitplanke muss getauscht werden. Die Fahrerin blieb unverletzt.

 

Gemeinsame Presseerklärung des PP Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg vom 28.01.2021 – Bereich Mainfranken

Intensive Ermittlungen im Mordfall Wiesenfeld – Kriminalpolizei schaltet Zeugentelefon und bittet um Hinweise

KARLSTADT, OT WIESENFELD, LKR. MAIN-SPESSART. Nach der Inhaftierung eines dringend Tatverdächtigen in der vergangenen Woche haben Polizei und Staatsanwaltschaft die Ermittlungen nochmals intensiviert. Die Kriminalpolizei Würzburg hat eigens eine Ermittlungskommission gegründet. Zur Entgegennahme von Hinweisen wurde ein Zeugentelefon geschaltet.

Wie bereits berichtet, hatte die Staatsanwaltschaft aufgrund neuester Ermittlungserkenntnisse Durchsuchungsbeschlüsse erwirkt, die in der vergangenen Woche im Landkreis Main-Spessart vollzogen wurden. Ein 44-Jähriger kristallisierte sich als Tatverdächtiger heraus. Er wurde vorläufig festgenommen und befindet sich wegen dringenden Mordverdachts in Untersuchungshaft.

Um die Ermittlungen in dem rund 27 Jahre zurückliegenden Fall nochmals zu intensivieren, gründete die Kriminalpolizei Würzburg nun eigens eine Ermittlungskommission. Deren Ziel ist es, die Tat vom 15. Dezember 1993 möglichst umfassend und lückenlos aufzuklären. In diesem Zusammenhang hoffen die Ermittler nun auch auf Hinweise von Personen, die möglicherweise zur Aufklärung des Verbrechens beitragen können.

Jede Information, auch wenn sie noch so unwichtig erscheint, kann für die weitere Aufklärung der Tat von Bedeutung sein. Wer glaubt, sachdienliche Hinweise geben zu können, sollte keine Scheu haben, sich mit den Ermittlern in Verbindung zu setzen. Unter der kostenfreien Rufnummer 08 00 / 7 73 37 44 werden rund um die Uhr Hinweise entgegengenommen.

 

Pressebericht der Polizeiinspektion Karlstadt vom 28.01.2021

Verstoß gegen Infektionsschutzgesetz

Zellingen, Lkr. Main-Spessart. Der 57-jährigen Betreiber eines Verkaufswagens für Lebensmittel, welcher seine Waren auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in Zellingen anbot, viel den Beamten am Mittwoch gegen 13:45 Uhr auf, da dieser keinen Mund-Nasen-Schutz trug. Auf den Mann kommt nun eine Anzeige zu.

 

Pressebericht des PP Unterfranken vom 28.01.2021

Schädelknochen gefunden – Vermisstenfall geklärt

MARKTSTEINACH, LKR. SCHWEINFURT. Der Fund eines menschlichen Schädelknochens führte zur letztendlichen Gewissheit in einem Vermisstenfall, der vor über 10 Jahren zur Anzeige gebracht wurde. Die Kripo geht von einem tragischen Unglück aus.

Wie bereits berichtet, meldete am 18. September 2010 ein 73-jähriger Rentner aus Schonungen seine demenzkranke Ehefrau als vermisst. Sie kehrte nach einem Spaziergang nicht mehr zurück. Sofort eingeleitete, mehrere Tage andauernde Suchmaßnahmen von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten mit Suchhunden, einem Polizeihubschrauber und weiteren Freiwilligen blieben erfolglos. Die damals 74-Jährige blieb verschwunden. Jahrelange weiterführende Ermittlungen der Kriminalpolizei Schweinfurt blieben ohne Ergebnis und führten auch zu keinen weiteren Ermittlungsansätzen.
Erst am 29. November 2020 kam wieder Bewegung in den Fall. Ein Jäger entdeckte im Rahmen seiner Jagdausübung einen menschlichen Schädel im Wald und informierte die Polizei. Der Fundort war im Bereich eines Spazierweges, den die Rentnerin in früheren Jahren zurücklegte. Aufgrund von Zeugenhinweisen während der Fahndung nach der vermissten Frau gingen die eingesetzten Kräfte im Jahr 2010 jedoch von einem andern Spazierweg aus, auf dem sich die Suchmaßnahmen konzentrierten. Untersuchungen des Instituts für Rechtsmedizin brachten nun am Dienstag letztliche Gewissheit. Bei den sterblichen Überresten handelt es sich um die, der seit September 2010 vermissten Frau.

Die Kriminalpolizei Schweinfurt konnte keinerlei Hinweise auf eine Straftat entdecken. Vielmehr ist davon auszugehen, dass es sich bei dem Tod der Frau um eine tragisches Unglück im Zusammenhang mit deren Krankheit gehandelt hat.