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Bayern: Verschärfte Corona-Regeln ab Mittwoch

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Symbolbild

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder verkündete am Sonntag neue Corona-Maßnahmen. Folgende 10 Punkte wurden beschlossen, die ab Mittwoch, dem 9. Dezember 2020, bayernweit gelten:

1. Ab Mittwoch, dem 9. Dezember, wird wieder der Katastrophenfall ausgerufen.

2. Bayernweite Ausgangsbeschränkung: Das Haus darf nur noch aus triftigem Grund verlassen werden – besipielsweise um zur Arbeit zu gehen oder zum Einkaufen.
In Corona-Hotspots: Ab einer 7-Tage-Inzidenz von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner soll zudem von 21.00 Uhr bis 5.00 Uhr eine Ausgangssperre gelten.

3. Die gelockerten Kontaktbeschränkung an Silvester kippen. Nur an den Weihnachtstagen sollen die Kontaktbeschränkungen wie angekündigt aufgelockert werden. Vom 23. bis zum 26. Dezember sind demnach Treffen über die derzeit erlaubten fünf Teilnehmer aus zwei Hausständen hinaus gestattet – mit bis zu maximal zehn Personen aus bis zu zehn Hausständen.

4. Einschränkung des Präsenzunterrichts an Schulen: Ab der 8. Jahrgangsstufe sollen alle Klassen geteilt werden und in Wechselunterricht übergehen. In Corona-Hotspots ab einem Inzidenz-Wert von 200 sollen die Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse komplett in den Fernunterricht wechseln (ausgenommen Abschlussklassen). Auch Berufsschüler sollen in den Distanzunterricht wechseln.

5. Geschäfte bleiben weiterhein geöffnet. Es soll allerdings strengere Kontrollen geben, die die Einhaltung der aktuell geltenden Personenbeschränkungen nach Quadratmeter überprüfen werden.

6. Alkoholverbot in der Öffentlichkeit: In Bayern ist ab Mittwoch der Alkoholkonsum unter freiem Himmel verboten, man wolle „Gruppenbildung vermeiden“, so Söder.

7. Der „kleine Grenzverkehr“ wird eingeschränkt. Die Grenze „soll offen bleiben, aber der kleine Grenzverkehr wird ausgesetzt”, betonte Söder. Ausgenommen seien Pendler und Familien (1. und 2. Grad).

8. Pflege- und Altenheime: Nur noch ein Besucher pro Bewohner täglich, mit negativem Corona-Test und FFP2-Maske. Alle Mitarbeiter werden zweimal wöchentlich getestet und tragen FFP2-Masken.

9. In allen Hotspots sollen Polizei und Bundeswehr angefordert werden.

10. Arbeitgeber sollen wo möglich, alle Mitarbeiter auf Home-Office umstellen.

Der Landtag soll am Dienstag, demm 8. Dezember 2020, über die Punkte entscheiden.

 

 

Quelle: Bayerische Staatsregierung