Banden- und gewerbsmäßiger Betrug in 74 Fällen und leichter Betrug in 14 Fällen – so lautet der Vorwurf gegen einen Bankier und einen seiner Mitarbeiter. Sie stehen in Würzburg vor dem Gericht.
Die Angeklagten sollen sich illegal die Mehrheitsanteile an einer Klinik in Bad Bocklet beschafft haben. Mit Hilfe ihrer Frauen, die als sogenannte “Strohmänner” fungierten, versuchten sie die Teilhaber der Kommanditgesellschaft davon zu überzeugen, ihre Anteile weit unter Wert zu verkaufen. Das gelang auch, die mutmaßlichen Betrüger erhielten mehr als die Hälfte der Anteile.
Die Schadenshöhe in dem spektakulären Betrugsprozess beträgt knapp sieben Millionen Euro.

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