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Schweinfurt

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Polizeibericht, Gerolzhofen, Ebern, Schweinfurt, Bad Kissingen, Haßfurt, Bad Neustadt, Main-Rhön
Symbolfoto © Christian Licha

Einbruch in Spielhalle

Am Dienstagnachmittag ist ein Unbekannter in den Dukipark in der Kettelerstraße 20 in Oberndorf eingebrochen. Dabei verursachte er einen Sachschaden von rund 1000 Euro und konnte mit einem mittleren dreistelligen Eurobetrag entkommen.
Nach dem bisherigen Ermittlungsstand dürfte die Tatzeit zwischen 14 und etwa 17 Uhr liegen.
Über ein aufgehebeltes Kellerfenster verschaffte sich der Täter Zugang zu dem Gebäude. Dort im Untergeschoß angelangt begab er sich zielstrebig ins Erdgeschoss und schaltete zunächst alle Bewegungsmelder aus. Danach machte er sich mit mitgebrachtem Werkzeug an einem bei der Theke aufgestellten Münzwechselautomat zu schaffen. Es gelang ihm schließlich, diesen aus der Verankerung zu reißen und in den Keller zu tragen. Mit brachialer Gewalt öffnete er ihn und entnahm daraus das gesamte Münzgeld. Anschließend verließ er über das Kellerfenster wieder den Tatort.

Nachdem sich der Sachverhalt bei Tageslicht abgespielt hat, gibt es vielleicht Zeugen für die Tat.
Wer eventuell eine Person zur genannten Zeit an dem Objekt gesehen oder sonstige verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat, möge sich bitte mit dem Ermittlungsdienst der Inspektion in Verbindung setzen

Verkehrsgeschehen:

Unfallfluchten – mit der Bitte um Zeugenaufrufe

-Am Parkhaus „Graben“ hat sich am Dienstag eine Unfallflucht ereignet. Dabei ist ein Sachschaden von geschätzten 750 Euro entstanden.
Hinweise zum Verursacher und dem von ihm benutzten Auto liegen derzeit noch nicht vor.
Um 7.50 Uhr stellte die Nutzerin eines schwarzen VW Polo mit NOM-Zulassung dort ihr Fahrzeug in einer Parkbucht ab.
Bei der Rückkehr gegen 17.25 Uhr wies der Polo eine frische Unfallbeschädigung auf. Die hintere Stoßstange war leicht eingedellt und verkratzt. Des Weiteren befand sich in der hinteren linken Scheinwerferabdeckung auch noch ein Riss.

-Eine weitere Unfallflucht spielte sich von Montag auf den Dienstag in der Segnitzstraße 24 ab. Auch hier gibt es noch keinerlei Spuren oder Hinweise zum Verursacher.
Gegen 10 Uhr parkte am Montag die Nutzerin eines bronzefarbenen 3er BMW ihr Fahrzeug an der angegebenen Örtlichkeit. Am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr, bei der Rückkehr zum Auto, stellte sie einen frischen Schaden daran fest. Die Frontstoßstange war leicht eingedellt und verkratzt.
Der Schaden wird auf ebenfalls 750 Euro geschätzt.

-Vom Oberdeck des Parkhauses am Leopoldina Krankenhaus wurde ebenfalls eine Unfallflucht gemeldet.
Dort parkte von 15 bis 15.30 Uhr am Dienstag ein silberner Opel Meriva. Bei der Rückkehr zum Opel stellte der Halter und Fahrer einen Lackschaden an der Heckstoßstange fest. Augenscheinlich durch eine Anhängekupplung verursacht.
Die Schadensschätzung beläuft sich auf 500 Euro.
Vom Verursacher ist noch nichts bekannt.

Aus dem Landkreis

Radlader beschädigt
Gochsheim

Noch keine Hinweise gibt es zu dem Täter, der einen Radlader mutwillig beschädigt hat. Laut einem Verantwortlichen der zuständigen Baufirma ist ein Sachschaden von rund 2000 Euro entstanden.
Seit ungefähr dem 7. Mai stand der Radlader in der Verlängerung der Friedhofstraße, auf einem geschotterten Platz neben einem Feldweg, auf dem auch noch andere Baumaterialen gelagert sind.
Im Zeitraum bis zur Feststellung am gestrigen Dienstagmorgen wurden an dem Arbeitsgerät sämtliche Scheiben und die Scheinwerfer eingeworfen beziehungsweise eingeschlagen. Dazu benutzte der oder die Täter herumliegende Steine. Einer davon lag noch auf der Motorhaube des Radladers.

Verkehrsgeschehen:

Autofahrer kommt von der Straße ab und richtet Sachschaden an
Pfersdorf

Wegen Straßenverkehrsgefährdung infolge körperlicher Mängel ermittelt die Polizeiinspektion Schweinfurt seit dem Dienstagnachmittag gegen einen 78-jährigen Landkreisbewohner. Der war mit seinem Mercedes CLK auf der Kreisstraße 19 unterwegs und dabei aus bisher noch nicht geklärter Ursache von der Straße abgekommen. In der Folge fuhr der Senior mit seinem Auto durch einen Vorgarten, einen kleinen Bach und kam in einer Streuobstwiese zum Stehen.

Bei der späteren Rekonstruktion des Verkehrsunfalls wurde festgestellt, dass der Beschuldigte gegen 15.50 Uhr mit seinem Benz auf der Kreisstraße von Holzhausen nach Pfersdorf unterwegs gewesen ist.
Hier kam er zunächst nach rechts von der Straße ab und fuhr danach rund 200 Meter auf den Feldern weiter, bis er wieder auf die Kreisstraße einbog. In einer folgenden Linkskurve kam er erneut von der Straße ab und landete im angrenzenden Straßengraben. Den durchfuhr er bis nach Pfersdorf, wobei er hier noch rund 50 Meter durch einen Vorgarten fuhr, über einen kleinen Bach und schließlich in einer Streuobstwiese zum Stillstand kam. Etliche Obstbäume, Hecken sowie ein Gartenzaun und eine Betonmauer wurden dabei erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Weil der Autofahrer in seinen Mercedes eingeklemmt war, rückten die Feuerwehren aus Poppenhausen, Pfersdorf und Oerlenbach mit rund 30 Einsatzkräften an, um den Verunglückten zu befreien. Anschließend wurde er durch den Notarzt erstversorgt und danach vom Rettungsdienst in ein Schweinfurter Krankenhaus abtransportiert. Er ist schwer, jedoch nicht lebensbedrohlich verletzt worden.
An seinem Fahrzeug dürfte augenscheinlich ein wirtschaftlicher Totalschaden eingetreten sein. Ein Abschleppdienst barg den Benz mittels eines Kranfahrzeuges. Der Gesamtsachschaden wird auf 7500 Euro geschätzt.
Wegen einer möglichen Medikamenteneinnahme vor Fahrtantritt wurde Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft gehalten. Von dort wurde eine Blutentnahme angeordnet und später im Krankenhaus auch durchgeführt.

Wildunfall
SW 30, Weipoltshausen – Madenhausen

Am Dienstag um 22.20 Uhr fuhr der Lenker eines 3er BMW auf der Kreisstraße 30 von Weipoltshausen in Richtung Madenhausen. Etwa einen Kilometer nach Weipoltshausen kam es zu einem leichten seitlichen Zusammenprall mit einem von links kommenden Reh. Anschließend verschwand das Wildtier wieder.
Der Schaden beträgt zirka 750 Euro.

Stark betrunkene Fahrradfahrerin
Sennfeld

Satte 2,08 Promille pustete am frühen Mittwochmorgen eine Fahrradfahrerin in ein Testgerät, als sie in der Schweinfurter Straßen von der Polizei angehalten worden ist. Ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr wurde eingeleitet.
Kurz vor 1 Uhr wurde eine Funkstreife auf die in Schlangenlinien fahrende 17-Jährige aufmerksam.
Auf Grund der Wahrnehmung einer starken „Alkoholfahne“ durfte die Beschuldigte anschließend in das Testgerät pusten. Die Beamten staunten nicht schlecht, als sie danach den Wert von dem Gerät abgelesen haben. Dieser sprach von einer gewissen Alkoholgewöhnung.
Der Drahtesel wurde danach verkehrssicher abgestellt und die junge Dame zur Schweinfurter Polizeiwache transportiert. Dort führte später ein Arzt eine Blutentnahme durch.