Im Bild von links nach rechts: Der Kandidat für das Amt des Bundesvorsitzenden der Jungen Union Deutschland, Herr Johannes Winkel, die stellvertretende Leiterin der Fahrzeugakademie, Frau Iris Hiller und der Bezirksvorsitzende der Jungen Union Unterfranken, Herr Thomas Siepak.

Karrierechancen im Handwerk
Gemeinsam mit dem nordrheinwestfälischen Kandidaten für das Amt des JU-Bundesvorsitzenden, Johannes Winkel, besuchte die Junge Union Unterfranken am vergangenen Dienstag die Fahrzeugakademie in Schweinfurt. Die Akademie ist ein überregionales Kompetenzzentrum für Aus- und Weiterbildungen rund um das Fahrzeug. Das Bildungsangebot reicht von Kfz-Ausbildungsberufen, über Weiterbildungsmöglichkeiten für den zweiten Bildungsweg, wie beispielsweise die Fortbildung zur Fachkraft für Caravan, bis hin zur Meisterweiterbildung, oder dem Betriebswirt. Dieses breit gefächerte Spektrum an beruflichen Qualifizierungsmöglichkeiten zeigt auf, dass auch das Handwerk vielseitige Karrierechancen bietet.
Die stellvertretende Leitung der Akademie, Frau Iris Hiller bot einen Einblick in die Räumlichkeiten und Werkstätten der Fahrzeugakademie. Digitalisierung spielt auch im Kfz-Handwerk eine wichtige Rolle. Von elektronischer Fehlersuche bis hin zu digitalenVerwaltungsprozessen, müssen die Auszubildenden für das spätere Berufsleben mit ausreichend Digitalkompetenz ausgestattet werden. Ein digitales Förderprogramm des Bundes ermöglichte die Anschaffung hochmoderner Bildschirme und anderer technischer Geräte, welche in den Unterrichtseinheiten beispielsweise bei Präsentationen immer wieder zum Einsatz kommen. Die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Lockdowns waren auch für die Akademie eine Herausforderung, die aber mit Bravour gemeistert werden konnte. Von Online-Unterrichtseinheiten bis hin zu Wechselmodellen in Präsenz konnten die meisten Kurse auch während dieser Zeit weitergeführt werden. Als besonders beindruckend nahm Hiller die Bereitschaft aller wahr das Beste aus der Situation herauszuholen und sich gegenseitig zu unterstützen.
Die Karriereperspektiven mit einer Ausbildung im Handwerk sind ebenso vielseitig und gut wie mit einer akademischen Bildung. Leider wird in der Gesellschaft eine Ausbildung,beziehungsweise ein Meister häufig nicht so anerkannt wie ein Bachelor, oder ein Master, so der Bezirksvorsitzende Siepak. Die Politik hat die Aufgabe eine Ausbildung attraktiver zu gestalten. In Bayern gibt es bereits den Meisterbonus, der bei bestandener Prüfung an die Teilnehmenden ausgezahlt wird.
Der Bezirksvorsitzende regte des Weiteren an, dass solche Programme verstärkt und ausgeweitet werden müssen. Die einzelnen Handwerksbetriebe bilden einen wichtigen Teil der gesamten Wirtschaft, der in der Gesellschaft häufig wenig Beachtung geschenkt wird. Gerade für den jungen Nachwuchs in der Handwerksbranche gibt es in den kommenden Jahren einige Karrieremöglichkeiten. Viele Betriebe müssen aufgrund fehlenden Nachwuchses ihren Betrieb schließen, so Hiller. Das bietet eine große berufliche Chance für die junge Generation bereits früh Verantwortung zu übernehmen. Solche Möglichkeiten müssen verstärkt kommuniziert werden. Die Unterstützung und Förderung dieser essenziellenBerufsbranche gehört zu unserer politischen Verantwortung, da das Handwerk unser gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben aufrechterhält, so der Bezirksvorsitzende Siepak.

Quelle: Junge Union Unterfranken

Werbung
Vorheriger ArtikelEbern: Vier Notarzteinsätze in drei Stunden im Stadtgebiet
Nächster ArtikelLegionellen Gefahr durch Temperaturabsenkungen in Schwimmbädern und Sanitäranlagen