Foto (c) Erika Granzow
Mit einer Schar quirliger und wissbegieriger Kinder hatte sie sich Erika Granzow Ende Januar aufgemacht, um in das Staatstheater Meiningen zu fahren. Dort besuchten die Gruppe des Projekts „LeseTheater“ im Rahmen von Kultur macht stark die dort lebende Theatermaus. „Ein Besuch im Kindertheater ist weit mehr als eine nette Beschäftigung für einen verregneten Sonntag“, so Erika Granzow, die Projektleiterin „LeseTheater“ des Kunstvereins Bad Neustadt e.V. Das Kindertheater mit seinen Puppen, Kostümen und spannenden Geschichten ein kulturelles Highlight, welches Kindern ein Stück Kultur schmackhaft macht.
Die Theatermaus zog ihre kleinen Zuschauer in ihren Bann, überzeugte im Handumdrehen mit ihrem niedlichen Mausegesicht und den großen Ohren. Die Kinder bangten und bebten, wenn es spannend wurde, weil die Maus einen Käsedieb namens Ibrahim immer wieder in die Irre locken musste, um ihren Lieblingskäse zurückzuerhalten. Doch als plötzlich ein Feind, nämlich ein hungriger Wolf, auftaucht, verbünden sie sich zu ihrem gemeinsamen Schutz.
Die Darsteller und ihre Figuren haben ihrem großen und kleinen Publikum ihre Bühnenkunst in einer besonders lustigen und damit kinderfreundlichen Weise vorgeführt. Der Besuch im Theater Meiningen war ein unbeschwertes, greifbares Live-Erlebnis, mit „Künstlern und Kunst zum Anfassen, welches mit rund 80 Kindern geteilt werden konnte“, so berichtet Erika Granzow. Reger Beifall und strahlende Kinderaugen, verbunden mit aufgeregten Kinderstimmen, waren Beweis genug für ein gelungenes Kindertheater.
Das „LeseTheater“ plant weitere Besuche in Meiningen. Das nächste „LeseTheater“ findet jedoch erst einmal am Freitag, 18. Februar 2022 in den Räumen der VHS Bad Neustadt statt.
Die Teilnahme an den diversen Kinder-Bildungsprojekten des Kunstvereins Bad Neustadt e.V., wie z.B. das regelmäßige „LeseTheater“ oder ein Besuch des Staatstheaters Meiningen ist immer kostenlos. Dies wird auch wieder im Jahr 2022, durch eine Projektförderung von Kultur macht stark in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Deutschen Kinderhilfswerk e.V., möglich.

 

Quelle: Landkreis Rhön-Grabfeld

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