V.l.n.r. Aufsichtsrat und Bürgermeister Willi Warmuth, neuer Aufsichtsrat Waldemar Witt, ausgeschiedener Aufsichtsrat Wolfgang Stoll, Vorsitzender Matthias Windsauer, ehemaliger Schriftführer Egon Fleischmann, Schriftführer Holger Schmitt, Kassier Günter Ludwig, Aufsichtsrat Norbert Reuß. Foto: Günther Thieroff

Die Bürgerenergie Marienbachtal eG kann zuversichtlich auf das kommende Jahr schauen. Bei der letzten Generalversammlung stellte man sich personell neu auf. Für den ausgeschiedenen Aufsichtsrat Wolfgang Stoll wurde Waldemar Witt aus Dittelbrunn von der Generalversammlung in den Aufsichtsrat gewählt. Die Arbeit des Ausgeschiedenen wurde von Willi Warmuth als Kollege in diesem Gremium umfassend gewürdigt. Besonders die Genauigkeit und Detailtreue des ehemaligen Rechtsanwalts haben die Genossenschaft vorangebracht und die wichtigen Entscheidungen in der Vergangenheit geprägt. Als Dank für die geleistete Arbeit erhielt Wolfgang Stoll vom Vorstand ein Mini-Solar-Panel zum Gedenken an den Auftrag der Bürgerenergie, die Gemeinde mit PV-Anlagen zum Wohl der Mitglieder zu bestücken.  Wolfgang Stoll zeigte sich sichtlich erfreut und bedankte sich für die Laudatio. Er betonte, dass er zufrieden ist und wünschte seinem Nachfolger alles Gute im Amt und der Energiegenossenschaft alles Gute für die Zukunft. Ebenso verabschiedet wurde der bereits im Mai ausgeschiedene Egon Fleischmann. Willi Warmuth würdigte die gewissenhafte Arbeit des Schriftführers, der zu jeder Zeit erreichbar war und viel für die erfolgreiche Arbeit der Energiegenossenschaft geleistet hatte. Egon Fleischmann bedankte sich über die Glückwünsche und zeigte sich froh, in Holger Schmitt einen Nachfolger gefunden zu haben. Dabei betonte er, dass die Arbeit immer konstruktiv und in guter Teamatmosphäre verlief.
Der Vorsitzende Matthias Windsauer präsentierte im Anschluss die Projekte der Energiegenossen. Auf dem Erlbau-Wohnkomplex am Sonnenteller in Dittelbrunn wurden bereits 4 PV-Anlagen installiert, welche einen Großteil des in den Gebäuden benötigten Stroms liefern können. Ebenso wurde gemeinsam mit der Gemeinde und der GP Joule wurde REnergie Marienbachtal GmbH gegründet. Diese „Mini-Stadtwerke“ betreiben in der Zukunft das Nahwärmenetz zwischen Schule, Turnhalle und Erl-Bau. Das Nahwärmenetz soll bald auf weitere Bereiche in Dittelbrunn erweitert werden. Dafür wird die existierende Hackschnitzelanlage ertüchtigt und durch weiter Heizanlagen ergänzt.
Es ist weiterhin möglich, sich mit Anteile durch Zukauf oder Beitritt zur Genossenschaft an den aktuellen Projekten zu beteiligen. Anträge hierzu finden sich auf der Homepage der Gemeinde Dittelbrunn. 
Hinweis: Die Generalversammlung fand unter aktuellen Auflagen 2G+ und mit einem Hygienekonzept statt. Alle Teilnehmer waren geboostert oder geimpft und getestet.

Quelle: Bürgerenergie Marienbachtal e.G.

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