Erklärung der Arbeitsgruppe „Regenbogenpastoral“
Würzburg (POW) Mit einer bundesweiten Aktion hat die Initiative „OutInChurch“ am Montag, 24. Januar, auf sich aufmerksam gemacht. Im Bistum Würzburg gibt es seit Frühjahr 2021 die Arbeitsgruppe „Regenbogenpastoral“. Sie ist in der Hauptabteilung Seelsorge angesiedelt und von Bischof Dr. Franz Jung dazu eingesetzt, den Bedarf an Seelsorge für LGBTIQ+-Personen zu beantworten. Zur bundesweiten Aktion „OutInChurch“ hat die diözesane Arbeitsgruppe folgende Erklärung veröffentlicht:
„Im Frühjahr 2021 wurde in der Hauptabteilung Seelsorge des Bistums Würzburg eine Arbeitsgruppe damit beauftragt, die kirchliche Ansprechbarkeit für LGBTIQ+-Personen zu verbessern. Derzeit arbeiten sieben Mitglieder der AG unter dem Vorsitz der Leiterin der Abteilung Erwachsenenpastoral, Lucia Lang-Rachor, daran, pastorale Angebote zu entwickeln, die offen und einladend für queere Menschen sind. Darüber hinaus geht es der AG auch um die Verbesserung der Situation von LGBTIQ+-Personen im kirchlichen Dienst.
Vor diesem Hintergrund begrüßt die diözesane Arbeitsgruppe die bundesweite Aktion ,#OutInChurch. Für eine Kirche ohne Angst’, mit der sich mehr als 120 LGBTIQ+-Personen, auch aus dem Bistum Würzburg, öffentlich outen und damit die immer noch bestehende Beschämung und Diskriminierung queerer Menschen in der Kirche zum Thema machen. In Gesprächen mit LGBTIQ+-Personen, die im Dienst des Bistums Würzburg stehen, haben Mitglieder der Arbeitsgruppe ,Regenbogenpastoral’ in den vergangenen Monaten aus erster Hand erfahren können, dass es für Betroffene nach wie vor schwierig ist, zu sich zu stehen und sich in ihrem Arbeitskontext als queere Menschen zu zeigen.
Die Mitglieder der diözesanen Arbeitsgruppe unterstützen daher das Anliegen der Aktion #OutInChurch, mit dem öffentlichen Outing zu einer Erneuerung der Glaubwürdigkeit und Menschenfreundlichkeit der katholischen Kirche beizutragen. Sie sind davon überzeugt: Eine Kirche, in der Menschen ohne Angst leben und arbeiten können, ist eine bessere Kirche.

Quelle: Bistum Würzburg

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