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Würzburg (ruf) – Die Umweltstationen und Umweltbildungseinrichtungen in Unterfranken waren auch 2021 von den Auswirkungen der Corona-Pandemie sehr stark betroffen. So konnten die ursprünglich geplanten Projekte und Maßnahmen nur in Teilen, in geänderter Form, oder gar nicht umgesetzt werden. Wo es ging fanden Veranstaltungen mit Kleingruppen unter strikter Einhaltung der Hygienekonzepte statt. Mit fortdauernder Pandemie wurden auch zahlreiche Online-Formate erarbeitet, die von den Teilnehmenden – auch weit über Unterfranken hinaus – sehr gerne angenommen worden sind.
Der Freistaat Bayern hat daher entschieden, die staatlich anerkannten Umweltstationen auch in 2021 bestmöglich zu unterstützen, damit sie als wesentliche Struktur in der operativen Umsetzung von Umweltbildung / Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Bayern erhalten bleiben und auch in der Zukunft ihre wertvolle Arbeit leisten können. So konnte die im Jahr 2020 als „einmalig“ angedachte institutionelle Förderung der Umweltstationen wegen des fortdauernden Pandemiegeschehens auch im Jahr 2021 gewährt werden. Insgesamt konnten hier rund 243.000 € an die Umweltstationen ausgezahlt werden. Weitere Fördermittel in Höhe von rund 6.000 € konnte für Ausstattungen gewährt werden.
Die geplanten Treffen des Forums Umweltbildung in Unterfranken konnte in 2021 einmal als Präsenzveranstaltung und einmal als Onlinekonferenz stattfinden, sodass eine Zuwendung in Höhe von 2.100 € ausbezahlt werden konnte.
Auch die von den sonstigen Umweltbildungseinrichtungen in Unterfranken geplanten Projekte waren in der ursprünglichen Form bzw. Umfang nicht durchführbar. Hier hatte der Freistaat Bayern bereits 2020 ermöglicht, die Auswirkungen der Pandemie auf die Förderung der geplanten Projekte abzumildern. So wurden einige der in 2020 als einjährig geplanten Projekte in mehrjährige Projekte umgewandelt bzw. angepasst. Auch im Förderjahr 2021 konnten Vereinfachungen bezüglich der Durchführung der Projekte erreicht werden, sodass kleinere Änderungen problemlos möglich waren und förderunschädlich erfolgen konnten. Trotz Pandemie kamen im Jahr 2021 drei neue Projekte hinzu. Für das Kalenderjahr 2021 konnten anteilige Fördermittel in Höhe von rund 65.000 € ausgezahlt werden. Zusätzlich konnten zwei Umweltbildungsmaßnahmen in der Jugendsozialarbeit mit rund 14.000 € gefördert werden.
Trotz der enormen Schwierigkeiten in den Jahren 2020/2021 wurden von den Umweltstationen / Umweltbildungseinrichtungen auch für das Jahr 2022 zahlreiche neue (zusätzliche) Projektanträge bei der Regierung von Unterfranken eingereicht. Es wäre allen Einrichtungen – die sich mit vollem Engagement der Umweltbildung verschrieben haben – zu wünschen, dass sie im Jahr 2022 wieder voll durchstarten können.

Quelle: Regierung von Unterfranken

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