Das MINT-Labor am Regiomontanus-Gymnasium Haßfurt wird über das LEADER-Projekt gefördert. Foto: Marco Hartmann

Das EU-Förderinstrumentarium LEADER dient der Entwicklung ländlicher Regionen. Ein wichtiger Bestandteil ist die Vernetzung und die Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in den regionalen Entwicklungsprozess. Vor diesem Hintergrund waren Anfang Dezember alle Landkreisbewohner eingeladen, an der LEADER-Auftaktveranstaltung für die neue Förderperiode teilzunehmen und sich bei der Erstellung einer Lokalen Entwicklungsstrategie für die Jahre 2023 bis 2027 einzubringen. Aufgrund der Corona-Situation konnte die Veranstaltung nicht in Präsenz stattfinden. Dennoch nahmen rund 55 Teilnehmer die Gelegenheit wahr, sich online an der Auftaktveranstaltung zu beteiligen. Moderiert wurde die Veranstaltung durch Gunter Schramm vom Planungsbüro Planwerk Stadtentwicklung (Nürnberg) und durch Dr. Wolfgang Fruhmann vom Büro Dr. Fruhmann & Partner (Parsberg).
Die Begrüßung übernahmen Landrat Wilhelm Schneider und LAG-Geschäftsführerin Karin Gadamer. Um einen Einblick in die aktuelle Förderperiode zu geben, wurden anschließend drei Projekte vorgestellt. Bürgermeister Dieter Möhring informierte über die LEADER-Projekte in  Aidhausen – Zukunftsgemeinde Aidhausen und HandwerkERleben. Marco Hartmann berichtete über das MINT-Labor am Regiomontanus-Gymnasium in Haßfurt und Guntram Ulsamer über das Projekt Landkreis Haßberge aktiv im Umwelt- und Klimaschutz und hier insbesondere über die Baumpflanzaktionen. Allen drei Projekten ist gemeinsam, dass sie einen Beitrag zur Resilienz leisten. Im Sinne der Resilienz geht es in der regionalen Entwicklung darum, die Krisenfestigkeit, Anpassungsfähigkeit und Wandlungsfähigkeit der Region zu stärken. Die Vorgaben für die neue Förderperiode vertiefte im Anschluss der LEADER-Koordinator für Unterfranken, Wolfgang Fuchs.
Im zweiten Teil der Online-Veranstaltung fanden Workshops zu den Themen „Kommune der Zukunft“, „Umwelt- und Klimaschutz, Biodiversität“ sowie „Regionale Wertschöpfung“ statt. Die Teilnehmer konnten die Themenfelder nach Interesse frei wählen und jeweils bestehende Stärken und Schwächen aufzeigen sowie Strategie- und Projektansätze erarbeiten. Die Ergebnisse fließen in den weiteren Prozess zur Erstellung einer Lokalen Entwicklungsstrategie ein.
In einem nächsten Schritt werden im Frühjahr des kommenden Jahres drei vertiefende themenspezifische Workshops stattfinden, um die Entwicklungsziele für den Landkreis Haßberge zu konkretisieren. Auf die Termine wird rechtzeitig auf der Homepage der LAG Haßberge www.leader-hassberge.de hingewiesen.

Quelle: Landratsamt Haßberge

Werbung
Vorheriger ArtikelBund-Länder-Treffen vom 21. Dezember 2021
Nächster ArtikelHaßberge: Geänderte Öffnungszeiten im Landratsamt über die Feiertage