50 Adventskalender hat Lisa Stein, Inhaberin der Firma KNETÄ aus Dittelbrunn, der Schweinfurter Kindertafel gespendet. Vorsitzender Stefan Labus freute sich sehr und dankte im Namen der Kinder, denen mit diesem ganz besonderen Kalender die Adventszeit verschönert wird. Foto: Hubert Heusinger  

Firma KNETÄ übergibt Adventskalender-Spende an die Schweinfurter Kindertafel e.V.
Schweinfurt. Auf dem 90. Geburtstag der Großmutter fing alles an – inzwischen hat sich das Start- Up- Unternehmen „KNETÄ“ aus Dittelbrunn europaweit einen guten Namen erarbeitet. Denn mit der in Schweinfurt hergestellten, veganen Spielknete für Kinder ab einem Jahr hat die junge Unternehmerin Lisa Stein den Nagel auf den Kopf getroffen. Davon profitiert nun auch die Schweinfurter Kindertafel e.V., denn die engagierte Knetmassen-Produzentin macht nicht nur tolle Spielknete für Kinder, sondern hat auch ein Herz für sie. Zusammen mit zwei weiteren namhaften Unternehmen (Fruchtbar und PAEDIPROTECT) hat sie einen Charity-Adventskalender herausgebracht, von dem sie nun 50 Stück im Wert von über 2000 Euro der Schweinfurter Kindertafel gespendet hat.
Für jeden verkauften Adventskalender wurden 10 Euro an den Deutschen Kinderhospitzverein e.V. gespendet. Ein Herzensprojekt mit dem Titel #bettertogether, mit dem die Unternehmerin Lisa Stein auch regional Gutes tun und den Kindern aus Schweinfurt und Umgebung eine Freude machen möchte.  Hinter den 24 Türchen des wunderschönen und aufwändig gestalteten Kalenders verstecken sich kleine Überraschungen wie unbedenkliche Snacks, vegane Spielknete, die in Deutschland umweltfreundlich hergestellt wird und tolles Zubehör sowie vegane Kinder-Pflegeprodukte. 
Die 31jährige Unternehmerin, die ihr Start-Up zunächst nebenberuflich an den Start brachte, berichtete bei der Übergabe der 50 Kalender kurz über die Entstehungsgeschichte von KNETÄ. Initialzündung war der 90. Geburtstag der Großmutter, dort wurde mit Knete gebastelt. Das brachte sie auf die Idee, unbedenkliche und vegane Spielknete für Kinder herzustellen, deren Rohstoffe zu 90 Prozent aus der Region kommen (Stichwort CO2-Einsparung), die nicht abfärbt und, da sie auf Lebensmittelbasis beruht, auch im Biomüll entsorgt werden könne. In der heimischen Küche hatte sie angefangen zu experimentieren bis sie mit dem Ergebnis zufrieden war. Die Entscheidung. ihren eigentlichen Beruf aufzugeben und nun Vollzeit ihr Unternehmen zu managen, habe sie keine Sekunde bereut, erläutert die sympathische Chefin, die für ihr Start-Up schon einige Awards einheimsen konnte, aber vor allem schon viele lukrative Aufträge von großen Firmen und weltweit agierenden Unternehmen erhalten hat. Denn „KNETÄ“ fertigt nicht nur Spielknete für Kinder, sondern kreiert auf Wunsch individuelle Werbemittel, ganz auf das jeweilige Unternehmen zugeschnitten. „Wenn man noch auf der Suche ist, nach einem tollen regionalen Geschenk für die eigenen Kinder, wäre KNETÄ die Idee“, sagt Lisa Stein und fügt hinzu, dass das KNETÄ-Team allen eine wunderschöne Weihnachtszeit wünscht!
Vorsitzender Stefan Labus freute sich sehr über diese Spende: „Eine tolle Sache, da werden die Kinder strahlen und glücklich sein. Gerade in Zeiten wie diesen ist es schön, Kindern, die es nicht so gut haben, eine solche Freude zu machen.“ Er dankte sehr herzlich im Namen seiner ehrenamtlichen Mitstreiter und informierte über die Arbeit der Kindertafel, die sich besonders um die Schwächsten in der Gesellschaft kümmere: Kinder.

Quelle: Schweinfurter Kindertafel e.V.

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