Im Bild v. l. n. r.: Dr. Uwe Müller, Leiter Stadtarchiv, Oberbürgermeister Sebastian Remelé und Ernst Petersen, Historischer Verein Schweinfurt e. V.. Bild: Kristina Dietz, Stadt Schweinfurt

Erinnerungen eines ehemaligen jüdischen Mitbürgers an seine Heimatstadt Schweinfurt aus den Jahren 1904 bis 1934 – Veröffentlichungen des Historischen Vereins Schweinfurt e. V.
Schweinfurt – Das Jahr 2021 wurde als Gedenkjahr „1700 Jahre jüdisches Leben“ in Deutschland ausgerufen. Dieses Jubiläum wird ein ganzes Jahr lang bundesweit gewürdigt.
Der Historische Verein entschloss sich in diesem Zusammenhang, die 1987 erstmals erschienene, mittlerweile vergriffene Schrift Willy Adlers, seine Jugenderinnerungen, wieder herauszugeben. Sie führt das jüdische Leben im Schweinfurt der 20er und 30er Jahre anschaulich in seiner Breite und Vielfalt vor Augen. Rechtzeitig, 1934, hat Willy Adler Europa verlassen. Seine Eltern, Freunde, Arbeitskollegen sind geblieben.
Das Geleitwort des damaligen Oberbürgermeisters Kurt Petzold führt einfühlsam in das Thema ein. Korrekturen und Ergänzungen zum Text hat Elisabeth Böhrer aufgearbeitet. Zahlreiche Abbildungen aus dem Stadtarchiv Schweinfurt lassen die Geschichte lebendig werden. Ein Verzeichnis der Namen und Orte rundet den Band ab.
Ernst Petersen vom Historischen Verein Schweinfurt e.V. übergab zusammen mit Stadtarchivar Dr. Uwe Müller heute ein erstes Exemplar des neu herausgegebenen Buches an Oberbürgermeister Sebastian Remelé.
Schulklassen können die Schrift Adlers kostenfrei beim Historischen Verein für Unterrichtszwecke auch im Klassensatz anfordern. Mitglieder des Vereins erhalten sie in den nächsten Tagen als Jahresgabe. Im Buchhandel ist der Band für 10 € erhältlich.

Quelle: Stadt Schweinfurt

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