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Bayern: Virtuelle Siegerehrung zum Finale von Jugend forscht

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PRIMATON Symbolbild

Erstmals in der Geschichte von Jugend forscht Bayern fand die gesamte Veranstaltung sowie am Freitagnachmittag die Siegerehrung digital statt. Zum Abschluss von drei spannenden virtuellen Wettbewerbstagen wurden die Gewinner von Jugend forscht Bayern 2021 geehrt. Die Jugendlichen waren dafür live zu einer feierlichen virtuellen Siegerehrung zugeschaltet, durch die der Moderator Willi Weitzel führte.

Anna Stolz, Staatssekretärin im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, war persönlich zugeschaltet, um die Leistung der Nachwuchswissenschaftler zu ehren: „Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinnerinnen und Gewinner! Die herausragenden Beiträge zeigen: Naturwissenschaften faszinieren unsere jungen Menschen. Ich bin sehr beeindruckt, wie kreativ und innovativ die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Ideen umgesetzt haben.“ Anna Stolz lobte zudem die naturwissenschaftliche Expertise und das breite Fachwissen der Schülerinnen und Schüler: „Interessen und Begabungen im Bereich von Naturwissenschaften und Technik zu fördern ist eine zentrale Aufgabe der Schulen. ,Jugend forscht‘ leistet hier einen wertvollen Beitrag. Beim Wettbewerb setzen sich die Schüler nicht nur intensiv mit Themen aus Natur, Technik und Gesellschaft auseinander, sie erwerben dabei auch wertvolle Kompetenzen, die im späteren Berufsleben von großer Bedeutung sind: Kreativität, Leistungsbereitschaft und Kommunikationsvermögen.“ 

Anna Stolz dankte auch den Lehrkräften: „Den naturwissenschaftlichen Nachwuchs zu fordern und zu fördern ist eine Zukunftsinvestition. Für die Lösung der großen Zukunftsfragen brauchen wir originelle Ideen und kreative Köpfe. Deshalb kommt der MINT-Förderung eine große Bedeutung zu. Mein Dank gilt insbesondere den Lehrkräften, die ihre Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme am Wettbewerb motiviert und bei kniffeligen Fragestellungen unterstützt haben.“ 

Eine besondere Ehre wurde Lena Kahle aus dem Landkreis Starnberg zuteil. Ihre Arbeit „Analyse eines Lebenserhaltungssystems für eine Mondbasis am lunaren Südpol“ ehrte Stolz mit dem Sonderpreis des bayerischen Staatsministers für Unterricht und Kultus für das beste interdisziplinäre Projekt. Die Schülerin des Otto-von-Taube-Gymnasium in Gauting analysierte ein Lebenserhaltungssystem sowie dessen Variationen für eine bemannte Mondmission. Am interessanten fand die Schülerin dabei die Komplexität des Systems und das Zusammenspiel seiner Subsysteme. Lena, die schon einmal den Astronauten Alexander Gerst getroffen hat, würde später am liebsten an der International Space University in Straßburg studieren und danach in der Raumfahrt arbeiten. An Jugend forscht hat ihr besonders der Austausch mit den anderen Teilnehmern gefallen. „Ich freue mich sehr auf den Bundeswettbewerb“, erzählt Lena. „Ich bin schon gespannt auf das Feedback und die Fragen der Jury.“ 

Als einer(r) von insgesamt elf Landessiegern nimmt Lena Kahle im Mai nun am virtuellen Bundesfinale teil, um dort den Freistaat zu vertreten. 

Jugend forscht Bayern fand 2021 erstmals überhaupt rein virtuell statt. Sowohl Teilnehmer als auch Juroren waren via Videokonferenz miteinander verbunden. Alle Teilnehmer haben ihr jeweiliges Projekt der Jury ihres Fachbereichs live vor der Kamera präsentiert und dabei die Details erklärt. „Wir haben in diesem Jahr wieder hervorragende Projekte gesehen. Die Jugendlichen haben auch virtuell durchweg mit ihrem naturwissenschaftlichen Können überzeugt“, bilanziert Dr. Monika Christl, Landeswettbewerbsleiterin von Jugend forscht Bayern. 

Der Austausch der Teilnehmer untereinander kam ebenfalls nicht zu kurz. So hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich jederzeit virtuell zu vernetzen. „DRÄXLMAIER hat als Patenunternehmen auf eine attraktive virtuelle Wettbewerbsplattform gesetzt, um dies möglich zu machen“, betont Dr. Christl. 

Den Teilnehmern hat das Landesfinale in diesem digitalen Format sehr großen Spaß gemacht. „Ich konnte mich über Video oder im Chat mit den anderen unterhalten. Es war sehr spannend zu erfahren, wie die anderen ihre Projekte umgesetzt haben“, so Britt Besch. Auch Willi Weitzel, unter anderem bekannt aus der Fernsehsendung „Willi wills wissen“, der als Moderator durch die Siegerehrung führte, zieht ein rundum positives Fazit. „Ich bin immer noch überwältigt von der Vielfalt und Qualität der Beiträge. Am schönsten fand ich die Freude in den Gesichtern der Gewinner, als sie für ihre aufwändigen Projekte ausgezeichnet wurden“, so der Moderator.  

Seit vielen Jahren zählt Bayern bundesweit die meisten Teilnehmer bei Jugend forscht. In diesem Jahr kämpften 95 Teilnehmer einzeln oder im Team mit 69 Projekten um den Landessieg. „Gerade als zukunftsorientiertes und in Niederbayern verwurzeltes Familienunternehmen ist uns die Förderung des Nachwuchses besonders wichtig. Es freut mich daher sehr, dass es uns mit einem umfassenden Digitalkonzept gelungen ist, Jugend forscht Bayern zu realisieren und den Jungforschern damit eine Plattform zu geben, ihre fantastischen Projekte zu präsentieren“, so Roland Polte, CHRO der DRÄXLMAIER Group und Patenbeauftragter von Jugend forscht Bayern. Jugend forscht fördere in herausragender Weise die MINT-Begeisterung junger Menschen. „Wir freuen uns, wenn Teilnehmer durch Jugend forscht dazu motiviert werden, sich auch in den MINT-Fächern stärker zu engagieren“, so Polte. 

Quelle: DRÄXLMAIER Group