Start Landkreis Schweinfurt Grafenrheinfeld: Großfahndung nach versuchter Geldautomatensprengung

Grafenrheinfeld: Großfahndung nach versuchter Geldautomatensprengung

2023
Symbolfoto © Christian Licha

Schon wieder haben Unbekannte in Grafenrheinfeld versucht einen Geldautomaten zu sprengen. Diesmal sind sie jedoch gestört worden und es kam zu einer Großfahndung. Dazu Björn Schmitt von der Polizei Unterfranken:

Sollten sie verdächtige Personen wahrnehmen, bittet die Polizei, sich über den Notruf zu melden.

Die komplette Meldung der Polizei:

Großfahndung nach versuchter Geldautomatensprengung

 GRAFENRHEINFELD, LKR. SCHWEINFURT UND RAUM WÜRZBURG. Nach einer versuchten Geldautomatensprengung in Grafenrheinfeld und einer Verfolgungsfahrt quer durch Unterfranken hat die Polizei bei Würzburg einen dringend Tatverdächtigen festgenommen. Mindestens ein Komplize befindet sich noch auf der Flucht. Er könnte sich im Raum Heidingsfeld aufhalten. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, im dortigen Umfeld keine Anhalter aufzunehmen!

Gegen 03.30 Uhr hatten mindestens zwei Täter offenbar versucht, in einer Bank am Marktplatz in Grafenrheinfeld auf lebensgefährliche Art und Weise einen Geldautomaten zu sprengen. Sie wurden dabei jedoch gestört, stiegen in einen Audi und flüchteten. Nach einer Flucht quer durch Unterfranken und einem Verkehrsunfall mit einem Streifenwagen in Kist (Lkr. Würzburg) hielt das Fluchtfahrzeug auf der A3 bei Heidingsfeld an. Bei seinem Versuch, seine Flucht zu Fuß fortzusetzen, wurde ein Tatverdächtiger gegen 04.45 Uhr festgenommen. Die Identität des Mannes ist noch nicht geklärt. Er befindet sich aktuell in Polizeigewahrsam.

Mindestens ein Komplize befindet sich noch auf der Flucht. Er könnte sich nach wie vor im Bereich Heidingsfeld bzw. im Stadtgebiet Würzburg aufhalten. In diesem Bereich laufen aktuell umfangreiche Fahndungsmaßnahmen, in die neben einer Vielzahl von Streifenbesatzungen auch ein Polizeihubschrauber mit eingebunden ist.

Wer im Stadtgebiet Würzburg, insbesondere im Stadtteil Heidingsfeld, eine verdächtige Person feststellt, bei der es sich um den flüchtigen Täter handeln könnte, wird dringend gebeten, sich über Notruf 110 zu melden. Darüber hinaus bitten wir alle Verkehrsteilnehmer, in diesem Bereich keine Anhalter mitzunehmen.