Die Ermittlungen im Cold Case um die im Jahr 1978 in Schweinfurt ermordete Cornelia Hümpfer sind einen weiteren Schritt vorwärts gekommen. Wie die Staatsanwaltschaft Schweinfurt jetzt mitteilt, haben Beamte der deutschen Polizei einen 70-jährigen US-Bürger nach Deutschland gebracht. Der Mann war damals mit der US-Army in Schweinfurt stationiert. Er konnte vor wenigen Jahren durch DNA- Technik als mutmaßlicher Täter identifiziert werden. Er wird außerdem durch mehrere Zeugen belastet. Bisher bestreitet der Mann die Tat. Mit einem Prozess vor dem Landgericht Schweinfurt rechnet die Staatsanwaltschaft nicht vor dem Herbst.
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