Bis 2027 braucht es in Mainfranken immer mehr qualifizierte Arbeitskräfte. Das zeigt das neue IHK-Arbeitsmarktradar Bayern. Voraussichtlich werden bis dahin rund 22.500 Arbeitskräfte fehlen trotz hoher Zuwanderung und steigender Erwerbsbeteiligung. Bereits jetzt fehlten rund 18.000 Fachkräfte. Die Lücke sorgt in der regionalen Wirtschaft derzeit für einen Verlust von rund 1,8 Milliarden Euro. Konkret bedeutet das beispielsweise mehr Schließtage in der Gastronomie oder längere Wartezeiten bei Handwerkern, Werkstätten oder beim Arzt. Deshalb fordert Dr. Lukas Kagerbauer, der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer, verbesserte Rahmenbedingungen und betont, wie wichtig Zuwanderung für den Arbeitsmarkt ist.
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