Nach einer missglückten Vorrunde holten sich die B-Juniorinnen des FC Schweinfurt 05 beim diesjährigen Gothia Cup den Sieg im G17-B-Finale.
Die Fußballmädchen des FC Schweinfurt 05 haben beim größten Jugendfußballturnier der Welt – dem Gothia Cup in Göteborg – einen Achtungserfolg errungen. Unter 65 Teams in der Kategorie „Girls 17“ gewannen sie das B-Finale gegen den schwedischen Vertreter Eskilsminne EF mit 1:0 und durften stolz mit Siegerpokal und Goldmedaillen die Heimreise antreten. Eine Woche zuvor gab es nach dem Auftakt noch lange Gesichter.
Da nämlich verlor die von Dieter Kölbl trainierte Mannschaft, die zuhause durchaus erfolgsverwöhnt ist, ihr Auftaktspiel gegen IFK Göteborg mit 0:1. Dass es sich bei den Gegnerinnen um den späteren Turniersieger – also die Gewinnerinnen des A-Finals – handeln würde, wussten die Schnüdel-Mädchen zu diesem Zeitpunkt noch nicht.  Auch die weiteren Vorrundenspiele standen unter keinem guten Stern: 0:0 gegen Mexico United, 0:1 gegen Husqvarna FF – am Ende belegte man ohne ein eigenes Tor den letzten Gruppenplatz.
Schon einen Tag nach dieser Enttäuschung zeigten die Schweinfurterinnen, die von der deutschen SKF GmbH mit einer Wildcard nach Göteborg entsandt worden waren, aber Zähne. In den folgenden fünf Spielen des B-Finals (hieran nahmen die Dritt- und Viertplatzierten der Vorrundengruppen teil) gab es fünf Siege ohne einen einzigen Gegentreffer und am Ende des Turniers auch einen großen Auftritt bei der Abschlussgala. Die Schweinfurter Turniertore erzielten Lara Wedler (2, sie traf auch im Finale), Haley Grant, Johanna Rüppel, Sophia Endres und Marilina Walter.
Der Auftritt in Schweden war der Abschluss einer runden Saison für die B-Juniorinnen des FC 05, die sie mit Platz zwei in der U-17-Bayernliga beendet hatten. Ein Teil der erfolgreichen Mannschaft wechselt nun in eine höhere Altersklasse. Das restliche Team freut sich auf die neue Spielzeit und heute schon auf das Qualifikationsturnier zum Gothia Cup 2024, das man nach Absprache mit SKF auch selbst ausrichten wird. Mit dem Abschneiden seines Teams in Schweden war Coach Dieter Kölbl unterm Strich zufrieden: „Wir hatten die schwerste Vorrundengruppe und mussten nach der langen Anreise und zwei Nächten in der Gemeinschaftsunterkunft erstmal Tritt fassen. Danach haben die Mädchen aber gezeigt, was in ihnen steckt.“
SKF ist Hauptsponsor des traditionsreichen Gothia Cups. Alljährlich reisen Mannschaften aus aller Welt auch mit Unterstützung des schwedischen Wälzlagerkonzerns nach Göteborg, um neben dem sportlichen auch den gesellschaftlichen Austausch zu pflegen.
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