Pfarrerin Monika Roth-Stumptner, erster Bürgermeister von Gochsheim Manuel Kneuer, dritte Bürgermeisterin von Schweinfurt Ayfer Rethschulte,  Kreisjugendpflegerin Andrea Handwerker, Monika Hofmann, Stellvertretender Landrat Thomas Vizl.
Foto aufgenommen von: Johannes Hardenacke, Regierung von Unterfranken

Gochsheimer Integrationsprojekt der Offenen Sozialen Dienste des Diakonischen Werkes Schweinfurt e. V. wird mit dem 2. Platz bei der Verleihung des unterfränkischen Integrationspreises am 5. Oktober in Würzburg geehrt.
Schweinfurt, 6. Oktober 2022. „Mit der Auszeichnung wird Ihr vielseitiges Engagement bei der Integration von geflüchteten Familien in Gochsheim gewürdigt“. Diese Worte richtete Dr. Eugen Ehmann, Regierungspräsident von Unterfranken, an Frau Monika Hofmann von den Offenen Sozialen Diensten (Diakonie Schweinfurt). Für ihr Projekt „Gochsheim: Immer ein Plan B für die Integration von Familien“ wurde Hofmann am gestrigen Abend mit einem von drei Unterfränkischen Integrationspreisen ausgezeichnet. Den Preis haben Manuel Kneuer, Bürgermeister von Gochsheim und Susanne Bartsch, Projektmitwirkende und Ideengeberin, stellvertretend entgegengenommen.
Im Fokus des Integrationsprojekts stehen viele einzelne Teilprojekte wie der Leseclub „Die schlauen Füchse“ in Gochsheim, das Projekt ELTERNTALK, die Hausaufgabenhilfe oder die Initiative der Familienpaten. Diese bilden ein Zusammenspiel von passgenauen Angeboten zur Begegnung, Begleitung, Beratung und Bildung.
„Und mit diesen passgenauen Angeboten sorgen Sie dafür, dass Familien mit Kindern eine Chance bekommen, mitzuhalten, teilzuhaben und nicht abgehängt zu werden“ lobt Herr Dr. Ehmann Frau Hofmann und die Arbeit der Offenen Sozialen Dienste des Diakonischen Werkes Schweinfurt e. V..
Seit 2017 besteht das allumfassende Programm der Diakonie und wird derzeit von 18 Frauen und 2 Männern ehrenamtlich unterstützt. Ob vor, während oder auch nach der Pandemie: Dem Team um Monika Hofmann und Susanne Bartsch fallen stets neue Möglichkeiten wie etwa die Hausaufgabehilfe per Videokonferenz oder WhatsApp-Gruppen für Erziehungsfragen ein, um den Eltern eine breite Palette an Unterstützungsangeboten zu bieten. Aktuell wird dieses sogar um eine Flüchtlingshilfe für Familien aus der Ukraine erweitert.
Wie so oft werden Aktionen dieser Art und so auch speziell dieses Projekt, nicht nur von Ehrenamtlichen, sondern auch von diversen anderen Trägern wie Kirche, der Gemeinde Gochsheim oder der Stadt Schweinfurt unterstützt. Ohne dieses „funktionierende Netzwerk aus bürgerschaftlichem Engagement, Kommune und Kirche“ wären solche Projekte wie „Gochsheim: Immer ein Plan B für die Integration von Familien“ wohl lange nicht so erfolgreich.

Quelle: Diakonie Schweinfurt

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