Gemeindeglieder, Kirchengemeinden und Einrichtungen sind eingeladen, die Petition zu unterstützen
Schweinfurt. Nach den unangemeldeten Demonstrationen der letzten Wochen in Schweinfurt, die bereits mehrfach in Gewalt endeten, hat sich ein breites Bündnis von Menschen aus Stadt und Landkreis Schweinfurt zusammengeschlossen, um in einer „Schweinfurter Erklärung für Demokratie und Zusammenhalt“ zu zeigen, dass diese illegalen Aufzüge beim Großteil der Bürgerinnen und Bürger auf Unverständnis stoßen. Gemeinsam mit diesen distanzieren wir uns von den Demonstrationen und rufen dazu auf, die Pandemie gemeinsam und solidarisch in den Griff zu bekommen.
Das Leitungsteam des Dekanats (Dekan Oliver Bruckmann, stv. Dekan Heiko Kuschel, Senior Dr. Wolfgang Weich, stv. Seniorin Hermine Wieker) ist in der Liste der über 350 Erstunterzeichnenden zu finden, darüber hinaus viele haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende sowie Pfarrerinnen und Pfarrer aus dem ganzen Dekanatsbezirk.
Auch wir als Kirche leisten unseren Beitrag zur Bewältigung der Pandemie. Unzählige Veranstaltungen sind in den letzten zwei Jahren ausgefallen oder wurden online durchgeführt. Ausführliche Hygienekonzepte für Gottesdienste und die wenigen Präsenz-Veranstaltungen sorgen dafür, dass das Ansteckungsrisiko so gering wie möglich ist. Mit diakonischen Angeboten kümmern wir uns um die, die durch Corona in schwierige Lebenssituationen geraten sind.
Nur durch gemeinsame Kraftanstrengungen können wir die Pandemie überwinden und viele Leben retten.
Daher laden wir alle Gemeindeglieder dazu ein, sich der Erklärung anzuschließen, sie online zu unterzeichnen und weiterzuverbreiten und sich von den illegalen Aufzügen zu distanzieren.
„Eine Gemeinschaft mit den im Verborgenen bleibenden Organisatoren, die gezielt das Versammlungsrecht umgehen und ihre Identität verschleiern möchten, führt in die Irre. Eine Solidarisierung birgt die Gefahr, sich mit Personen, Gruppierungen oder Zielen gleich zu machen und zu Instrumenten gefährlicher Strömungen zu werden. Diesen „Demonstrationen“ sollte jede Bürgerin, jeder Bürger fernbleiben.“
www.schweinfurter-erklaerung.de

Quelle: Evangelisch-Lutherisches Dekanat Schweinfurt

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