Foto: RHÖN-KLINIKUM AG / Daniel Peter

Die RHÖN-KLINIKUM AG hat im ersten Halbjahr 2021 weiterhin große Anstrengungen für die Bewältigung der COVID-19-Pandemie unternommen. Dr. Christian Höftberger, Vorstandsvorsitzender der RHÖN- KLINIKUM AG, sagte: „Die Pandemie stellte uns erneut vor außerordentliche Aufgaben. Dennoch haben wir die Corona-Krise bisher gut gemeistert. Wir sind zuversichtlich, dass wir auch zukünftig die damit verbundenen vor allem wirtschaftlichen Herausforderungen gemeinsam erfolgreich meistern werden.“
Von Januar bis Juni 2021 wurden in den Kliniken des Unternehmens 414.489 Patienten behandelt, 5,1 % mehr als im Vorjahreszeitraum (Vj. 2020: 394.558). Die Umsatzerlöse im Konzern der RHÖN-KLINIKUM AG lagen im ersten Halbjahr bei 682,8 Mio. € (Vj. 2020: 670,5 Mio. €). Das EBITDA lag mit 46,5 Mio. € über Vorjahresniveau von 35,5 Mio. €. Die EBITDA-Marge betrug 6,8 %. Unter Berücksichtigung von Abschreibungen, Finanzierungskosten und Steuern resultierte aus dem EBITDA ein Konzernergebnis von
+ 8,6 Mio. € nach – 3,7 Mio. € im Jahr zuvor.
Synergien schaffen für einen nachhaltigen Unternehmenserfolg
Die strategische Partnerschaft der RHÖN-KLINIKUM AG mit Asklepios entwickelt sich kontinuierlich weiter. Das Zusammengehörigkeitsgefühl, die Netzwerke und der gegenseitige Know-how-Transfer im neuen Unternehmensverbund wachsen und bieten allen Unternehmen unter dem Dach der Asklepios-Gruppe neue Möglichkeiten.
Auch bei ihren Servicegesellschaften setzt die RHÖN-KLINIKUM AG auf Synergien. Das Unternehmen wird ab sofort hausinterne Dienstleistungen und Kompetenzen aus den Bereichen Technik und Medizintechnik, Sterilgutaufbereitung (AEMP) und Speisenversorgung an den Klinikstandorten Bad Neustadt a. d. Saale, Bad Berka und Frankfurt (Oder) in den Konzernservicegesellschaften RHÖN-KLINIKUM Services GmbH und RHÖN-Cateringgesellschaft mbH zusammenführen und bündeln. Darüber hinaus sollen auch die Bereiche IT und Materialwirtschaft/Lagerlogistik in den neu gegründeten Tochtergesellschaften RHÖN-KLINIKUM IT Service GmbH, RHÖN-KLINIKUM Service Einkauf + Versorgung GmbH und RHÖN-KLINIKUM Business Services GmbH zentralisiert werden. Dadurch können Strukturen und Abläufe optimiert und Dienstleistungen aus einer Hand erbracht werden, was die Qualität und Effizienz an allen Standorten weiter verbessern wird.
Stärkung der Telematik-Infrastruktur (TI)
Moderne Medizin ist ohne den Einsatz von Informationstechnik nicht mehr denkbar. Und die Digitalisierung des Gesundheitswesens ist der gesetzliche Auftrag an alle Kliniken. Sie ermöglicht neue IT-Anwendungen, wie die elektronische Patientenakte, eMedikationsplan, Notfalldatenmanagement oder Telekonsile, die die Patientenversorgung verbessern und die Arbeitsabläufe effizienter gestalten sollen.
Vor diesem Hintergrund investiert die RHÖN-KLINIKUM AG umfangreich in die Digitalisierung. Netzwerktechnik, Server- und Datamanagement sowie medizintechnische und pflegerische Systeme müssen dafür komplett neu aufgestellt und neue Schnittstellen geschaffen werden – für große und komplexe Kliniken wie die RHÖN-KLINIKUM AG eine enorme Herausforderung.

 

Quelle: RHÖN-KLINIKUM AG 

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