Foto: Schaeffler

Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat am Dienstag, 8. Juni, auch in
Schweinfurt sein Impfzentrum in Betrieb genommen und die ersten Mitarbeiter gegen
Corona geimpft.

 

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Schaeffler hat auch am Standort Schweinfurt mit der
Impfkampagne für die Mitarbeitenden begonnen. Am Montag war die Impfstoff-
Lieferung bei den Werksärzten eingetroffen. Dann ging alles ganz schnell: Das seit
mehreren Wochen eigens eingerichtete Impfzentrum nahm am heutigen Dienstag
den Betrieb auf.

Zwar ist seit Anfang der Woche die Impfpriosierung für Ärzte teilweise
aufgehoben, bei Schaeffler wird aber weiter in einer bestimmten Reihenfolge
vorgegangen. So sollen zuerst Mitarbeitende aus der Produktion nach Alter
absteigend ein Impfangebot erhalten. Petru Catalin-Scafaru, Werkleiter
Schweinfurt sagt: „Auch aufgrund des nur in begrenzten Mengen zur Verfügung
stehenden Impfstoffes haben wir uns entschieden, zuerst die Mitarbeiter aus
produktionsnahen Bereichen mit Präsenzpflicht zu impfen. Erst wenn diese die
Erstimpfung erhalten haben, bieten wir weiteren Mitarbeitenden eine Impfung
an.“

Im Impfzentrum am Standort Schweinfurt könnten theoretisch bis zu 1.000
Impfungen in der Woche durchgeführt werden. Allerdings ist nicht klar, wieviele
Dosen Impfstoff künftig zur Verfügung stehen. Die wöchentliche Liefermenge wird
dem Unternehmen nur sehr kurzfristig mitgeteilt.

Schaeffler strebt an, bis zum 30. September 2021 alle interessierten
Mitarbeitenden vollständig zu impfen. Für die Terminbuchung zur freiwilligen
Impfung nutzt der Automobil- und Industriezulierer seine bereits etablierte
Gesundheits-App „Schaeffler Health Coach“ und hat für das Impfmanagement
sowie die Dokumentation der Impfungen eine eigene Software-Lösung zur
Übermittlung an die zuständigen Behörden entwickelt. Die Mitarbeitenden
erhalten nach erfolgter Impfung eine entsprechende Bescheinigung und den
Eintrag in den gelben Impfpass.

 

Quelle: Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Schweinfurt