Das Gesundheitsamt meldet 78 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und drei weitere Todesfälle. Dabei handelt es sich um zwei Männer im Alter von 54 und 75 Jahren sowie um eine 75-jährige Frau, die in einer Klinik mit/an Covid 19 verstorben sind. Damit steigt die Zahl der Todesfälle auf 82. Landrat Wilhelm Schneider spricht den Hinterbliebenen seine Anteilnahme aus: „Mein aufrichtiges Beileid gilt den Familien, den Angehörigen und Freunden der Verstorbenen“.

 

Die Gesamtzahl der bisher bestätigten Fälle beläuft sich auf 3503 (Stand: 21. April, 15.30 Uhr). 2880 Bürgerinnen und Bürger sind inzwischen wieder genesen. Demnach sind aktuell 541 Personen mit dem neuartigen Virus infiziert. Zurzeit werden 23 Personen stationär im Krankenhaus behandelt, davon 7 auf der Intensivstation. In häuslicher Isolation befinden sich 530 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Robert-Koch-Institut bei 327,1 (Stand: 21. April, 0.00 Uhr).

 

Die ansteckendere britische Variante des Coronavirus breitet sich im Landkreis weiter aus:

mittlerweile wurden insgesamt 729 Fälle bestätigt. Die südafrikanische Variante wurde bisher einmal nachgewiesen. Bei 26 weiteren Verdachtsfällen steht das Ergebnis der Genom-Sequenzierung noch aus. Aktuell werden alle positiven Corona-Testergebnisse auf Mutationen untersucht.

 

Sicher nachweisen lassen sich Ansteckungsketten aktuell vor allem im familiären bzw. privaten Bereich: Das Zusammenleben in häuslicher Gemeinschaft führt immer noch zu den höchsten Folgeinfektionen – mit steigender Tendenz!  Ein Großteil der letzten Infektionsfälle geht auf die Testung von Personen zurück, die sich bereits in Quarantäne befanden, weil sie direkten Kontakt zu einem Infizierten hatten. Dazu kommen Ansteckungen am Arbeitsplatz.

 „Das Risiko, sich in der der Familie oder am Arbeitsplatz zu infizieren, ist weiterhin sehr groß – gerade auch mit Blick auf die ansteckendere britische Variante des Coronavirus“, so der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Jürgen Reimann.  Deswegen sei es wichtig, sich weiterhin strikt an alle geltenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen, insbesondere an die Abstandsregeln und Kontaktbeschränkungen, zu halten. Einen dringenden Appell richtet der Mediziner auch an alle Personen, die vom Gesundheitsamt als enge Kontaktpersonen eingestuft wurden und sich in häuslicher Quarantäne befinden: „Auch nach einem negativen Testergebnis des Indexfalles, also des positiv Getesteten, müssen Kontaktpersonen weiterhin Achtsam sein, sie dürfen nicht nachlässig werden und müssen sich an alle Auflagen halten“, so der dringende Appell des Mediziners. „Um Corona wieder eindämmen zu können, bleibt es ganz zentral, dass Kontaktpersonen von Infizierten die Quarantäne einhalten, bis diese vom Gesundheitsamt aufgehoben wird“.

BRK schult Unternehmen und Betriebe

Zur Bekämpfung der Corona Pandemie ist die Testung ein elementar wichtiger Baustein. Aus diesem Grund bietet das Bayerische Rote Kreuz – Kreisverband Haßberge – allen Unternehmen und Betrieben Schulungen  zur richtigen Anwendung von Antigen Schnelltests an. Termine sind am 27. April, 29. April, 4. Mai, 5. Mai sowie am 10. Mai und 12. Mai, jeweils von 8.30 bis 10.00 Uhr. Anmeldung und weitere Informationen unter Telefon 09521/9550227.

Antworten auf die häufigsten Fragen

Fragen rund um das Corona-Virus im Landkreis Haßberge  beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgertelefons. Diese sind von Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 16.00 Uhr sowie am Freitag von 8.00 bis 12.30 Uhr unter der Rufnummer 09521/27-600 erreichbar. Bei Fragen hilft auch die Corona-Hotline der Bayerischen Staatsregierung weiter, die montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr sowie samstags von 10.00 bis 15.00 Uhr unter der Telefonnummer 089 122 220 zur Verfügung steht. Die Servicestelle beantwortet gerne auch schriftlich über eine E-Mail an: direkt@bayern.de oder über das Kontaktformular der Servicestelle.

 

Ganz viele Fragen lassen sich jedoch mit Blick ins Internet klären. Empfohlen werden hier die Seiten des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege: https://www.stmgp.bayern.de/  und die der Bayerischen Staatsregierung: https://www.bayern.de/coronavirus-in-bayern-informationen-auf-einen-blick/.

Viele Informationen rund um das Corona-Geschehen gibt es außerdem unter: www.wirtschaftsraum-hassberge.de und unter: www.hassberge.de.

Kostenlose Schnelltests für alle Bürgerinnen und Bürger

An folgenden Standorten werden kostenlose Antigen-Schnelltests für alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Haßberge angeboten:

Neu: Haßfurt, Eishalle: Montag bis Freitag von 13.00 bis 18.00 Uhr (letzter Einlass 17.45 Uhr),  Sonntag von 13.00 bis 16.00 Uhr (letzter Einlass 15.45 Uhr).

Ebern, Turnhalle an der Grundschule: Montag, Mittwoch, Freitag 13.00 bis 18.00 Uhr (letzter Einlass 17.45 Uhr), Sonntag 13.00 bis 16.00 Uhr (letzter Einlass 15.45 Uhr.

Hofheim, Haus des Gastes: Montag, Mittwoch, Freitag 13.00 bis 18.00 Uhr (letzter Einlass 17.45 Uhr).

Maroldweisach, Grundschule: Dienstag und Donnerstag: 13.00 bis 18.00 Uhr (letzter Einlass 17.45 Uhr).

Eltmann, Stadthalle: Dienstag  und Donnerstag 13.00 bis 18.00 Uhr (letzter Einlass 17.45 Uhr). 

 

Die neuen Abstriche können ab sofort auch im vorderen Teil der Nase durchgeführt werden. Das bedeutet dass der Tupfer nur noch 2 bis 4 cm in die Nase eingeführt werden muss. Mit dem flachen Nasenabstrich können jetzt auch Kinder und kleine Kinder in den Schnelltestzentren getestet werden.

 

Gegenüber einem PCR-Test (wie er beispielsweise im Testzentrum Wonfurt angewendet wird), hat der Schnelltest den Vorteil, dass der Testwillige bereits nach 15 bis 20 Minuten Gewissheit über eine mögliche Corona-Infektion hat. Bei einem PCR-Test bekommt der Testwillige das Ergebnis in der Regel am Folgetag, auf jeden Fall aber innerhalb von 48 Stunden.

 

Wer einen PoC-Antigen-Test  in einem Schnelltestzentrum durchführen lassen möchte, wird gebeten, dementsprechend eine zusätzliche Wartezeit von 15-20 Minuten für die Testauswertung einzuplanen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Um den Vorgang der Schnelltestung zu beschleunigen, kann die Bescheinigung über das Ergebnis bereits gedruckt und ausgefüllt mitgebracht werden. Das Formular kann auf der Homepage des Landkreise herunter geladen werden unterhttps://www.hassberge.de/fileadmin/user_upload/Corona/Formular_negativer-Test-Bestaetigung-allgemein.pdf. Ansonsten erhalten Testwillige diesen auch direkt vor Ort.

 

Dringender Hinweis: Ein schriftlicher Befundnachweis ist nur nach Vorlage eines Lichtbildausweises möglich.


Testzentrum Wonfurt

Wer sich im „Bayerischen Testzentrum“ am Kreisabfallzentrum in Wonfurt testen lassen möchte, muss sich vorher online anmelden über das Kontaktformular auf der Homepage des Landkreises unter: https://www.hassberge.de/topmenu/startseite/test.html. Bitte immer den Namen genauso angeben, wie er auf der Versichertenkarte der Krankenkasse steht.

Wer keine digitale Möglichkeit zur Kontaktaufnahme hat, kann telefonisch einen Termin vereinbaren unter 09521/27-720 (Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr. Mitzubringen sind die Versichertenkarte der Krankenkasse, der Personalausweis und ein Mund-Nasen-Schutz sowie die übermittelte Terminbestätigung (ausgedruckt oder digital).

Befundmitteilung per Corona-App

Die Mitteilung des Testergebnisses erfolgt digital direkt über das Labor – über die Corona-APP. Wer keine digitale Möglichkeit hat, erhält das Testergebnis per Post. Weil dies aber wesentlich länger dauert, empfiehlt das Gesundheitsamt allen Bürgerinnen und Bürgern, sich die Corona-Warnapp aufs Handy herunter zu laden. Die Befundmitteilung über die App erfolgt innerhalb von spätestens 48 Stunden – außer am Wochenende; per Brief kann dies einige Tage dauern. Positive Ergebnisse werden den Betroffenen IN JEDEM FALL (auch) über das Gesundheitsamt mitgeteilt, denn damit verbunden sind die Informationen für die dann zwingend erforderliche Quarantäne. Allerdings kann es zwischenzeitlich sein, dass auch das Labor oder der Hausarzt positive Ergebnisse an die Betroffenen übermitteln.

                                    

Bürgerinnen und Bürger, die an Erkältungssymptomen jeder Schwere und/oder an Verlust von Geruchs-/ Geschmackssinn leiden, sollten sich telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung setzen und das weitere Vorgehen besprechen.

Anmeldung fürs Impfen

Anmeldungen zum Impfen erfolgen bayernweit über die Registrierungsplattform des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege. Das heißt, wer einen Impftermin vereinbaren möchte, muss sich zuerst online über dieses Portal registrieren lassen: www.impfzentren.bayern.de. Sollte die Online-Registrierung im Einzelfall für Bürgerinnen und Bürger nicht möglich sein, steht die Impf-Hotline des Landratsamtes Haßberge unter der Rufnummer 09521/27-600 (Montag bis Donnerstag 8.00 bis 16.00 Uhr, Freitag, 8.00 Uhr bis 12.30 Uhr) zur Verfügung.

 

Informationen rund ums Corona-Impfzentrum gibt es auf der Internetseite des Landkreises unter: https://www.hassberge.de/buergerservice/gesundheit/corona-virus/impfzentrum.html. Unter anderem sind dort die Antworten auf die häufigsten Fragen rund ums Impfen eingestellt. Weitergehende Informationen zum Thema Impfen gegen das Coronavirus gibt es auf der Homepage des Bayerischen Gesundheitsministeriums unter: https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/impfung/. Dort erfährt man zum Beispiel, wie die Reihenfolge der Impfungen geplant ist und welche Dokumente  für die Impfung benötigt werden.

 

Im Landkreis Haßberge haben die Impfungen in den Hausarztpraxen begonnen. Anfangs ist die Liefermenge an Impfstoff für die Praxen noch sehr überschaubar. Daher bittet sowohl die Ärzteschaft als auch Impfzentrum um folgende Punkte:

  • Die Arztpraxen wählen nach der Impfpriorisierung ihre zu impfenden Patienten aus. Bitte rufen Sie nicht wegen eines Termins in Ihrer Praxis an. Ihr Arzt/Ihre Ärztin wird auf Sie zukommen.
  • Bitte bleiben Sie weiterhin beim Impfzentrum angemeldet. Löschen Sie Ihren Account erst, wenn Sie beim Hausarzt geimpft wurden. Es gibt leider keine Schnittstelle zwischen den Praxen und den Impfzentren. Wer sich nicht abmeldet, erhält dann natürlich eine Einladung zum Impfzentrum. Dies ist grundsätzlich nicht weiter schlimm, kann jedoch zu Verwirrung und verlängerte Wartezeiten für andere führen. Durch die Löschung des Accounts hat das Impfzentrum einen realistischen Überblick, wie viele Personen tatsächlich noch auf einen Impftermin warten.

Außerdem wird darauf hingewiesen, dass alle Bürgerinnen und Bürger, die bereits in einem der Impfzentren ihre Erstimpfung erhalten haben, sich nicht bei ihrem Hausarzt um die Zweitimpfung bemühen sollen. Die Zweitimpfung erfolgt wieder im Impfzentrum, der Termin wurde bereits vereinbart.

 

 

Quelle: Landratsamt Haßberge