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Dienstag

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Polizeibericht, Gerolzhofen, Ebern, Schweinfurt, Bad Kissingen, Haßfurt, Bad Neustadt, Main-Rhön
Symbolfoto © Christian Licha

Schlüsseldienst tritt Tür ein – Verhaltenstipps der Polizei

SCHWEINFURT. Als ein 68-jähriger Schweinfurter sich am Samstag ausgesperrt hatte, kontaktierte er über sein Handy eine Firma, die Schlüsseldienste vermittelt. Mit der Leistung des Schlüsseldienstes hat er so sicher nicht gerechnet – der noch Unbekannte hat kurzerhand die Wohnungstür eingetreten. Die Schweinfurter Polizei sucht nun nach dem Tatverdächtigen.

Am Samstagvormittag sperrte sich ein 68-Jähriger in der Danzigstraße aus seiner Wohnung aus. Glücklicherweise hatte er sein Mobiltelefon zur Hand und konnte im Internet nach einem Schlüsseldienst suchen. Er kontaktierte eine Vermittlungsfirma, welche umgehend einen Schlüsseldienst zur Wohnung des Mannes schickte.

Als der Schlüsseldienst in dem Mehrfamilienhaus eingetroffen ist, nahm er unmittelbar seine Arbeit auf. Er nutzte hierfür jedoch nicht, wie vom Wohnungsinhaber erwartet, sein mitgeführtes Werkzeug, sondern trat die Tür kurzerhand ein. Anschließend stellte er dem 68-Jährigen seine „Dienstleistung“ in Rechnung und verlangte hierfür einen dreistelligen Bargeldbetrag.

Als der Geschädigte sich weigerte diesen zu zahlen, verließ der Unbekannte ohne weitere Forderungen das Wohnhaus. Er kann wie folgt beschrieben werden:
• männlich
• 175 cm groß
• bekleidet mit grauem Mantel und schwarzen Schuhen

Die Polizeiinspektion Schweinfurt hat noch vor Ort die Ermittlungen übernommen und überprüft hierbei auch die vermeintliche Vermittlungsfirma. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 09721/8572230 zu melden.

Die unterfränkische Polizei nimmt diesen Fall zum Anlass, um einige Verhaltenstipps im generellen Umgang mit Schlüsseldiensten zu geben:

• Unseriöse Firmen täuschen oft vor, örtlich ansässig zu sein. Erfragen Sie beim Erstkontakt mit der Firma deshalb, von wo aus der Mitarbeiter anfährt und wie hoch die Anfahrtskosten in etwa sein werden
• Holen Sie wenn möglich einen Zeugen, wie Bekannte oder Nachbarn hinzu, während der Mitarbeiter bei Ihnen ist
• Beauftragen Sie zunächst nur die Öffnung der Tür und keine weiteren Leistungen wie etwa den Einbau eines neuen Schlosses. Vereinbaren Sie wenn möglich einen verbindlichen Festpreis
• Unterschreiben Sie keine ungeprüften Auftragsformulare und verlangen Sie im Anschluss in jedem Fall eine Rechnung, auf der alle Positionen einzeln aufgelistet sind
• Rufen Sie die Polizei, wenn Sie genötigt oder unter Druck gesetzt werden oder die Rechnungshöhe einer Firma völlig außer Verhältnis steht

Polizeibericht der PSt. Bad Königshofen vom 22.01.2019

Anhänger in Flammen

Wülfershausen, Lkr. Rhön-Grabfeld

Offensichtlich durch Überhitzung der Bremsanlage geriet am Montag, gegen 10.35 h, ein leerer Lkw-Anhänger auf der Autobahnabfahrt der A 71 in Brand. Zum Glück bemerkte die Fahrzeugbesatzung dies und konnte den Anhänger auf der B 279 kurz vor der Autobahnbrücke abhängen und die Feuerwehr verständigen. Sechs umliegende Feuerwehren waren an der Löschung des Brandes und den erforderlichen Verkehrsmaßnahmen beteiligt. Die Schadenhöhe am Anhänger beläuft sich auf ca. 20.000 Euro. Die Kosten für das Straßenbauamt werden auf ca. 5.000 Euro geschätzt.

Hammelburg
Metallpfosten umgefahren und geflüchtet

Hammelburg, Lkr. Bad Kissingen: Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer ist am Montagmorgen, zwischen 07:00 und 07:30 Uhr, an einer Hofeinfahrt in der Dalbergstraße gegen einen Metallpfosten gefahren. Anschließend entfernte er sich, ohne sich um den Schaden, in Höhe von ca. 200 Euro, zu kümmern.
Vom Verursacher konnten an dem Pfosten silberne Lackspuren gesichert werden. Hinweise bitte an die PI Hammelburg, 09732/906-0.

Pressebericht der Polizeiinspektion Haßfurt vom 22.01.2019

Drogen im Straßenverkehr

Haßfurt – Bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle am Montagmorgen konnten in der Straße Langer Rain bei einem 22-jährigen Mitsubishi-Fahrer drogentypische Auffälligkeiten festgestellt werden. Ein freiwillig durchgeführter Drogentest verlief positiv. Die Blutentnahme wurde im Krankenhaus Haßfurt durchgeführt. Die Weiterfahrt wurde unterbunden, die Fahrzeugschlüssel sichergestellt und verwahrt.

Haßfurt – In der Brückenstraße wurde am Montagvormittag ein 24-jähriger Mofa-Fahrer einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Beim Fahrtauglichkeitstest ergaben sich Hinweise auf Drogenkonsum. Ein vor Ort durchgeführter Urintest verlief positiv auf die Einnahme von Amphetamin und Metamphetamin. Im Krankenhaus Haßfurt wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Die Fahrzeugschlüssel zur Gefahrenabwehr sichergestellt.

Drogen und Fahren ohne Fahrerlaubnis

Ebelsbach – Am Montagabend wurde durch Beamte der PI Haßfurt in Steinbach, in der Dorfstraße, ein mit 5 Personen besetzter Pkw Passat einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Der 38-jährige Fahrer konnte keine gültige Fahrerlaubnis vorzeigen. Ein Urintest verlief positiv auf Metamphetamin und die Weiterfahrt wurde unterbunden. Die Blutentnahme wurde auf der Dienststelle der Polizeiinspektion Haßfurt durchgeführt.

Diebstahl

Sparschwein entwendet

Königsberg – In der Zeit von Mittwoch, 07.00 Uhr bis Donnerstag, 19.00 Uhr, entwendete ein bisher unbekannter Dieb aus einem Post-/Schreibwarengeschäft, in der Eduard-Lingel-Straße, ein rosa Sparschwein, welches für die Spendensammlung des Orgelbauvereins diente. Der Schaden beträgt ca. 25 Euro.

Ladendiebstahl

Ebelsbach – In einem Verbrauchermarkt hielt sich am Montag, von 10.00 bis 11.00 Uhr, eine 16-Jährige auf. Dabei konnte sie von einer Verkäuferin des Marktes beobachtet werden, wie sie sich mehrere Fotos ausdruckte. An der Kasse wurde die 16-Jährige auf die fehlende Rechnung für die Fotos angesprochen und aufgefordert ihre Tasche zu öffnen. Da das Mädchen dieser Aufforderung nicht nachkam, wurde die Polizei verständigt. Bei der Durchsuchung konnte noch weitere Diebesbeute in Höhe von ca. 125 Euro aufgefunden werden. Auch das Diebesgut von ca. 35 Euro, welches aus einem nahegelegenen Markt entwendet wurde, kam ebenfalls zutage.

Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Haßfurt unter Telefon 09521/927-0.

Bad Neustadt
Pressebericht vom 22.01.2019

Mit Außenspiegel hängengeblieben
BAD NEUSTADT – LKR RHÖN-GRABFELD
Am Montagfrüh fuhr ein 22-jähriger Mann mit seinem VW-Golf die Jahnstraße entlang und streifte beim Vorbeifahren mit seinem rechten Außenspiegel einen geparkten Opel Astra und beschädigte diesen. Er verständigte sofort die Polizei, die den Unfall aufnahm.
Insgesamt beläuft sich der Blechschaden auf ca. 1.100,- Euro.

Aufgefahren
Eine 29 Jahre alte Seatfahrerin und ein gleichaltriger Fahrer eines Ford-Transits waren am Montagnachmittag auf der B 279 zwischen Bad Neustadt in Richtung Bischofsheim unterwegs. Vor einer Lichtzeichenanlage musste die Frau verkehrsbedingt anhalten, was der Ford-Transit-Fahrer zu spät checkte und auffuhr. Dabei entstand Sachschaden in Höhe von 1.600,- Euro.

Reh exekutierte sich selbst
HEUSTREU – LKR RHÖN-GRABFELD
Am Montag, kurz vor 23.00 Uhr, rannte ein Reh über die Bundesstraße 279 zwischen Hollstadt und Heustreu. Just zu diesem Zeitpunkt fuhr gerade eine 58-jährige Frau mit ihrem Renault Clio auf dieser Straße und erfasste das Tier, das an Ort und Stelle verendete. Am Renault entstanden Wiederherstellungskosten in Höhe von ca. 3.000,- Euro.

Streitereien beim Gassigehen
SCHÖNAU – LKR RHÖN-GRABFELD
Am Sonntagabend ging eine 63-jährige Frau mit ihrem Hund spazieren. Dabei traf sie einen 71-jährigen Dorfbewohner, der ebenfalls mit seinem Hund unterwegs war. Die Beiden gerieten in Streit, war wohl nicht das erste Mal, und im Verlauf des Gespräches schlug der 71-Jährige der Frau mit einer Taschenlampe auf ihr linkes Handgelenk. Diese erlitt dadurch einen Bluterguss und Schwellungen am Handgelenk und zeigte den Mann an. Bei dessen Anhörung gab dieser an, dass die Frau ihm Ende Dezember einen Hundekotbeutel ins Gesicht gerieben hätte und erstattete Gegenanzeige.

Geldbeutel kam zum Verlierer zurück
BAD NEUSTADT – RHÖN-GRABFELD
Am Samstag verlor ein 36-jähriger Mann seinen Geldbeutel mit diversen Karten vor der Diskothek „Pinocchio“. Dort wurde die Geldbörse gefunden und bei der Polizei abgegeben. Der Verlierer wurde verständigt.

Bad Kissingen
Pressebericht vom 22.01.2019

Bad Kissingen

Unachtsam in den fließenden Verkehr eingefahren

Am Montagabend, gegen 18.00 Uhr, wollte ein 36-jähriger Ford-Fahrer vom McDonalds Parkplatz in die Würzburger Straße einfahren. Hierbei übersah er jedoch einen stadtauswärtsfahrenden Pkw und es kam zum Zusammenstoß. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Der Gesamtschaden beläuft sich auf circa 7.000,- Euro.

Reh rennt verletzt davon

Als ein 33-jähriger Audi-Fahrer am Montag, gegen 18.15 Uhr, die Staatsstraße 2291 von Bad Kissingen in Richtung Oberthulba befuhr, erfasste er ein die Fahrbahn querendes Reh. Das Tier wurde dabei verletzt und lief davon. Am Fahrzeug selbst entstand ein Schaden an der linken Heckschürze in Höhe von circa 3.000,- Euro.

Beim Rückwärtsfahren Pkw touchiert

Zu einem Kleinunfall kam es am Montagnachmittag, gegen 15.30 Uhr, auf dem Kaufland Parkplatz in der Steubenstraße. Eine 38-jährige Opel-Fahrerin parkte ihren Pkw rückwärts aus einer Parklücke aus und stieß hierbei gegen den gegenüber stehenden Mercedes. Dadurch wurden der Opel am Heck und die linke hintere Tür des Mercedes beschädigt. Die Personalien der beiden Beteiligten wurde ausgetauscht. Insgesamt entstand eine Schadenshöhe von circa 2.000,- Euro.

Unbekannter Täter beschädigt Fahrzeug

Am Montag erstattete ein Verkehrsteilnehmer bei der Polizeiinspektion Bad Kissingen, eine Anzeige wegen Unfallflucht. Der Anzeigeerstatter stellte seinen Pkw Mitsubishi am frühen Montagmorgen, gegen 04.30 Uhr, in der Seestraße ab. Als er am Nachmittag, gegen 14.45 Uhr, wieder zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, stellte er einen Schaden am linken Außenspiegel fest. Vermutlich wurde dieser von einem unbekannten Täter beschädigt, der anschließend den Unfallort, ohne seinen Pflichten nachzukommen, verließ. Der Schaden am Pkw beläuft sich auf circa 250,- Euro. Zeugen, die in dem Zeitraum etwas beobachten konnten, werden gebeten sich mit der Polizei Bad Kissingen unter der Telefon-Nr. 0971 / 71490 in Verbindung zu setzen.

Zeugen beobachteten Unfallflucht

Zeugen konnten am Samstagabend, gegen 21.30 Uhr, beobachten wie eine 53-jährige Toyota-Fahrerin in eine Parklücke in der Von-der-Tann-Straße rückwärts einfuhr und dabei gegen einen geparkten Pkw Seat stieß. Die Unfallverursacherin stieg aus, sah nach ihrem Pkw und entfernte sich, ohne ihren rechtlichen Pflichten nachzukommen. Die Zeugen meldeten den Unfall der Polizei. Die 53-jährige Frau erwartet nun eine Anzeige wegen Verkehrsunfallflucht.

Pkw beschädigt – Zeugen gesucht

Am Montag, gegen 10.15 Uhr, erschien eine 38-jährige Frau auf der Dienststelle in Bad Kissingen und meldete eine Verkehrsunfallflucht auf dem Kundenparkplatz des DM-Marktes. Gegen 09.30 Uhr hatte die Anzeigeerstatterin ihren weißen Pkw VW ordnungsgemäß abgestellt um einzukaufen. Als sie nach einer halben Stunde wieder zurückkam, konnte sie weiße Lackspuren am linken vorderen Kotflügel feststellen, die durch einen unbekannten Täter verursacht worden waren. Ohne sich um den Schaden von circa 1.200,- Euro zu kümmern, verließ der Unfallverursacher die Unfallstelle. Daher sucht die Polizeiinspektion Bad Kissingen unter der Telefon-Nr. 0971 / 71490 um Hinweise aus der Bevölkerung, die zum Unfallverursacher führen können.

Bad Bocklet

Hund verendet bei Kollision

Ein 63-jähriger Peugeot-Fahrer befuhr am Montag, gegen 17.30 Uhr, die Staatsstraße 2292 von Großenbrach kommend in Richtung Steinach. Kurz vor dem Kreisverkehr, Höhe Aschach, erfasste der Fahrzeugführer einen Dobermann, der gerade die Straße überqueren wollte. Durch den Zusammenstoß verendete das Tier. Wie von dem Hundehalter zu erfahren war, hatte sein Tier einem Fuchs nachgestellt, als es zu dem Unfall kam. Da der Besitzer des Dobermanns für den Schaden am Pkw in Höhe von 2.00,- Euro aufkommen muss, wurde ein Personalienaustausch durchgeführt.

Pressebericht der PI Ebern
vom 22.01.2019

Raser auf der B 303 gestellt
Burgpreppach, Lkr. Haßberge: Im Rahmen der streckenbezogenen Verkehrsüberwachung wurde auf B 303 im Gemeindegebiet Burgpreppach die zulässige Höchstgeschwindigkeit durch die Beamten der Polizeiinspektion Ebern mittels Lasermesspistole überwacht.
Dabei wurden die letzten Tage massive Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Am Samstagnachmittag wurde ein Renault mit 146 km/h anstatt der erlaubten 100 km/h gemessen. Auf den 76-jährigen Fahrer aus dem Landkreis Coburg kommt nun ein Monat Fahrverbot, 160 Euro Bußgeld und 2 Punkte zu. Ein Audi Fahrer aus den Landkreis Sonneberg schrammte nur knapp, mit gemessenen 144 km/h, am Fahrverbot vorbei. Der massivste Verstoß wurde am Montagnachmittag bei einem 46-jährigen Audi Fahrer festgestellt: unglaubliche 191 km/h. Warum der aus Baden-Württemberg stammende Mann so schnell unterwegs war, konnte er den Polizeibeamten nicht erklären. Ihn erwartet nun ein Fahrverbot von drei Monaten, 2 Punkte und mindestens 600 Euro Bußgeld. Die überhöhte Geschwindigkeit ist eine der Hauptunfallursachen. Aufgrund der massiven Verstöße wird die Geschwindigkeit auf der B 303 weiterhin verstärkt durch die Polizei überwacht, um die „Raser“ aus dem Verkehr zu ziehen.

Pressebericht der PI Bad Brückenau vom 22.01.2019

Einbruchspuren an der Tür

Bad Brückenau, Lkr. Bad Kissingen

Eine Bewohnerin aus dem Kalkgrund in Bad Brückenau teilte am Montag mit, dass in ihre Wohnung eingebrochen worden sei.
Polizeibeamte stellten vor Ort fest, dass mit einem Werkzeug an der Wohnungstüre gehebelt worden war. Dem bislang unbekannten Täter war es jedoch nicht gelungen, die Türe zu öffnen. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 50 €.

Vier Tatverdächtige nach Raub auf Pizzaboten festgenommen – Ermittlungsrichter erlässt vier Untersuchungshaftbefehle

SCHWEINFURT. Am Dienstagabend hatten vier Männer einem 20-jährigen Pizzaboten dessen Bargeld und das Fahrzeug geraubt. Der Geschädigte war bei dem Überfall leicht verletzt worden und die vier Unbekannten zunächst unerkannt geflüchtet. Schon am Donnerstag standen vier Tatverdächtige im Visier der Kripo Schweinfurt, zwei der Männer sitzen auf Antrag der Staatsanwaltschaft bereits in Untersuchungshaft.

Gegen 19.15 Uhr war ein Pizzabote in der Geschwister-Scholl-Straße von vier zunächst unbekannten Männer überfallen worden. Nachdem der 18-Jährige von hinten zu Boden gerungen wurde, raubten die Täter ihm den Arbeitsgeldbeutel mit rund 50 Euro Bargeld darin. Anschließend flüchteten die vier Männer mit dem grünen Opel Astra, den der Geschädigte zum Pizza ausfahren nutzt.

Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung nahmen Beamte der Schweinfurter Polizei nur 30 Minuten später bereits den ersten Tatverdächtigen fest. Der 20-Jährige wurde am Mittwoch auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der erließ einen Haftbefehl wegen des Verdachts des Raubes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und unbefugtem Gebrauch eines Fahrzeugs der unter strengen Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde. Auch der Opel wurde im Rahmen der Fahndung durch die Polizei im Stadtteil Bergl aufgefunden und sichergestellt.

Durch intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei Schweinfurt standen bereits am Donnerstag die Namen der drei übrigen Tatverdächtigen fest. Mit den bis dato feststehenden Ermittlungsergebnissen trat die Kripo sogleich an die Staatsanwaltschaft heran. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt wurden noch am selben Tag drei Haftbefehle wegen Raub in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und unbefugtem Gebrauch eines Fahrzeugs gegen die Männer im Alter von 18 und 20 Jahren sowie einen 16 Jahre alten Jugendlichen erlassen. Am Freitagmorgen standen die Kripobeamten dann mit den jeweiligen Haftbefehlen vor den Wohnanschriften des Trios. Auch diese jungen Männer mussten die Beamten mit zu Gericht begleiten, wo ihnen durch den Ermittlungsrichter die Haftbefehle eröffnet wurden. Bei einem der Männer wurde der Haftbefehl unter strengen Auflagen außer Vollzug gesetzt. Die beiden Beschuldigten im Alter von 16 und 18 Jahren wurden anschließend in Justizvollzugsanstalten gebracht.

Die Ermittlungen der Kripo Schweinfurt laufen weiterhin in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt.

Streit eskaliert – Kleinkind im Klinikum

SCHONUNGEN, LKR. SCHWEINFURT. In der Nacht zu Mittwoch geriet ein Streit zwischen vier Personen außer Kontrolle, in dessen Verlauf mehrere Beteiligte und ein einjähriges Kind leichtere Blessuren davon trugen. Das Jugendamt wurde eingeschaltet.

Gegen 02:40 Uhr wurden mehrere Streifen der Polizeiinspektion Schweinfurt zu einer Pension gerufen. Ein 36-Jähriger war nach ausgiebigem Alkoholkonsum mit drei Bekannten in Streit geraten und auf diese losgegangen. Auch trat er im Verlauf der Auseinandersetzung eine Türe ein. Zum Zeitpunkt der Attacke trug der Mann seine einjährige Tochter auf dem Arm. Der Aggressor, der erst durch die eingesetzten Polizeibeamten unter Kontrolle gebracht werden konnte, trug durch die Tätlichkeiten ebenso wie dessen Bekannte im Alter von 25 bis 45 Jahren, leichte Blessuren davon. Der 36-Jährige musste in Gewahrsam genommen und im Anschluss in einem Bezirksklinikum untergebracht werden.

Das Kind musste die Nacht über zur Beobachtung in einem Klinikum verbringen. Das Jugendamt wurde eingeschaltet.

Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 22.01.2019

Aus dem Stadtgebiet

Grundstückszaun aufgezwickt

Einen aufgezwickten Teil ihres Grundstückszauns meldete ein Verantwortlicher des DB Autohauses in der Friedrich-Rätzer-Straße 2. Der daraus entstanden Schaden wird auf rund 300 Euro beziffert.
Vermutlich im Zeitraum von Freitag, 18 Uhr bis zur Entdeckung am Montag um 8 Uhr, wurde die Sachbeschädigung mittels eines geeigneten Werkzeugs verübt. Ob es sich hier lediglich um Vandalismus handelt oder der oder die Täter möglicherweise auch Vorbereitungshandlungen für einen Einbruch beziehungsweise einen Diebstahl von Fahrzeugteilen durchgeführt haben, kann nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen lediglich gemutmaßt werden.
Im letzteren Fall wurden sie höchstwahrscheinlich gestört und haben dann von einer weiteren Tatbegehung abgesehen.

Einbruch in ein Kellerabteil

Anscheinend kommt ein Kellerabteilbesitzer des Mehrfamilienhauses Landwehrstraße 26 nicht oft in den Keller. Denn nach einem Einbruch in sein Abteil konnte er den möglichen Tatzeitraum lediglich auf den Verlauf der letzten vier Wochen, also zurückgehend bis etwa Heiligabend 2018, einschränken.
Festgestellt hat er das Ganze an diesem Montagmittag.
Vermutlich hat der Täter die verschlossene Eingangstür irgendwie aus den Angeln heben und so in das Innere vordringen können. Von dort entwendete der Dieb diverse bereits in die Jahre gekommene Gegenstände und Maschinen, unter anderem einen Kompressor, einen Schleifer, eine Bohrmaschine, einen Steckschlüsselsatz und eine Campingtoilette.
Der Entwendungsschaden wird in Richtung 260 Euro taxiert.

In Gartenhaus eingebrochen

Den Einbruch in ihr Gartenhaus am Hainigweg 1 meldete die Grundstücksbesitzerin am Montagnachmittag. Den Schaden schätzt sie auf 100 Euro.
Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand ist nichts daraus gestohlen worden.
Im Zeitraum von letzten Montag bis zu diesem Montagmittag muss die Tat verübt worden sein.
Dabei hat der Unbekannte zunächst das Grundstück betreten, um dann unter Zuhilfenahme von vermutlich einem Werkzeug es fertig zu bringen, die Eingangstür aufzuhebeln. Nachdem er sich umgeschaut hat, ist er jedoch ohne etwas mitzunehmen wieder gegangen.

Auto verkratzt

Auf rund 400 Euro schätzt eine Autobesitzerin den Schaden, den ein Unbekannter mutwillig an ihrem grauen Opel Adam verursacht hat.
Die Frau stellte das Auto am Montag um 7.45 Uhr bei der Feldgasse 8 ab. Als sie gut fünf Stunden später zum Opel zurückkam, sah der nicht mehr so aus, wie sie ihn zuvor abgestellt hat.
An der Heckstoßstange und am Kofferraum prangerten nun mehrere tiefe Lackkratzer, die vermutlich mit einem Schlüssel oder einem ähnlich spitzen Gegenstand oder Werkzeug in das Fahrzeug geritzt worden sind.

Weiteres Fahrzeug beschädigt

Auf Luitpoldstraße 38 lautet die Tatörtlichkeit für eine mutwillige Sachbeschädigung an einem geparkten Auto.
Am Montag, im Zeitraum von 5.50 bis 13.50 Uhr, stand der rote Honda Jazz vor der angegebenen Adresse.
Als die Eigentümerin zu ihrem Auto zurückkam, musste sie einen Sprung in der Frontscheibe feststellen. Nach der Schadensbegutachtung ist davon auszugehen, dass der Täter mit einem unbekannten Gegenstand gegen die Scheibe geschlagen und so den Schaden verursacht hat.
Die Reparaturkosten werden mit 300 Euro veranschlagt.

Verkehrsgeschehen:

Unfallflucht – mit der Bitte um einen Zeugenaufruf

Auf rund 200 Euro schätzt die Besitzerin eines Opel Corsa den Schaden, den ein bis dato unbekannter Autofahrer an ihrem geparkten Fahrzeug verursacht hat.
Im Zeitraum von Sonntag, 15 Uhr bis zur Entdeckung am Montag um 8.30 Uhr, stand der Opel an der Kettelerstraße 12.
In diesem Zeitraum ist höchstwahrscheinlich ein vorbeifahrender Autofahrer mit seinem rechten Außenspiegel am linken Außenspiegel des Corsa hängengeblieben und hat ihn dadurch beschädigt.
Danach suchte der Verursacher unerkannt das Weite.

Aus dem Landkreis

Verkehrsgeschehen:

Verkehrsunfall mit Flucht – Sicherheitsleistung beim Beschuldigten einbehalten
Gochsheim

Nach einem Verkehrsunfall mit Unfallflucht am Verkehrskreisel bei der Industriestraße ist der beschuldigte Fahrer am Montagmorgen zunächst vorläufig festgenommen worden. Nach einer Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der rumänische Lkw Fahrer nach Hinterlegung einer Sicherheitsleitung im niederen dreistelligen Eurobereich und der Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt.
Gegen ihn wird jetzt wegen Unfallflucht, fahrlässiger Körperverletzung und Nötigung ermittelt.

Gegen 7.40 Uhr war der spätere Beschuldigte, ein 23-jähriger rumänischer Lkw Fahrer mit seinem rumänischen Zugfahrzeug und einem belgischem Anhänger, auf der Industriestraße in südlicher Fahrtrichtung unterwegs gewesen. Beim Einfahren in den Verkehrskreisel zur Grafenrheinfelder Straße übersah er aus bisher nicht bekannter Ursache einen bereits im Kreisel fahrenden 46-jährigen VW Polo Lenker. Im letzten Moment legten beide Fahrzeuglenker eine Vollbremsung hin, was einen Zusammenstoß verhinderte. Ein dem Polo Fahrer im Kreisel nachfolgender 31-Jähriger in seinem Fiat Punto konnte jedoch nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr auf den Polo auf. Dabei entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 3500 Euro.
Als der 46-jährige mit dem Lkw Fahrer Kontakt aufnehmen wollte, brauste der einfach davon. Dabei musste der Autofahrer sogar noch auf die Seite treten, damit er nicht angefahren wird.
Im Rahmen der Fahndung konnte der Beschuldigte mit seinem Gespann später bei einer ortsansässigen Spedition ermittelt und vorläufig festgenommen werden.
Wegen leichterer Verletzungen beabsichtigte der 46-jährige Polo Fahrer später selbständig einen Arzt aufzusuchen.

Wildunfall
B 303, zwischen Kleinsteinach und Kreuzthal

Am Montag um 5.30 Uhr war der Führer eines VW Golf auf der Bundesstraße 303 in Fahrtrichtung Schweinfurt unterwegs. Zwischen Kleinsteinach und Kreuzthal, etwa 500 Meter vor dem Abzweig Kreuzthal, rannte ihm ein Reh ins Auto. Anschließend machte sich das Wildtier wieder in die Dunkelheit davon.
Der Blechschaden wird in Richtung 3500 Euro geschätzt.

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

Festnahme statt Hokuspokus – zwei angebliche Wunderheilerinnen überführt und in Untersuchungshaft

BAD NEUSTADT A.D.SAALE, LKR. RHÖN-GRABFELD. Sprichwörtlich an die Falsche geraten sind zwei Betrügerinnen am Freitagnachmittag in Bad Neustadt. Als die angeblichen Wunderheilerinnen eine Frau ansprachen, erkannte die 64-Jährige sie von einer vorherigen Tat wieder und verständigte die Polizei. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg wurden die Beschuldigten dem Ermittlungsrichter vorgeführt und sitzen mittlerweile in Untersuchungshaft.

Vergangenen September hatten die Täterinnen sich als angebliche Wunderheilerinnen ausgegeben und so die Schwester der 64-Jährigen um mehrere tausend Euro betrogen (wir berichteten). Für eine wundersame Geldsegnung hatte die damalige Geschädigte mehrere tausend Euro in Zeitungspapier einwickeln sollen und den Unbekannten dann kurz überlassen. Nach allerlei Hokuspokus der beiden Frauen merkte das Opfer im Anschluss, dass die Ersparnisse aus dem Zeitungspapier fort waren. Die Betrügerinnen hatten die Geldscheine aus dem Zeitungsbündel unbemerkt an sich genommen und waren dann mit ihrer Beute geflüchtet.

Als nun die beiden Betrügerinnen erneut in Bad Neustadt ihre Masche anwenden wollten, drehte die 64-Jährige den Spieß um. Als sie angesprochen wurde, dass sie aussehe, als ob es ihr gesundheitlich nicht gut gehe und man ihr Hilfe anbot, ließ sich die Frau zum Schein auf das Spiel ein. Man vereinbarte einen Treffpunkt am Marktplatz für den Nachmittag, zu dem sie dann eine große Summe Bargeld für die Geldsegnung mitbringen sollte. Die Frau, die die Täterinnen sofort wiedererkannt hatte, lief sofort zur Polizeiinspektion Bad Neustadt und fasste mit den Beamten dort einen Plan, um die Betrügerinnen zu überführen.

Die Zeugin fand sie sich schließlich mit einem in Zeitungspapier gewickelten Bündel Papier zum vereinbarten Treffpunkt ein und täuschte den Betrügerinnen vor, sich auf die Geldsegnung ihrer Gesundheit zu Liebe einlassen zu wollen. Statt Hokuspokus und Zauberei gab es bei dieser Begegnung dann eine Festnahme der beiden 38 und 48 Jahre alten Frauen. Beide sind dringend verdächtig, der 65-jährigen Schwester der Zeugin im September auf betrügerische Weise mehrere tausend Euro abgenommen zu haben.

Die Tatverdächtigen wurden am Samstag auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg, bei der die Zuständigkeit für Vorführungen von weiblichen Beschuldigten liegt, dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der erließ Haftbefehl wegen Betruges gegen das Duo. Während die beiden Frauen bereits in Untersuchungshaft sitzen, laufen die Ermittlungen der Kripo Schweinfurt weiterhin in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg. Dabei soll auch untersucht werden, ob die beiden Beschuldigen für weitere Betrugsfälle in Frage kommen.