Der Arbeitsmarkt in der Region Main Rhön ist aktuell so stark wie noch nie. Rund 180.000 Personen sind als erwerbstätig gemeldet. Gerade nach der Pandemie und der Ukraine Krise ist dieser Wert überraschend. Wieso das so ist, kann uns Thomas Stelzer, Vorsitzender der Geschäftsführung, der Agentur für Arbeit bestimmt besser erklären:
Aber nicht alles läuft perfekt. Denn auch die Anzahl an unbesetzten Stellen in der Region hat mit 6500 ein Rekordhoch erreicht. Ein Grund hierfür ist der Fachkräftemangel in Deutschland. Ein großer Teil der freien Stellen können nicht besetzt werden, da das passende Personal fehlt.
Wie ist das jetzt also für die Unternehmen, denn auch diese stehen vor großen Problemen, wenn die passenden Mitarbeiter fehlen?
Auch die Pandemie war bereits zur Sprache gekommen. Diese sorgte dafür, dass Bereiche wie die Finanzbranche oder das Gastgewerbe deutliche finanzielle Einbüßen zu spüren bekamen. Wiederum gab es aber auch die Gesundheitsbranche, welche einen noch nie da gewesenen Mitarbeiterzuwachs verbuchte.
Wie fällt also das Gesamtfazit des Arbeitsmarktes kurz nach dem verkündeten Pandemie Ende aus?
Interessant. Aktuell sollen wohl geschätzte 2500 Ukrainer in der Region Main-Rhön leben. Zwar sind ca. 70 Prozent von Ihnen Frauen oder Kinder, trotzdem suchen viele dieser einen Job in Deutschland.
Wie geht die Agentur jetzt also mit solchen Mengen an Suchenden um?
Obwohl der Arbeitsmarkt aktuell in das erste Jahr nach der Corona-Pandemie geht, waren schon letztes Jahr deutliche Fortschritte zu erkennen. Auch 2023 soll die Entwicklung weiter gehen. Allerdings werden in diesem Jahr das erste Mal die großen Mengen an ukrainischen Flüchtlingen in den Statistiken zu erkennen sein.
Wie sind also die Aussichten seitens der Agentur für Arbeit in Unterfranken?
Ist es beispielsweise möglich die Arbeitslosenquote noch tiefer als die aktuellen 3,2 Prozent zu senken?
Es ist festzuhalten, dass das Fazit seitens der Agentur für Arbeit durchaus positiv ausfällt. Gerade in den aktuellen Krisenzeiten sind einige Zahlen äußerst überraschend. Vor allem die Region Main Rhön schneidet im Vergleich zu Bayern und Deutschland generell überdurchschnittlich ab.
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