buero.de präsentiert Logo für die geplanten 47 „Schön-hier“-Standorte
Der online-Händler buero.de hat Interesse an der Übernahme von 47 Standorten der insolventen Galeria Karstadt Kaufhof. Buero.de-Vorstandsvorsitzender Markus Schön: „Wir kommen mit unseren Übernahme-Überlegungen voran. Nach der intensiven Entwicklung unseres Konzepts seit 2018, haben wir die Namensfindung sehr schnell gestaltet und nun auch ein Logo vorliegen, das die Gremien unseres Verbundes begeistert. Für uns ist die Konzeption der geplanten Übernahme weiterhin strategisch, strukturell und finanziell aus einem Guss. Wenn die Übernahme gelänge, wäre dies für die 47 Standorte und die meisten Städte eine richtig gute Nachricht– vor allem für die rund 5.500 Beschäftigten, denen wir gern eine Perspektive bieten wollen.“
 Nachdem vor einigen Tagen die Marke präsentiert wurde, unter der bei einer Umsetzung der angestrebten Übernahme die 47 Standorte weitergeführt werden sollen, stellte buero.de heute in Detmold das Logo vor, unter dem man laut Schön von der Winterjacke über sportliche Schuhe bis hin zum Fernseher und der Bratpfanne alles kaufen kann. Die mit der Markensprache rund um den gesamten buero.de Verbund beauftragte Chefin der Markenberatung addways Dr. Andrea Grote: „buero.de hat uns einen klaren Auftrag für die Entwicklung des Logos gegeben, nachdem mit „Schön hier“ ein sehr passender Vorschlag für das Warenhauskonzept feststand. Das Logo soll für den Aufbruch stehen, den buero.de an den 47 Standorten anstrebt. Dabei war es wichtig, die Farbgebung des gesamten Verbundes – überwiegend blau, silber und orange – aufzunehmen.“ Der buero.de-Chef ergänzt: „Auch an den 47 angestrebten Standorten soll man einmalige Einkaufserlebnisse haben, die man mit dem Kauferlebnis bei www.buero.de für Bürobedarf und Schulmaterial online verbindet.“  
Für dieses Kauferlebnis soll das Sortiment angepasst und weiterentwickelt werden. Aber auch digitale Lösungen rund um die Warenhäuser sollen völlig neu gestaltet werden. Laut buero.de soll es keine Revolution, sondern eine Evolution geben. Der regionale Fokus ist dabei besonders wichtig. Die Verkaufsflächen an den 47 von buero.de angestrebten Standorten liegt nach einer Unternehmensschätzung zwischen knapp 10.000 und rund 25.000 m². „Wenn wir zum Zuge kommen und dann an den kleineren Standorten wie Paderborn oder Memmingen 10% und an den größeren Standorten wie Bremen oder Magdeburg 5% der Verkaufsflächen für regionale Angebote nutzen können, stiftet dies regionale Identifikation. Durch das in den Flächen der regionalen Angebote dann besonders präsente Logo wird aber auch deutlich, dass jeder Standort ein Teil eines großen Verbundes wäre.“
 Einen Fingerzeig auf das Gelingen der Übernahme will buero.de mit der Präsentation des Logos nicht verbunden wissen. Markus Schön: „Es bleibt dabei, wenn jemand etwas kaufen will, muss ein anderer verkaufen wollen. Dennoch stehen wir zu unserer Aussage; wir wollen die 47 Standorte lieber heute als morgen übernehmen und sind jederzeit handlungsfähig.“
Neben den aktuellen Übernahmebemühungen bleiben buero.de und der gesamte Unternehmensverbund sozial stark engagiert. Nach der Aktion „5.000 Schulranzen für geflüchtete Kinder aus der Ukraine in Deutschland“ aus dem Frühjahr 2022 wird der online-Händler in der kommende Woche 3.000 Malkästen für Kindergartenkinder spenden. buero.de-Vorstandsvorsitzender Markus Schön: „Wir spenden dies regional und auch dies ist ein Bekenntnis für Standorte in der Fläche.“ Nach Angaben der für die Organisation verantwortlichen gemeinnützigen Schön & Co-Kinder-STIFTUNG haben beide Aktionen zusammen einen Gegenwert von bis zu 1 Mio. Euro. „Auch dies zeigt – der Erfolg von buero.de ist kein Zufall, sondern fügt sich in das dynamische Wachstum all unserer Aktivitäten inkl. sozialer Hilfsprojekte ein. Mit diesen Erfolgsgeschichten sind wir sicher, bei einer Übernahme auch die 47 Standorte mit allen Beschäftigten in eine gute und erfolgreiche Zukunft führen zu können“, blickt der buero.de-Chef positiv nach vorne.

Ergänzung von buero.de
Sehr geehrte Damen und Herren,
zu unserer – nachstehend nochmals angefügten – Pressemitteilung vom letzten Donnerstag gab es eine Rückfrage der RND Redaktionsnetzwerk Deutschland GmbH zu der geplanten Tarifbindung, die für eine neue Anfragen sorgte, über die wir uns sehr freuen.
Daher teilen wir mit, dass in unserem Konzept selbstverständlich vorgesehen ist, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der 47 Standorte, die wir gern übernehmen würden, wieder umgehend nach den tarifvertraglichen Regelungen des Einzelhandels zu bezahlen. Eine Wiederaufnahme der Regelungen eines Sanierungstarifvertrages ist ebenso wenig vorgesehen wie neue Regelungen diesbezüglich zu verhandeln. Bekanntlich halten wir die Beschäftigten für den größten Schatz des Unternehmens. Diesen kann man nur bewahren, wenn attraktive Rahmenbedingungen bestehen. Dazu zählt ein innovatives Konzept, eine zeitgemäße Warenpräsentation, die stärkere Vernetzung von stationär und online, aber natürlich auch eine Vergütung, die sich an den aktuellen Marktgegebenheiten orientiert. Entsprechend gab und gibt es für uns keine Frage, dass wir bei einem Gelingen der Übernahme zu tarifvertraglichen Regelungen zurückkehren, auch um ein klares Bekenntnis an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu geben.
Wirtschaftlich ist die in unserem seit 2018 erarbeiteten und stetig weiterentwickelten Konzept immer so berücksichtigt gewesen, weil ein Warenhaus in der Fläche nur funktionieren kann, wenn es sich mit der Beratungsleistung von anderen Lösungen abhebt. Dies ist nur mit qualifizierten, motivierten und eben angemessen bezahlten Beschäftigten möglich. Nur unter diesen Prämissen ist es möglich, die moderaten Sortimentsanpassungen (Stichwort Evolution statt Revolution), die andere Warenpräsentation und die Verbesserung in online/stationär sowie Logistik so zu gestalten, dass man wirklich die Einkaufserlebnisse schafft, die die Standorte zu Anziehungspunkten in den jeweiligen Städten machen würden.
Mit unserer jahrzehntelangen unternehmerischen Expertise, mit der wir viele Arbeitsplätze neu geschaffen haben und weiterhin schaffen, für alle Beteiligten (Kunden, Mitarbeiter/innen, Investoren, Gesellschafter u.ä.) herausragende, materielle Werte erreichen und mit unserer gemeinnützigen Stiftung Projekte durchgeführt haben, von denen bislang knapp 100.000 Kinder und Jugendliche profitierten, sind wir überzeugt, dass bei der angestrebten Übernahme unser Ansatz erfolgreich, nachhaltig und dauerhaft wäre. Deswegen wäre die Rückkehr in die tarifliche Bindung kein Kostenrisiko, sondern eine Chance, Umsatz und Ergebnis zu steigern.

Quelle: buero.de Handel AG

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