Die FHWS vereint mit vielen internationalen Hochschulen und Universitäten. (Foto: H.Walter)
Herausforderung des Wettbewerbs: In Konkurrenz mit 140 Teams zwölf Aufgaben mit Zeitlimit zu lösen
Kreative Teamnamen, klare Regeln: Das Team „Pie-Oh-Near“ ist für die Hochschule Würzburg-Schweinfurt beim internationalen Programmierwettbewerb Northwestern Europe Regional Contest (NWERC, https://2022.nwerc.eu/) 2022 ins Rennen gegangen. Bei insgesamt 140 Gruppen aus Nordwesteuropa belegte das Team aus Unterfranken einen guten Platz im Mittelfeld.
Der Wettbewerb wurde in diesem Jahr an der Technischen Universität Delft in den Niederlanden abgehalten. Es beteiligten sich 140 Gruppen aus Belgien, Deutschland, Dänemark, Estland, Finnland, Großbritannien, Irland, Island, Litauen, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen und Schweden. Die Studierenden der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt – Tamer Emad, Javier Pantoja Copado und Jakob Bach – stellten ihre Fähigkeiten bei dieser Programmier-Teamwork-Challenge des ICPC (International Collegiate Programming Contest, https://icpc.global/) unter Beweis und erreichten einen guten 75. Platz. Erstplatziert wurde ein Team von der Universität Oxford. Die Siegerteams erhalten eine Auszeichnung und bekommen die Gelegenheit, an den Word Finals teilzunehmen, die 2023 in Sharm El-Sheich, Ägypten, bereits zum 46. Mal stattfinden werden.
„Bei diesem Wettbewerb des ICPC“, so der Betreuer des Studierendenteams, Prof. Dr. Holger Walter, „handelt es sich um einen sehr anspruchsvollen Wettstreit, bei dem Teams aus aller Welt bzw. aus ganz Europa konkurrieren.“ Innerhalb eines Zeitlimits von fünf Stunden lösen die Teams rund zwölf Aufgaben unterschiedlichen Schweregrads. Die Rechenzeit für die Lösung darf eine vorgegebene Zeit nicht übersteigen, ebenso ist der zur Verfügung stehende Speicherplatz limitiert.
Die Teams senden ihre Programme bzw. Lösungsvorschläge an einen Server, der dann automatisiert verschiedene Tests durchführt und eine Rückmeldung zurückgibt, ob die korrekte Lösung gefunden wurde. Bei all dem kommt der Spaß nicht zu kurz, hervorzuheben ist außerdem die freundschaftliche Atmosphäre der Teams untereinander. Die Teilnehmer der FHWS dankten der Fakultät Angewandte Natur- und Geisteswissenschaften, die die Teilnahme am Wettbewerb ermöglicht hatte.
Auch in Zukunft ist es geplant, an Wettbewerben des ICPC teilzunehmen. Die Gruppe Pie-Oh-Near trainiert hierzu regelmäßig an der Hochschule, neue Teilnehmende sind willkommen. Interessierte Studierende aller Fachrichtungen, die Spaß am Lösen von algorithmischen Aufgaben haben, können gerne Kontakt aufnehmen.
Der Livestream zum Wettbewerb (https://www.youtube.com/watch?v=aDsW8J8P7go)

Quelle: Hochschule Würzburg-Schweinfurt

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