WÜRZBURG / GROMBÜHL. Nachdem in der Nacht zum Montag in einer Unterkunft der Kinder- und Jugendhilfe ein Feuer ausgebrochen war, haben sich im Zuge kriminalpolizeilicher Ermittlungen Hinweise ergeben, wonach mutmaßlich Kinder, die in der Einrichtung wohnen für den Brandausbruch verantwortlich sein dürften.
 
Wie bereits berichtet, war gegen 01.00 Uhr über die Integrierte Leitstelle Würzburg ein Brand in der Wohneinrichtung mitgeteilt worden. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr schlugen die Flammen aus dem dritten Stock des Hauses in der Lindleinstraße und griffen auch auf das Dach über. Die Feuerwehr konnte ein weiteres Ausbreiten der Flammen auf andere Gebäudeteile verhindern und hatte den Brand gegen 02:00 Uhr unter Kontrolle. Vor dem Haus hatte der Rettungsdienst eine Sammelstelle eingerichtet, um die evakuierten Kinder und Mitarbeiter zu untersuchen sowie zu betreuen. Durch die schnelle Alarmierung der Feuerwehr und die gute Reaktion der Mitarbeiter kam es glücklicherweise zu keinen schwereren Verletzungen. Einige Bewohner klagten später über Halsschmerzen aufgrund des Rauchgases. Anschließend waren die Kinder in verschiedenen Einrichtungen im Stadtgebiet untergebracht worden.
 
Die weiteren Ermittlungen in dem Fall hatten noch am Montag Brandspezialisten der Kriminalpolizei Würzburg übernommen. In der Folge ergaben sich Hinweise, dass Kinder, die in der Einrichtung wohnen, den Brand verursacht hatten.
  
Der genaue Hergang des Brandgeschehens ist Gegenstand der noch andauernden Ermittlungen. Diese werden von der Kriminalpolizei Würzburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg durchgeführt.

Quelle: Polizei Unterfranken

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