Das neu gewählte Präsidium des Bundesverbandes Deutscher Bestatter e.V.
v.r.n.l.: Markus Maichle (Vizepräsident), Ralf Paulsen (Vizepräsident), Frank Wesemann (Vizepräsident), Ralf Michal (Präsident), Thorsten Lange (Vizepräsident), Stephan Neuser (Generalsekretär)
© BDB | Bundesverband Deutscher Bestatter

Der Bundesverband Deutscher Bestatter vereint über seine Landesinnungen und -verbände mehr als 85% aller Bestatter in Deutschland. Deren Landesvertreter wählten auf der diesjährigen Mitgliederversammlung in Bonn ihre neue Führungsspitze. Ralf Michal wurde zum neuen Präsidenten des BDB | Bundesverband Deutscher Bestatter e.V. gewählt.
Die Vorsitzenden der Landesverbände und Landesinnungen wählten den bisherigen Vizepräsidenten Ralf Michal, Bestattermeister aus Schweinfurt, zum neuen Präsidenten des BDB | Bundesverband Deutscher Bestatter e.V.
Er übernimmt das Amt von seinem Vorgänger Christian Streidt, der das Amt des Präsidenten in den vergangenen zehn Jahren innehatte. Ralf Paulsen von der Bestatterinnung Schleswig-Holstein und Frank Wesemann vom Bestatterverband Nordrhein-Westfalen e.V. wurden als Vizepräsidenten im Amt bestätigt. Komplettiert wird das Präsidium durch die neu ernannten Vizepräsidenten Torsten Lange vom Bestatterfachverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. und Markus Maichle von der Landesinnung Bestattungsgewerbe Baden-Württemberg.
Den festlichen Rahmen dieser Mitgliederversammlung und der Verbandsneuwahlen bildete die 75-Jahr-Feier zum Jubiläum des Bestatterverbandes Nordrhein-Westfalen e.V. Ralf Michal macht sich seit Jahrzehnten um den Bundeverband Deutscher Bestatter e.V. verdient, beginnend 1997 – vor genau 25 Jahren – mit seiner Wahl zum Bundesjuniorensprecher. 2011 erhält Ralf Michal die Silberne Ehrennadel für „besondere Verdienste um die Erfüllung der satzungsgemäßen Aufgaben des Bundesverbandes, um das deutsche Bestattungsgewerbe und um die Bestattungskultur“, 2012 gefolgt von der Goldenen Verdienstnadel des Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur. 2012 wird er bei der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Deutscher Bestatter als Vizepräsident gewählt und seit dieser Zeit zweimal im Amt bestätigt, 2014 wurde Michal zum 1. Vorsitzenden des Bestatterverbandes Bayern berufen und im gleichen Jahr mit der Goldenen Verdienstnadel des Bundesverbandes Deutscher Bestatter e.V. für hervorragende Verdienste um das Bestattungsgewerbe und die Bestattungskultur in Deutschland ausgezeichnet.
Außerdem erfüllt er in weiteren Gremien Führungspositionen: 2005 wurde er zum geschäftsführenden Vorstand des Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur gewählt, 2009 wurde er vom damaligen Präsidenten Claus-Dieter Wulf in den Aufsichtsrat der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG berufen. Diesem Gremium gehört er bis heute an. Ralf Michal ist Mitglied der Vollversammlung der HWK Unterfranken und Mitglied der Vorstandsgruppe Unterfranken der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V.
In seinem langjährigen Engagement für die vielfältigen Aufgaben des Berufsverbandes setzte er sich für die berufliche Qualifizierung im Bestatterhandwerk und die Einführung einer Meisterpflicht ein. Auch angesichts aktueller Krisen lässt er keine Möglichkeit aus, mit Wirtschaftsfunktionären und Politikern zusammen zu kommen, um auf die wachsenden Probleme auch innerhalb der Bestatterbranche mit Nachdruck hinzuweisen. „Auch der Berufsstand der Bestatter wird sich bekanntermaßen nicht nur mit Preissteigerungen und der wachsenden Inflation befassen müssen, sondern auch mit einer zunehmenden Verknappung von Energie und den damit rapide steigenden Energiekosten.“ Ralf Michal steht in seinem neuen Amt für eine gezielte und strategische Hilfestellung für die Bestatterbetriebe, als Teil der Kritischen Infrastruktur, auch und vor allem in der aktuellen Krisensituation. „Es ist mir und uns wichtig, gerade auch in dieser Krise unsere Mitglieder gut zu beraten und Ihnen Hilfestellung zu geben, so wie das schon, wie ich meine perfekt, in der Pandemie erfolgt ist.“
Präsident Ralf Michal verfolgt, wie auch schon sein Vorgänger Christian Streidt, eine konsequente Weiterentwicklung des Bundesverbandes im Sinne der Vernetzung und Digitalisierung. Die Performance des BDB auf www.bestatter.de  soll als der Maßstab der Branche und des Themenbereichs Tod und Sterben sowie der Bestattungsvorsorge wahrgenommen werden.
Doch Innovation braucht Mitwirkung – und so ruft Michal alle Landesverbände und -innungen und jedes einzelne Mitgliedsunternehmen zur wachen und regen Beteiligung an der Evolution der Bestatterbranche auf. „Nur, wenn alle Mitgliedsbetriebe aktiv mitarbeiten, werden wir weiter erfolgreich sein.“

Quelle: BDB | Bundesverband Deutscher Bestatter 

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