Das Foto zeigt von links Bauhofleiter Philipp Nees und Bürgermeister Stefan Rottmann. Foto Alexander Gütlein

Restauration der Marterli und Bildstöcke kommt voran
Über hundert Bildstöcke in allen Gemarkungen der Großgemeinde Schonungen zeugen von einer langen, bewegten Geschichte. Teilweise hunderte Jahre alt sind die Monumente aus Stein, die meist an exponierten Stellen entstanden sind. Dieses Erbe bewahren und die Denkmäler zu erhalten ist eine große Herausforderung.
„Die Bildstöcke haben für unsere Kultur und Tradition eine wichtige Bedeutung!“, erklärt Bürgermeister Stefan Rottmann. In den vergangenen Jahren hat Schonungen hier eine stattliche Zahl an „Marterli“, wie sie im Fränkischen liebevoll bezeichnet werden, aufwendig restauriert. Jüngstes Objekt war der „Wendelinbildstock“ in Abersfeld direkt an der Hauptstraße. Auf der Schauseite des Denkmals befindet sich eine Pieta und auf der Rückseite der Heilige Wendelin mit Schäferschippe, zu seinen Füßen ein Rind und ein Schaf. Die Darstellung des Hl. Wendelin lässt die Vermutung zu, dass die Errichtung des Dankmals auch mit einer damals herrschenden Viehseuche zusammenhängen könnte, heißt es in der Chronik über Abersfeld.
Immerhin geht die Errichtung des Bildstocks auf das Jahr 1754 zurück. Nun wurde das Monument grundlegend saniert. Insgesamt wurden 4.479 Euro investiert. Über die unterfränkische Kulturstiftung konnte ein Zuschuss über 596 Euro generiert werden.

Quelle: Großgemeinde Schonungen

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