In der Nacht von Freitag auf Samstag ist es im Bereich der Bahnhofstraße zu einer tätlichen Auseinandersetzung mit mehreren beteiligten Personen gekommen. Auslöser war offenbar ein versuchter Pkw-Aufbruch. Zwei Tatverdächtige befinden sich inzwischen in Untersuchungshaft.

Gegen 00.40 Uhr war bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken die Mitteilung über eine Auseinandersetzung mit mehreren Verletzten eingegangen. Erste Ermittlungen ergaben, dass zwei aus dem Landkreis Bad Kissingen stammende Männer im Alter von 19 und 22 Jahren versucht haben sollen, den Pkw einer Landfahrer-Familie aus Nordwesteuropa aufzubrechen. Es folgte eine heftige Auseinandersetzung zwischen den beiden Parteien, wobei die beiden Landkreisbewohner Scheren als Waffen eingesetzt haben sollen. Zwei ihrer Kontrahenten im Alter von 22 und 26 Jahren erlitten hierbei Stichverletzungen. Von den insgesamt vier beteiligten Männern wurden drei so schwer verletzt, dass sie zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden mussten. Sie konnten inzwischen jedoch alle wieder entlassen werden.

Die beiden mutmaßlichen Pkw-Aufbrecher, die mit Scheren zugestochen haben sollen, wurden am Sonntag auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ gegen die Männer Untersuchungshaftbefehle wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten besonders schweren Falls des Diebstahls mit Waffen und der gefährlichen Körperverletzung. Die Beschuldigten wurden nach der Eröffnung der Haftbefehle in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten eingeliefert. Die noch andauernden Ermittlungen in dem Fall wurden inzwischen von der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft Schweinfurt übernommen.

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Quelle: Polizei Unterfranken

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