Am Montag, 18.07.22, ereignete sich im Bereich des Mainkraftwerks bei Knetzgau auf der nördlichen Mainseite, Gemarkung „Staustufe Knetzgau“, ein nicht alltägliches Schadensereignis, das polizeiliche Ermittlungen nach sich zog. Grund hierfür war das Verhalten des Jagdausübungsberechtigten für dieses Jagdrevier. Ein österreichisches Ehepaar, das touristisch im hiesigen Landkreis unterwegs war, befand sich auf einer Kanufahrt auf dem Main. Beim Schleusen bzw. Anlanden in der Nähe des Kraftwerks sprang der Hund des Ehepaares aus dem Boot und rannte auf die Mainwiese. Der Jäger, der sich zufällig in der Nähe aufhielt, schoss auf den Hund und verletzte ihn schwer. Die Hundehalter stiegen an Land und kümmerten sich sofort um ihr verletztes Tier, das einen Durchschuss erlitten hatte. Der Jäger entfernte sich vom Ort des Geschehens, ohne sich bei den Geschädigten zu melden oder sich um den Hund zu kümmern. Trotz Behandlung durch einen herbeigerufenen Tierarzt verstarb der Hund in Folge der Schussverletzung. Der Sachbearbeiter der PI Haßfurt konnte den Jagdausübungsberechtigten als verantwortlichen Schützen ermitteln. Die Ermittlungen haben auch das Ziel zu klären, ob der Jäger sein Recht auf Jagdausübung berechtigt genutzt hatte.

Quelle: Polizei

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