Das Bild zeigt David Kiesel. Bild: Markus Seitz

Beim größten Langdistanzrennen der Welt, das am 3. Juli in der Triathlon-Hochburg Roth stattfand, waren für die Turngemeinde Dominik Renninger, Nico Berger und David Kiesel am Start. Bei noch idealen Wetterbedingungen begann das legendäre Langdistanzrennen am frühen Sonntagmorgen mit dem 3,8 km langen Schwimmen im Main-Donau-Kanal. Während der 180 km Radfahren wurde es zunehmend wärmer, so dass die bald erreichten 30 Grad den abschließenden Marathon schwierig werden ließen.
TG Athleten mit Bestzeiten
Dank hervorragender Leistungen belegten die TG-Athleten den vierten Platz in der Teamwertung von 104 gewerteten Mannschaften und verpassten das Podium nur um neun Sekunden. Für Berger war es erst seine zweite Langdistanz. Er hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert und in einer Gesamtzeit von 09:31:15 h gefinisht. Man darf gespannt sein, wie seine Entwicklung weitergeht. Renninger zählt schon zu den alten Hasen und hat bereits einige Langdistanzen ins Ziel gebracht. Auch er hat eine super Leistung gezeigt und sein Traumziel von unter 10 h endlich erreicht. Beide Athleten werden von David Kiesel gecoacht und waren auf den Punkt topfit.
Geglückte Generalprobe für Ironman Hawaii
Besagter Kiesel lieferte sicherlich den spannendsten Wettkampf und kämpfte beim Laufen um jede Sekunde. Angefeuert von zahlreichen Freunden und Vereinskameraden und unterstützt von seiner Freundin hat er es letztendlich in 08:58:36 h ins Ziel geschafft und damit die im Altersklassenbereich magische 9 h Marke geknackt. Er zählt damit zu den besten Altersklassenathleten und man darf gespannt sein, was bei seinem Saisonhighlight, dem legendären Ironman auf Hawaii möglich ist. Ebenfalls am Start waren noch Christian Betz, der kurzfristig in einer Staffel als Schwimmer gestartet ist und in einer sehr guten Zeit von 00:53:47 aus dem Main-Donau-Kanal kam. Auch Neumitglied Elias Schipperges vom Post-SV Tübingen, der als Profi bei der Challenge Roth startete, erwischte einen super Tag und konnte in einer Fabelzeit von 08:28:59 ihm stark besetzten Profifeld, den vierzehnten Platz erzielen.

Quelle: TG 48 Schweinfurt

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