Endstation am Astheimer Brückenhaus. Von hier aus bieten sich viele Wander- und Radltouren an, dazu Besuche in Winzerbetrieben, Vinotheken, Gasthäusern und Museen. Am gegenüberliegenden Ufer legt das Fahrgastschiff Undine mehrmals am Tag zu seiner Mainschleifen-Rundfahrt ab. Foto: IG Mainschleifenbahn

Der Steuerwagen ist endlich wieder mit dabei – Preise und Fahrzeiten blieben unverändert – 9-Euro-Tickets gelten nicht im Triebwagen – Saisonende 16. Oktober.
Volkach (igm) – Ab sofort pendelt der rote Schienenbus wieder an jedem Sonn- und Feiertag zwischen Seligenstadt bei Würzburg und Volkach Astheim. Die Abfahrtszeiten und Fahrpreise sind unverändert (Seligenstadt: 10.45 / 12.45 / 14.45 / 16.45 Uhr. Volkach/Astheim 12.00 / 14.00 / 16.00 und 17.45 Uhr). Damit bleiben auch die günstigen Verbindungen Richtung Würzburg erhalten. Im Zug gelten nur die Fahrscheine der Mainschleifenbahn, keine 9-Euro-Tickets oder DB- und Verbundfahrscheine etc. Vorgesehen sind in diesem Jahr wieder zusätzliche Sonder- und Spätfahrten zum Volkacher Weinfest.
Endlich ist auch der Steuerwagen mit seinem großen Gepäckabteil wieder zurück. Darin können Fahrräder und Kinderwagen mitgenommen werden. Außerdem stehen pro Fahrt ab sofort 40 zusätzliche Sitzplätze zur Verfügung. Im Rahmen der gesetzlich vorgeschrieben, periodischen Revision waren an dem Fahrzeug in den letzten zwei Jahren  Achsen, Bremsanlage, Puffer und viele Kleinteile überholt und fachkundig geprüft worden. Coronabedingt hatten sich diese Arbeiten um ein gutes Jahr verzögert.
Saisonende ist heuer am 16. Oktober. Die herbstlichen Samstagsfahrten müssen in diesem Jahr wegen Personalmangels aber entfallen. Details zum Fahrplan finden sich an den Aushängetafeln vor Ort oder unter www.mainschleifenbahn.de.
Die Mainschleifenbahn ist ein Projekt des Fördervereins Mainschleifenbahn. Dessen Mitglieder gewährleisten seit 2003 den Fahrbetrieb sowie den Unterhalt von Schienenbus und Bahnstrecke in ehrenamtlicher Arbeit. Die Fahrten mit der historischen Schienenbusgarnitur aus den 1960er Jahren erfolgen auf rein eigenwirtschaftlicher Basis. Bereits seit 1994 setzt sich der Verein für den Erhalt der einst vom Abbau bedrohten, 10 km langen Bahnstrecke ein. Sein Ziel ist seit damals unverändert die Wiederaufnahme eines umsteigefreien Schienenpersonennahverkehrs bis zum Würzburger Hauptbahnhof durch die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG). Wenn möglich soll das mit umweltfreudlichen elektrischen Oberleitungshybrid-Triebwagen und als Bestandteil des VVM-Verkehrsverbunds erfolgen.

Quelle: DB Station&Service AG

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