Die betriebliche Mitbestimmung genießt zurecht eine hohe Bedeutung. Das macht es aber noch lange nicht zu einer einfachen Aufgabe. Im Gegenteil. Das Amt des Betriebsrats ist eine komplexe Sache. Sie müssen sich in sozialen, personellen und wirtschaftlichen Angelegenheiten mit schwierigen Themen auseinandersetzen und dabei die Rechte und Interessen von kleinen und großen, meist sehr gemischten Belegschaften vertreten. Im Umgang mit den Kolleg*innen und dem Arbeitgeber brauchen sie hohes soziales und rhetorisches Geschick und Durchsetzungsvermögen. Und dass alles Ehrenamtlich.
Die IG Metall Schweinfurt hat den Abschluss der diesjährigen Betriebsratswahlen zum Anlass genommen, die neu- und wiedergewählten Interessensvertreter am 23.05.2022 zu einem Empfang ins Konferenzzentrum einzuladen. In erster Linie um sich für das Engagement zu bedanken. Aber auch um sich gemeinsam auf die nächsten 4 Jahre der Amtsperiode einzustimmen.
Zu Beginn unterstrichen die beiden Bevollmächtigten der IG Metall Schweinfurt, Thomas Höhn und Reiner Gehring, bei ihrer Begrüßung die wichtige Bedeutung der Betriebsratsarbeit in den Betrieben, besonders in Zeiten des Umbruchs und der Krisen. Anschließend stellten sich die Gremien und Betriebe vor. Das größte Gremium mit 37 Betriebsrät*innen gibt es auch weiterhin bei ZF. Aber auch kleine Betriebe mit nur einem Betriebsratsmitglied waren vertreten.
Alle konnten sich an Informationsständen über die vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten austauschen. Vertreten waren die Bildungsreferenten der IG Metall Schweinfurt, die Betriebsräteakademie Bayern, sowie der IG Metall Bildungsstätte Lohr am Main/Bad Orb. Der Refa-Verband, der Deutsche Betriebsrätetag sowie die GUV Fakulta, der DGB Rechtsschutz, der DGB als Dachverband, der BUND Verlag, sowie die Betriebsseelsorger der evangelischen und katholischen Kirchen.
Ca. 170 Betriebsrät*innen aus 26 Betrieben der Region nahmen an der Veranstaltung teil.

Quelle: IG Metall Schweinfurt

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