Unterfränkische Erfolge beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“
ELSENFELD/SCHWEINFURT. Mit zwei siegreichen Projekten ist Unterfranken beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“ gut vertreten. Im Fachbereich Chemie erforschten drei Schülerinnen vom Julius-Echter-Gymnasium Elsenfeld die Rückgewinnung von Phosphor durch „Elektroflotation“ als innovative und umweltfreundliche Abwassertechnologie. Tom Bauer vom Walther-Rathenau-Gymnasium in Schweinfurt kam im Fachbereich Mathematik mithilfe von Lot-Konstruktionen den Geheimnissen quadratischer Funktionen auf die Spur.
Kultusstaatsekretärin Anna Stolz freut sich über die erfolgreichen Projekte aus Unterfranken und ganz Bayern: „Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben Kreativität, Durchhaltevermögen und Teamgeist bewiesen. Ich drücke den Landessiegerinnen und -siegern die Daumen für den Bundeswettbewerb. Schön, dass wir in Unterfranken kluge Köpfe haben, die sich von ihrem Forscherdrang leiten lassen und über den Tellerrand hinausblicken!“
Landeswettbewerb „Jugend forscht“
Der diesjährige Wettbewerb „Jugend forscht“ für die Altersstufe 15 bis 21 Jahre steht unter dem Motto „Zufällig genial?“ Hierzu konnten Einzel- oder Gruppenbeiträge (max. drei Mitglieder) in einem der sieben Fachgebiete „Arbeitswelt“, „Biologie“, „Chemie“, „Geo- und Raumwissenschaften“, „Mathematik/ Informatik“ und „Physik“ und „Technik“ eingereicht werden. Die ausgezeichneten Landessiegerinnen und -sieger können sich über Geld- und Sachpreise freuen. Die Preise sollen die herausragende Förderung von naturwissenschaftlichem Denken und Forschergeist an bayerischen Schulen würdigen. Das bayerische Kultusministerium will Schülerinnen und Schüler verstärkt zum Forschen motivieren und stellt für die Wettbewerbsrunden in Bayern sowohl personelle als auch finanzielle Ressourcen zur Verfügung. Die Regionalwettbewerbe wie auch der Landeswettbewerb werden von namhaften bayerischen Unternehmen unterstützt und durchgeführt.
Die diesjährigen Landessiegerinnen und -sieger werden ihre Projekte vom 26. bis 30. Mai 2022 beim Bundeswettbewerb (Pateninstitution: Forschungsforum Schleswig-Holstein e. V. in Lübeck) präsentieren. Dort werden 10 Bundessiegerinnen und -sieger ausgezeichnet und zahlreiche Sonderpreise vergeben.
Die unterfränkischen Landessiegerinnen und Landessieger „Jugend forscht 2022“:
Fachbereich Chemie
Projekt: Best Practice in der Abwassertechnologie: Phosphor-Recycling
durch Elektroflotation
Preisträgerinnen: Hannah Amrhein, Lena Fries, Hanna Fries
Schule: Julius-Echter-Gymnasium Elsenfeld
Fachbereich Mathematik/Informatik
Projekt: Lot-Lösungsverfahren für quadratische Funktionen
Preisträger: Tom Bauer
Schule: Walther-Rathenau-Gymnasium Schweinfurt

 

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus   

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