Pflegekräfte im Eli – Alltagshelden auf Station. Foto: Jan Händlmeier

Die Diskussion über genderneutrale Sprache ist in aller Munde. Ebenso sollen geschlechtertypische Rollenbilder abgebaut werden. Der Vater kann genauso in Elternzeit gehen wie die Mutter. Der Sohn spielt gerne mit Puppen? Toll. Die Tochter möchte an Fasching lieber Pirat als Prinzessin sein? Warum auch nicht? Unsere Gesellschaft verändert sich. Hin zu offeneren Ansichten und Akzeptanz von Diversität, egal ob in puncto Meinung, Aussehen oder persönlichen Vorlieben.

Was allerdings in Deutschland nach wie vor sehr klischeebehaftet ist, ist die strikte Trennung in typische Frauen- und Männerberufe. Der Boys Day am 28. April will dem Abhilfe schaffen. Dieser Tag soll Jungen von der fünften bis zur zehnten Jahrgangstufe dazu animieren, einen Tag in Berufe hineinzuschnuppern, in denen Männer bislang noch eher selten vertreten sind.
Das Helios St. Elisabeth-Krankenhaus beteiligt sich auch dieses Jahr wieder am Boys’s Day, um einen direkten Einblick in den Pflegeberuf zu gewähren und um zu helfen, rollenbehaftete Berufsklischees ein für alle Mal auszuräumen. Jungen, die sich bislang noch gar nicht mit ihrer Berufswahl auseinandergesetzt haben, können mit dem Boy’s Day über ihren eigenen Tellerrand hinausblicken und sich für Berufsfelder öffnen, an die sie so nicht gedacht hätten.
Es wird viele Möglichkeiten geben, in den Alltag einer Pflegefachkraft einzutauchen, umverschiedene Aufgaben hautnah kennenzulernen. Mit Sicherheit wird es dabei auch die ein oder andere Überraschung geben, wie vielfältig dieser Beruf ist. Als Highlights bekommen die Jungs unter anderem eine Notaufnahme zu sehen und Pflegepraktiken an einer Demo-Puppegezeigt. Außerdem werden sie lernen, wie man einen Gips anlegt und erfolgreich reanimiert.
Aufgrund unserer immer älter werdenden Gesellschaft und dem enormen Fachkräftemangel gewinnt der Pflegeberuf immer mehr an Bedeutung und eröffnet auch für Männer ausgezeichnete Zukunftschancen. Dieser Beruf ist definitiv keine reine Frauensache, ganz im Gegenteil. Das Helios St. Elisabeth-Krankenhaus Bad Kissingen möchte mit seiner Teilnahme am Boy’s Day genau das beweisen. Interessierte Jungen sind herzlich eingeladen, sich für den Jungen-Zukunftstag über die Boy’s Day Website anzumelden.

Das Helios Bildungszentrum Bad Kissingen wurde 1952 von den Ordensschwestern am St. Elisabeth-Krankenhaus als Krankenpflegeschule des Hauses ins Leben gerufen. In der 66-jährigen Geschichte des Hauses, haben bereits mehrere hundert junge Frauen und Männer die dreijährige Ausbildung zur Krankenpflegerin/ zum Krankenpfleger absolviert. Zurzeit besuchen insgesamt 54 Schülerinnen und Schüler die drei Kurse des Helios Bildungszentrums.

Das Helios St. Elisabeth-Krankenhaus Bad Kissingen mit seinen zehn Fach- und zwei Belegabteilungen und die Helios OrthoClinic Hammelburg mit dem Schwerpunkt Orthopädie verfügen zusammen über 275 Betten, in denen rund 550 Mitarbeiter jährlich etwa 14.000 Patienten versorgen.


Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. 15 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios.
In Deutschland verfügt Helios über 111 Akut- und Rehabilitationskliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 17 Präventionszentren und 12 Pflegeeinrichtungen. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon 3,9 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 73.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.
Quirónsalud betreibt in Spanien 43 Kliniken, 44 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden in Spanien über 9,7 Millionen Patienten behandelt, davon 9,4 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.
Helios und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

Quelle: Helios St. Elisabeth-Krankenhaus Bad Kissingen

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