Schweinfurt: RegioNet nimmt neue Glasfaser-Abschnitte in Bellevue, an der Eselshöhe und am Bergl in Betrieb.
Digitalisierung benötigt leistungsfähige Datennetze. Die Bedeutung einer solchen leistungsfähigen digitalen Infrastruktur hat in Zeiten der Corona-Pandemie sowohl für private Nutzer als auch für Unternehmen und Gewerbebetriebe stark zugenommen. „Deshalb hat der Ausbau des Glasfasernetzes für die Stadtwerke Schweinfurt und unsere Telekommunikationstochter RegioNet auch Priorität“, sagt Andreas Göb, Geschäftsbereichsleiter Technik bei den Stadtwerken Schweinfurt.
Schnelles Internet und hohe Bandbreiten mit FTTH
Im Vergleich zu anderen Übertragungswegen sind echte Glasfaserverbindungen schneller, zuverlässiger und auch energieeffizienter. Der Ausbau der Glasfaser in der Straße ist dabei aber nur der erste Teil des Weges. „Damit Kundinnen und Kunden die Vorteile eines Glasfasernetzes auch tatsächlich nutzen können, wird ein Glasfaser-Hausanschluss und eine entsprechend ausgestattete Gebäudeinstallation benötigt“, so Göb weiter. Die Gebäude werden in Absprache mit den Eigentümern bevorzugt in der hochwertigsten Anschlussvariante FTTH (Fiber-to-the-Home) erschlossen. „Bei dieser Technologie führen wir die Glasfaserleitungen direkt bis in die einzelnen Wohnungen oder Büros. Eine Umwandlung der Datensignale im Haus ist dann nicht mehr notwendig“, erklärt Göb. Im Gegensatz zu kupferbasierten Technologien sind per FTTH deutlich größere Bandbreiten und höhere Geschwindigkeiten bei geringerem Stromverbrauch und CO2-Ausstoß möglich. Für Eigentümer bietet der Glasfaser-Ausbau somit die Möglichkeit, die Immobilie langfristig und nachhaltig fit für das Gigabit-Zeitalter zu machen. Das kann auch den Wert der Immobile steigern.
Glasfaser bis in die Wohnung: über 1.000 neue FTTH-Anschlüsse
Nun haben die Stadtwerke Schweinfurt zusammen mit der RegioNet wieder neue Glasfaserabschnitte in Schweinfurt in Betrieb genommen. Insgesamt können damit über 1.000 weitere Wohnungen mit Glasfaser bis in die Wohnung (FTTH) versorgt werden.
Angeschlossen wurden Gebäude in den Stadtteilen Bellevue und Bergl sowie im Neubaugebiet an der Eselshöhe. Mit dabei sind auch zahlreiche Wohnungen der SWG Stadt- und Wohnbau GmbH sowie des Bauvereins Schweinfurt, wodurch auch Mieterinnen und Mieter vom Glasfaserausbau profitieren.
Ein Glasfaseranschluss bietet Datenübertragungsraten von bis zu 1.000 MBit/s. Neben leistungsstarken Internettarifen für Homeoffice, Videokonferenzen oder Streaming sind damit auch HDTV-Produkte oder IPTV-Angebote wie MainIPTV problemlos möglich. „Wir hoffen, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger unser modernes Glasfasernetz nutzen. Mit dem Glasfaser-Ausbau gehen wir in Vorleistung, was sich nur bei einer entsprechenden Nutzung im weiteren Ausbau tragen kann“, so Göb.
Weitere Informationen zum Glasfaserausbau in Schweinfurt gibt es unter www.stadtwerke-sw.de/glasfaser sowie über den Kundenservice der Stadtwerke Schweinfurt und der RegioNet.

Quelle: Stadtwerke Schweinfurt GmbH

Werbung
Vorheriger ArtikelLandkreis Bad Kissingen: A7 – Schondra und Oberthulba
Nächster ArtikelBad Kissingen: Calvados in Unterfranken