Im Jahr 2018 wurden 417,2 Millionen Tonnen Abfall in Deutschland produziert. Kaffee to go hier, Brötchen to go da. Gerade jetzt fällt immer mehr Müll durch das To go-Geschäft an. Man kann sich gerade ja nirgends hinsetzen und den Müll damit vermeiden. Doch man kann gerade bei Einwegprodukten wie beim Kaffeebecher einfach auf den Müll verzichten. Thomas Fischer, Leiter des Bereichs Kreislaufwirtschaft der Deutschen Umwelthilfe, hat uns erklärt wie das geht:
Das hört sich ja sehr einfach an. Doch die viele Geschäfte stehen dem mitgebrachten Becher kritisch gegenüber und füllen die mitgebrachte Box nicht auf. Warum lehnen die Gastronomiebetriebe das ab?
Doch nicht jeder hat immer seinen eigenen Becher oder seine eigene Box dabei oder trifft eben auf Ablehnung. Was können Bäckereien und Cafés gegen Einwegplastik tun?
Grundsätzlich ist es nicht verboten seinen eigenen Becher oder Mehrwegboxen von Restaurants befüllen zu lassen. Dies ist schon mal ein kleiner Schritt bei To go-Getränken und -Essen auf Einwegplastik zu verzichten. Ab dem 03.07.21 hat die EU das Herstellen von Einwegplastik verboten. Somit müssen alle Restaurants und Cafés umstellen. Doch reicht dieses Verbot schon aus?
Sie sagen man muss Mehrwegalternativen fördern. Was macht unsere Regierung dafür?
Wenn die Geschäfte es nur als Alibilösung dort stehen haben. Liegt das daran, dass der Preis höher ist als für Einwegplastik?
Mehrweg ist also nicht teurer als Einweg. Müll fällt nicht nur bei Kaffee to go an, sondern auch in ihrem Alltag. Um mehr für die Umwelt zu tun, kann man schon mit ganz einfachen Dingen Plastik und Müll vermeiden.
Eine Kreditkarte wiegt 5 Gramm. Genau so viel Mikroplastik nehmen wir täglich durch Lebensmittel wie Bier, Wasser und Salz auf. Wie können wir die tägliche Zufuhr an Mirkoplastik vermeiden?
Müll so gut es geht vermeiden und bewusst einkaufen gehen, kann den Mikroplastik in unserer Umwelt und auf unserem Teller verhindern.