Wegen diesen und vielen weiteren Punkten in der Anklageschrift steht seit Montag ein 49-Jähriger Mann vor Gericht.

Zwischen Sommer 2018 und Sommer 2020 soll er eine mittlerweile 12-jährige auf einem Parkplatz zur Prostitution angeboten haben. Laut seinem Verteidiger räumte er die Vorwürfe weitgehend am ersten Prozesstag ein. Der Verteidiger betonte, anders als in der Anklageschrift wollte sein Mandant allerdings damit kein Geld verdienen. Für 5 Euro und eine Schachtel Zigaretten überließ er die Tochter seiner Lebensgefährtin dem sexuellen Missbrauch. Die Mutter tolerierte dies, unter anderem mit Trennungsdrohungen soll sie gefügig gemacht worden sein. In einem gesonderten Verfahren muss sie sich nun wegen Beihilfe zum schweren sexuellen Missbrauch von Kindern verantworten. Da sich ein Lastwagenfahrer an die Polizei gewandt hat, sind die Taten aufgeflogen. Die Verhandlung wird an diesem Donnerstag fortgesetzt. Ein Urteil des Gerichts wird für Mitte Mai erwartet.