Symbolbild

Vier Tatverdächtige in Untersuchungshaft

HASSFURT, LKR. HASSBERGE. Zur Übergabe von mehreren Kilogramm Marihuana ist es am Donnerstagmorgen im Stadtgebiet Haßfurt gekommen. Die Kriminalpolizei beobachtete das Geschäft und nahm die Tatverdächtigen vorläufig fest. Es handelt sich um vier Männer im Alter zwischen 22 und 28 Jahren. Sie befinden sich inzwischen auf Antrag der Staatsanwaltschaft und richterliche Anordnung in Untersuchungshaft.
Kurz vor 09.00 Uhr konnten die Beamten der Kriminalpolizei das Rauschgiftgeschäft mit insgesamt vier beteiligten Personen beobachten. Bei der unmittelbar anschließenden Festnahmeaktion versuchten zwei Männer zu entkommen. Da der Verdacht eines Verbrechenstatbestandes nach dem Betäubungsmittelgesetz bestand, wurde die Flucht durch die Abgabe von zwei Warnschüssen in die Luft unterbunden. Dennoch leistete einer der beiden Männer weiterhin erheblichen Widerstand. Einer griff dabei auch nach der im Holster befindlichen Dienstwaffe eines Beamten.
Trotz der Fluchtversuche und Widerstandshandlung gelang es, alle vier Beschuldigten zu überwältigen und vorläufig festzunehmen. Verletzt wurde dabei niemand. Rund 7,5 Kilogramm Marihuana und einige tausend Euro Bargeld, das möglicherweise aus Drogengeschäften stammen könnte, wurden sichergestellt. Im Anschluss wurden die Wohnungen der Tatverdächtigen durchsucht, drei davon im Raum Haßfurt und eine in Hessen. Dabei kamen weitere Betäubungsmittel in Form von rund 250 Gramm Marihuana, mehr als 50 Gramm Amphetamin, eine Ecstasy-Tablette und verschreibungspflichtige Arzneimittel zum Vorschein, die ebenfalls sichergestellt wurden.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bamberg wurden die Festgenommenen am Freitag dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der gegen die Männer Untersuchungshaftbefehle unter anderem wegen des dringenden Tatverdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge erließ. Die Beschuldigten sitzen inzwischen in unterschiedlichen Justizvollzugsanstalten ein.
Die noch andauernden Ermittlungen in dem Fall werden unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Bamberg von der Kriminalpolizei Schweinfurt durchgeführt.

Quelle: PP Unterfranken/ Staatsanwaltschaft Bamberg

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