Symbolbild

Gerade jetzt, wenn das Wetter wieder wärmer wird, zieht es viele einfach raus. Da schnappt man sich sein Fahrrad und radelt einfach mal los. Wenn wir aber ehrlich sind, vergessen wir dabei schon manchmal den Helm. Dabei ist es eigentlich super wichtig den zu tragen, erklärt uns Polizeipräsident Gerhard Kallert:

Und weil eben viel zu viele beim Radfahren ihren Helm nicht tragen, hat die Polizei Unterfranken nun eine Präventionskampagne ins Leben gerufen – #KopfEntscheigung heißt die. Herr Kallert, worum genau geht es dabei? Was ist das Ziel?

Also eine sehr wichtige Botschaft, die ja alle betrifft. Im Zuge der Kampagne gibt es auch ein Video, dass weiter informiert und da sieht man auch schon einige bekannte Gesichter.

Und wenn Sie sich das Video auch anschauen wollen, finden Sie das unter folgendem Link: #KopfEntscheidung

Und nicht vergessen: Helm tragen!

 


 

#KopfEntscheidung – Unterfränkische Polizei startet Präventionskampagne

UNTERFRANKEN. Fahrradfahren erfreut sich seit Jahren einer stetig wachsenden Beliebtheit. Damit einhergehend nimmt die Anzahl der Fahrradunfälle jedoch kontinuierlich zu. Bei der Aufnahme der Unfälle zeigt sich leider, dass zu wenige Radfahrer einen Helm tragen. Aus diesem Grund startete das Polizeipräsidium Unterfranken am Freitag die ganzjährige Präventionskampagne #KopfEntscheidung.

„Der Fahrradhelm kann keinen Unfall verhindern, aber er schützt vor schweren Kopf- und Gehirnverletzungen“. Damit bringt Herr Prof. Dr. med. Ralf-Ingo Ernestus, Direktor der Neurochirurgischen Klinik und Poliklinik des Universitätsklinikums Würzburg, das Ziel der Kampagne auf den Punkt. Unterstützung hat die Polizei dabei auch beim Bischof von Würzburg, Herrn Dr. Franz Jung, gefunden, der auf die Frage „Fahrradhelm oder Schutzengel? – Am besten immer beides zusammen“ empfiehlt. Auch wenn es keine gesetzliche Pflicht zum Tragen eines Fahrradhelmes gibt, möchte die unterfränkische Polizei mit der Kampagne an die Radfahrer appellieren, einen Fahrradhelm zu tragen.

Ein weiterer Unterstützer der Kampagne ist der Kabarettist und Musiker Michl Müller, der Fahrradfahren ohne Helm überhaupt nicht lustig findet. Denn allein in Unterfranken kam es im Jahr 2020 zu gut 15 Prozent mehr Fahrradunfällen als im Vorjahr. Dabei trug rund die Hälfte der verunfallten Radfahrer keinen Fahrradhelm. Rund jeder siebente Verkehrstote in Deutschland ist ein Radfahrer. In Unterfranken waren 9 von 13 getöteten Radfahrern in den Jahren 2019 und 2020 ohne Fahrradhelm unterwegs.

Aus diesem Grund hat sich das Polizeipräsidium Unterfranken für das Jahr 2021 das Ziel gesetzt, mit vielfältigen Präventionsveranstaltungen auf die Gefahr des Fahrens ohne Fahrradhelm aufmerksam zu machen und zu verdeutlichen, dass es eine #KopfEntscheidung ist, einen Fahrradhelm zu tragen. Den modebewussten Zweiradfahrern gibt Lara Rúnarsson, Content Creatorin und Miss Bayern 2020, mit auf den Weg, dass sie lieber eine wilde Frisur hat und dafür ihr Leben schützt.

In den nächsten Monaten finden in ganz Unterfranken Schwerpunktaktionen rund um das Thema Zweirad statt. Ein wesentlicher Bestandteil wird dabei immer wieder die #KopfEntscheidung für einen Fahrradhelm sein.

Wesentlicher Baustein der Kampagne ist ein Präventionsvideo, für die das Polizeipräsidium Unterfranken zahlreiche Unterstützer gewinnen konnte. So hat bei Felix Magath der Fahrradhelm immer einen Stammplatz. Und die achtjährige Ida Ball findet ihren Helm total cool und ist somit Vorbild für viele Erwachsene. Aber auch die kleine Flusspferddame Amanda des Comedians Sebastian Reich meint, dass der Fahrradhelm das Allerwichtigste ist und niemand ohne ihm unterwegs sein sollte. Nach einem schweren Unfall ohne Fahrradhelm wurde für Margit Kirch der Fahrradhelm zu einem unverzichtbaren Begleiter.

Am Freitag startete Polizeipräsident Gerhard Kallert gemeinsam mit Polizeirat Joachim Hupp im Rahmen einer Pressekonferenz mit der Uraufführung des Videos die Kampagne #Kopfentscheidung. Dabei dankte Herr Kallert den Unterstützern der Kampagne. Es ist ein großer Gewinn für die Kampagne, dass sich in ihren Lebensläufen und ihrem Alter so unterschiedliche Protagonisten gefunden haben. Denn Sicherheit im Straßenverkehr betrifft nicht nur eine kleine Gruppe, sondern fängt im Kindesalter an und geht bis zu den Senioren. Ziel ist es, mit Hilfe der unterschiedlichen Unterstützern eine möglichst große Zielgruppe zu erreichen.

 

Quelle: Pressebericht des PP Unterfranken