Die Augsburger Puppenkiste und Kultusministerium erklären in einem Video Selbsttests auch für die Kleinsten.

Sich selbst auf das Coronavirus testen? Ist doch gar nicht schwer, man muss nur wissen, wie es geht. Pünktlich zum Schulstart nach den Osterferien veröffentlicht das Kultusministerium ein gut achtminütiges Video, das in Gemeinschaftsproduktion mit der Augsburger Puppenkiste entstanden ist. In diesem Kurzfilm  erklärt der Kasperl allen Kindern und Junggebliebenen, wie wichtig und zugleich einfach durchzuführen die Selbsttests an den Schulen sind.

Schritt für Schritt, angefangen beim Händewaschen vor dem Test bis hin zur Auswertung der Ergebnisse, zeigt darin „Dr. Kasperl“ dem jungen Erdmännchen Erwin, wie denn so ein Selbsttest eigentlich abläuft und worauf besonders geachtet werden muss. Besonders wichtig ist dem Dr. Kasperl dabei, dass ein positiver Test nicht mehr aussagt, als dass ein Kind vielleicht ansteckend sein könnte. Entscheidend aber ist für ihn: Gemeinsam mit den anderen Hygienemaßnahmen helfen die Selbsttests dabei, das Coronavirus in Schach zu halten.

Kultusminister Michael Piazolo zeigt sich zuversichtlich, was den Erfolg der Teststrategie an den bayerischen Schulen betrifft: „Die Tests an den Schulen sind wichtig, sie ebnen den Weg zurück zu mehr Freiheit und Normalität. Unsere österreichischen Nachbarn haben es uns vorgemacht und Erwin das Erdmännchen zeigt uns nun noch einmal, wie es geht. Vielleicht dauert es ein paar Tage, bis es sich einspielt, aber ich bin mir sicher: Unsere bayerischen Schülerinnen und Schüler kriegen das gut hin.“

Der Film zeigt den grundsätzlichen Ablauf von Selbsttests, wie sie ab 12.04. in allen bayerischen Schulen durchgeführt werden, und macht auf die Bedeutung dieser Testungen für die Sicherheit aller Mitglieder der Schulfamilie aufmerksam. Das Thema ist leicht verständlich und kindgerecht aufbereitet, ohne dabei in Konkurrenz zu den sachlichen Erklärvideos der Hersteller zu treten, die weiterhin an den Schulen gezeigt werden.

Der Kultusminister dankte nicht nur dem Kasperl für seine Unterstützung, sondern auch dem gesamten Team der Augsburger Puppenkiste: „Wir sind sehr dankbar für diese Kooperation – gerade in einer auch für Kulturschaffende sehr schwierigen Zeit.“

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus