Start Allgemein Nach zwei Jahren Kampf: Melina besiegt den Blutkrebs!

Nach zwei Jahren Kampf: Melina besiegt den Blutkrebs!

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Foto: Ursula Hubert

Melina hat den Blutkrebs besiegt

Vor wenigen Monaten haben wir Melinas Geschichte erzählt. Das 5-jährige Mädchen aus Marksteinach ist Anfang des Jahres zum zweiten Mal an Blutkrebs erkrankt. Melina brauchte dann dringend einen Stammzellenspender.

So wurde Melinas Geschichte eine Herzensangelegenheit für die ganze Region Main-Rhön. Wir haben uns bei der Deutschen Knochenmark Spenderdatei registriert, wir haben Melinas Geschichte erzählt, und die ganze Region mobilisiert, für sie bei einer Benefizaktion Spender zu werden. Und es ist tatsächlich das passiert, worauf alle gehofft haben: Melina hat einen passenden Stammzellenspender gefunden!

PRIMATON Reporterin Mirjam Helmert fasst für Sie zusammen, wie es diesem unglaublich starken Mädchen heute geht:

Spendenkonto “Helft uns helfen”

Im Mai gab es in Melinas Heimatdorf Marksteinach ein Benefizfest zu Gunsten krebskranker Kinder. Damals wurde auch ein Spendenkonto eröffnet, um die Organisationen, die einem durch die schwere Zeit helfen, zu unterstützen. Melinas großer Wunsch ist es, im April 2020 die Spendenschecks an die Organisationen zu überreichen.

Ursula Hubert sagt außerdem: “Uns ist es wichtig die Leute auch aufzuklären um was es geht, wie viele Probleme und Schwierigkeiten es bei einer Transplantation gibt, das die Gesundheit das wichtigste ist und man einfach mal zufrieden und dankbar sein kann wenn man gesund ist. Und natürlich wäre es toll, wenn jemand finanzielle oder anderweitige Unterstützung aufbringen kann. Die Organisation leben davon und sind so wertvoll für die Betroffenen.”

Die Spendenkontodaten

Förderverein krebskranker Kinder Hambach e.V.

IBAN: DE64 7935 0101 0021 7138 54

BIC: BYLADEM1KSW

Bank: Sparkasse Schweinfurt-Haßberge

Verwendungszweck: MARKTSTEINACH HILFT + die Adresse des Spenders, damit die Spendenquittung zugestellt werden kann

 

Hier alles zu Melinas Vorgeschichte 

Der Kampf einer 5-Jährigen gegen Leukämie

Es ist mit das Schlimmste, was Eltern überhaupt passieren kann. Das eigene Kind hat Krebs. So geht es leider auch Familie Hubert aus Marktsteinach, im Landkreis Schweinfurt. Ihre 5-jährige Tochter Melina hat Blutkrebs. Aber: sie ist eine tapfere Kämpferin, und gibt damit Mama und Papa viel Kraft.

Hier Melinas Geschichte zum Nachhören:

 

Benefizveranstaltung in Marksteinach

Melina braucht jetzt dringend einen Stammzellen Spender. So wie viele andere krebskranke Kinder und Erwachsene auch. Deshalb gibt es jetzt eine wirklich großartige Aktion in Melinas Heimatort Marktsteinach. Um Melina und allen anderen Patienten zu helfen, organisiert ihre Familie mit dem Förderverein und der Dorfgemeinschaft, im Rahmen eines Benefiz-Familienfests zu Gunsten krebskranker Kinder, zusammen mit der DKMS eine Registrierungsaktion. Jeder, der mitmacht, könnte ein Lebensretter sein.

Die Benefizveranstaltung ist am Samstag, den 18. Mai, an der St. Bartholomäus Kirche in Marktsteinach. Von 14 bis 19 Uhr können Sie sich dort direkt bei der DKMS als potentieller Stammzellen Spender registrieren.

Wer nicht zur Aktion kommen kann, kann sich auch online über das Registrierungsformular der DKMS registrieren: https://www.dkms.de/de/spender-werden

Wer darf überhaupt Spender werden?

Das weiß Laura Riedlinger (DKMS):

Eine Übersicht, wer Spender werden darf, gibts auch nochmal hier: https://www.dkms.de/de/content/wer-darf-spender-werden

Wenn man dann als Spender in Frage kommt, wird man im ersten Schritt nochmal gefragt, ob man noch bereit ist, seine Stammzellen zu spenden. Danach wird man auf Herz und Nieren untersucht, ob man auch selbst kerngesund ist. Und wenn dann alles passt, dann wird ein Transplantationstermin festgelegt. Laura Riedlinger weiß, wie es danach weitergeht:

Kosten kommen im Spendenfall übrigens nicht auf einen zu. Die übernimmt dann komplett die DKMS – von der Anfahrt zur Klinik bis hin zum Klinikaufenthalt. Die DKMS konnte weltweit übrigens schon über 76.000 Spenden vermitteln! Allein in Deutschland finden 9 von 10 Patienten tatsächlich einen passenden Spender:


Auch das PRIMATON-Team lässt sich typisieren