Sehr viele Baustellen, nicht nur im wörtlichen Sinne, sehr viele Hausaufgaben, aber das Zertifikat der „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommune“ bekommen. So kann man den gestrigen Tag in Schweinfurt zusammenfassen. Bereits vor sechs Jahren hatte man die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommune angestrebt, jetzt hat man sie unter vielen Auflagen bekommen. In den kommenden sieben Jahren stehen viele kleine und große Aufgaben an, sagt die Prüfungskommission, zu der auch Johannes Ziegler vom Bayerischen Verkehrsministerium:

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Das Ergebnis der Prüfkommission freut natürlich auch Fritz Hebert den Fahrradbeauftragten der Stadt Schweinfurt, doch auch er weiß, dass jetzt noch viel Arbeit vor der Stadt liegt:

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Die Kommission hat gemeinsam mit Vertretern der Verwaltung auch eine Tour durch die Stadt unternommen, wobei viele Defizite aufgefallen sind. Etwas überrascht vom Zertifikat ist Martin Dettmar vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club. Aber auch er erhofft sich, dass durch das Zertifikat die Stadt jetzt handelt:

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Bereits im Oktober vergangenen Jahres hatte die Stadt ja ihr geplantes Radverkehrskonzept vorgestellt und das soll dann jetzt auch zeitnah dem Stadtrat vorgelegt werden. Es muss also einiges passieren, es wäre ja auch unangenehm für die Stadt, wenn man das Zertifikat für eine fahrradfreundliche Kommune im Jahr der Landesgartenschau wieder verliert.

Trotz Aufgabenkatalog zeigte man sich zufrieden mit dem Ergebnis © PRIMATON